Startseite Themen Brennpunkt INNOVATIONSPREIS-IT IT-Bestenliste INDUSTRIEPREIS INDUSTRIE-Bestenliste TrafficGenerator
INNOVATIONSPREIS-IT 2017

Drucken
Mittelstandspresse

14.10.2026

Industrieller Mittelstand im Zangengriff

Positionspapier der IHK Saarland

Saarbrücken, 14.10.2026 (PresseBox) - Der industrielle Mittelstand ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Seine Unternehmen stehen für technologische Kompetenz, Qualität, spezialisierte Lösungen, langfristige Kundenbeziehungen und industrielle Wertschöpfung. Viele von ihnen sind international erfolgreich, in ihren Märkten führend und tief in ihren Regionen verwurzelt.

Doch die Wettbewerbsbedingungen haben sich fundamental verändert. Deutsche Industrieunternehmen treffen heute auf Wettbewerber, die technologisch und qualitativ stark aufgeholt haben, schneller skalieren und zugleich teilweise unter deutlich günstigeren Kostenbedingungen produzieren. Hinzu kommen staatliche Subventionen, Überkapazitäten, asymmetrischer Marktzugang und industriepolitische Strategien, die gezielt Marktanteile verschieben.

Gleichzeitig belastet Deutschland seine eigenen Unternehmen mit hohen Energie- und Arbeitskosten, steigenden Sozialabgaben, einer im internationalen Vergleich hohen Steuer- und Abgabenlast, immer komplexerer Regulierung und langsamen Planungs- und Genehmigungsverfahren.

Der industrielle Mittelstand gerät damit zunehmend in einen Zangengriff: von außen durch härteren und teilweise verzerrten Wettbewerb – von innen durch einen Standort, dessen Kosten- und Regulierungsniveau immer schwerer zu tragen ist. Genau diese Doppelbelastung muss Wirtschaftspolitik in den Blick nehmen.

Wir müssen nicht die Billigsten sein – aber wettbewerbsfähig

Deutschland wird den globalen Kostenwettbewerb nicht gewinnen. Das muss ein Hochlohn- und Industriestandort auch nicht. Unsere Stärke muss vielmehr darin liegen, besser, produktiver, technologisch führend und innovativer zu sein. Ein höherer Preis kann am Markt bestehen, wenn ihm ein erkennbarer Mehrwert gegenübersteht: bessere Qualität, höhere Zuverlässigkeit, innovative Technologie, leistungsfähiger Service oder geringere Lebenszykluskosten.

Doch genau hier verschiebt sich die Wettbewerbsrealität. Chinesische Unternehmen konkurrieren längst nicht mehr nur über niedrige Preise. Sie haben bei Qualität, Technologie, Geschwindigkeit und Skalierung stark aufgeholt. Chinesische Industriepolitik verfolgt ausdrücklich das Ziel, traditionelle Industrien technologisch aufzuwerten, Produktivität zu erhöhen und in höherwertige Marktsegmente vorzudringen. Damit verlagert sich der Wettbewerb zunehmend genau in jene Bereiche, in denen deutsche Unternehmen bislang ihren Kostennachteil kompensieren konnten.

Wenn ein Kunde zwei Produkte technologisch und qualitativ als weitgehend gleichwertig wahrnimmt, entscheidet zunehmend der Preis. Dann können selbst hochproduktive und innovative deutsche Unternehmen große Preisabstände nicht mehr aus eigener Kraft kompensieren.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob Deutschland der billigste Standort sein kann. Deutschland darf aber nicht so viel teurer sein, dass Qualität, Innovation und Service gar nicht mehr in die Entscheidung eingehen.

Fairer Wettbewerb – offene Märkte brauchen klare Regeln

Freier Handel bleibt eine Grundlage unseres Wohlstands. Aber freier Handel setzt fairen Wettbewerb voraus. Wo Dumping, massive staatliche Subventionen, strukturelle Überkapazitäten, Umgehung von Schutzmaßnahmen oder nicht reziproker Marktzugang nachgewiesen werden, muss Europa seine WTO-konformen Handelsschutzinstrumente konsequent, zielgerichtet und rechtzeitig einsetzen.

