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Mittelstandspresse

15.08.2012

Jeder fünfte Fernseher wird im Internet gekauft

 

(pressebox) Berlin, 15.08.2012 - .

- Online-Anteil aller verkauften Geräte seit 2007 mehr als verdoppelt

- DVD-Player und Digitalkameras gehen im Netz am besten

Fast jeder fünfte (18 Prozent) Fernseher wird in Deutschland heute im Internet gekauft. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts GfK. Danach haben die Verbraucher im ersten Halbjahr 2012 in Deutschland im Schnitt 15 Prozent der Unterhaltungselektronik online gekauft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Anstieg um einen Prozentpunkt. Im Gesamtjahr 2007 lag der Online-Anteil an den verkauften Fernsehern, DVD-Playern, Digitalkameras etc. erst bei 6 Prozent. "Die Bedeutung des Internets als Vertriebskanal für Unterhaltungselektronik hat eine kritische Größe erreicht", sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Selbst technologisch sehr hochwertige Produkte wie 3D-Fernseher verkaufen sich online sehr gut." Immer mehr stationäre Einzelhändler reagieren auf das sich ändernde Verbraucherverhalten. Sie eröffnen eigene Webshops, nutzen das Internet als Werbekanal und überzeugen ihre Kunden mit Zusatzdienstleistungen, die Online-Shops nicht anbieten.

Gründe für den anhaltenden Boom des E-Commerce sind die steigende Verbreitung von schnellen Internetzugängen und die immer übersichtlicher und bequemer werdenden Online-Shops. Zudem versprechen sich die Verbraucher Preisvorteile von einem Kauf im Netz. Die höchsten Anteile beim Internetverkauf von Unterhaltungselektronik erzielen in Deutschland DVD-Player mit einem Online-Anteil von 25 Prozent und Digitalkameras mit 22 Prozent. Dagegen werden nur 11 Prozent aller Aufnahmemedien und Speicherkarten im Internet gekauft. Den niedrigsten Online-Anteil erzielen Set-Top-Boxen mit 9 Prozent.

Zur Methodik: Die GfK Retail and Technology GmbH erhob im Rahmen einer repräsentativen Handelsstichprobe den Umsatz von technischen Geräten in Deutschland sowie den Anteil der Internetverkäufe am Umsatz im Bereich der Privatkunden.

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