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18.02.2016 - Immobilien - Beruf / Bildung / Jobs
So gelingt der Quereinstieg als Immobilienmakler
Wie man Immobilienmakler wird
Wie man Immobilienmakler wird
Grundsätzlich gibt es keine Voraussetzungen für den Quereinstieg als Immobilienmakler. Formell genügen ein Gewerbeschein und die behördliche Erlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung. Diese erhält man ohne eine entsprechende Qualifikation in Form einer Ausbildung oder eines Studiums. Der Antrag kann aber aufgrund fehlender persönlicher Zuverlässigkeit oder nicht geordneter Vermögensverhältnisse verweigert werden. Der Immobilienmarkt ist eine der wenigen Branchen, in denen nicht nur ausgebildete Makler und Immobilienkaufleute Aussicht auf Erfolg haben, sondern auch zahlreiche Quereinsteiger. Gerade Berufseinsteiger bringen eine Menge an Motivation und viel Berufserfahrung aus anderen Bereichen wie Vertrieb oder Marketing mit. Folgende Kenntnisse sind hilfreich:
• Kaufmännisches Wissen: Sie haben einen kaufmännischen Beruf erlernt oder Erfahrung im Dienstleistungsbereich.
• Vertriebskenntnisse: Präsentieren und Verkaufen liegt Ihnen.
• Kommunikationsstärke: Sie sind kontaktfreudig, redegewandt und verfügen über eine gute Menschkenntnis.
• Soziale Kompetenzen: Sie können gut zuhören und sich in die Bedürfnisse der Kunden hineinversetzen.
• Organisationstalent: Sie managen Ihre Termine sicher und sind immer gut vorbereitet.
Den beruflichen Neustart richtig machen
Sind die rechtlichen Vorgaben erfüllt, seht dem Start in die berufliche Neuausrichtung nichts mehr im Weg. Wer sich jedoch von Anfang an als selbständiger Immobilienmakler am Markt etablieren möchte oder plant, mit anderen gemeinsam eine Immobilienfirma zu gründen, der sollte sich ausreichend über die Risiken und Pflichten informieren, um von Beginn an alles richtig zu machen. Ein Makler zeichnet sich zwar in erster Line durch sein Verkaufstalent und seine Überzeugungskraft aus. Die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen, die ebenfalls für das nachhaltige Gelingen der eigenen Karriere als Immobilien-Quereinsteiger wichtig sind, können aber in kurzer Zeit erlernt werden. Auch wenn Makler keine Ausbildung benötigen und es auch keine klassische Ausbildung gibt, um Immobilienberater oder Immobilienmakler zu werden, empfiehlt sich für den erfolgreichen Quereinstieg eine Grundlagenausbildung. Angehende Makler haben mehrere Möglichkeiten der Weiterbildung. Neben einer klassischen Berufsausbildung beispielsweise zum Immobilienkaufmann existieren noch mehrere immobilienwirtschaftliche Studiengänge an deutschen Universitäten. Sowohl Ausbildung als auch Studium bereiten die angehenden Immobilienprofis auf die bevorstehenden Aufgaben gut vor. Die Ausbildungsgänge sind jedoch sehr zeitaufwendig und dauern im Schnitt mindestens drei Jahre.
Möglichkeiten der Weiterbildung als Immobilienmakler
Mit der Weiterbildung zum Geprüften Immobilienfachwirt IHK werden Sie schon in zehn Wochen zum Allrounder in der Immobilienbranche. Für diejenigen, die in noch kürzerer Zeit eine grundlegende Qualifikation erlangen oder ihre Kompetenzen auffrischen möchten gibt es die Möglichkeit spezielle Seminare und Weiterbildungen zum Thema Immobilienwirtschaft zu besuchen. So ist der
Lehrgang Immobilienmakler IHK die wohl beliebteste kompakte Einstiegsform in das Business. Die Qualifikation dauert nur zwei Wochen, in denen die Absolventen wertvolles Wissen und das anerkannte IHK-Zertifikat erwerben. Das TA Bildungszentrum bietet darüber hinaus weitere Zusatzqualifikation an, etwa um Sachverständiger für Immobilienbewertung zu werden oder um durch Immobilien-Verkaufstraining bessere Geschäftsabschlüsse zu erzielen.