Dabei reicht es nicht, einzelne Rohstoffe oder Vorprodukte isoliert zu betrachten. Handelsschutz muss Wertschöpfungsketten schützen. Werden europäische Produzenten eines Vorprodukts geschützt, während daraus hergestellte Endprodukte weiterhin ohne vergleichbare Belastung aus Drittstaaten importiert werden können, entsteht eine Downstream-Lücke. Der europäische Verarbeiter kauft teurer ein, während sein außereuropäischer Wettbewerber diesen Kostenaufschlag nicht trägt.

Im Ergebnis kann eine Maßnahme, die industrielle Wertschöpfung schützen soll, Wertschöpfung innerhalb Europas verschieben oder sogar verdrängen. Schutzmaßnahmen müssen deshalb Produzenten, Weiterverarbeiter und nachgelagerte Wertschöpfungsstufen gemeinsam in den Blick nehmen.

Hinzu kommt die Exportseite. Stark exportorientierte Industrieunternehmen konkurrieren auf Drittlandsmärkten mit Anbietern, die europäische Energie-, Klima- und Regulierungskosten nicht tragen. Schutzinstrumente am europäischen Eingang helfen diesen Unternehmen auf ihren Weltmärkten nicht automatisch. Gleiches gilt für CO₂-Bepreisung und CBAM: Ein Grenzausgleich kann Wettbewerbsverzerrungen bei Importen reduzieren, schafft aber für europäische Exporteure in Drittstaaten keinen entsprechenden Ausgleich. Mit dem schrittweisen Auslaufen kostenloser ETS-Zuteilungen kann sich deshalb ein zusätzlicher Kostenkeil zulasten exportierender Industrieunternehmen öffnen.

Europäische Handelspolitik muss künftig systematischer drei Fragen beantworten: Was bedeutet eine Maßnahme für den Produzenten? Was bedeutet sie für den Weiterverarbeiter? Und was bedeutet sie für den Exporteur? Industriepolitik muss Wertschöpfungsketten ganzheitlich betrachten.

Die geoökonomische Fragmentierung nimmt zu. Große Wirtschaftsräume sichern ihre Märkte zunehmend durch Zölle, Subventionen, Local-Content-Regeln oder andere industriepolitische Maßnahmen ab. Werden Absatzmärkte außerhalb Europas stärker abgeschottet, verschwinden industrielle Überkapazitäten nicht. Sie suchen neue Absatzmöglichkeiten. Ein vergleichsweise offener europäischer Markt kann dadurch verstärkt zum Ziel von Handelsumlenkung werden. Das erhöht den Druck insbesondere dort, wo bereits Überkapazitäten bestehen. Europa darf darauf nicht mit flächendeckendem Protektionismus reagieren. Aber ebenso wenig darf es naiv sein. Offene Märkte brauchen Regeln – und Regeln müssen durchgesetzt werden. Handelsschutzverfahren müssen deshalb schneller werden, Umgehungsstrategien konsequent verfolgt und Marktverwerfungen früher erkannt werden. Wenn Industriepolitik erst reagiert, nachdem Produktionskapazitäten dauerhaft verschwunden sind, reagiert sie zu spät.

Eine weitere Schieflage entsteht dort, wo der Staat selbst Nachfrager ist. Unternehmen werden zu immer höheren Klima-, Umwelt-, Dokumentations-, Sozial- und Qualitätsstandards verpflichtet. Diese Anforderungen verursachen Kosten. Gleichzeitig zählt bei öffentlichen Vergaben in der Praxis häufig weiterhin vor allem der kurzfristig niedrigste Anschaffungspreis. Das ist widersprüchlich. Der Staat kann nicht auf der einen Seite Milliarden für Transformation, Dekarbonisierung und industrielle Resilienz einsetzen und auf der anderen Seite bei seinen eigenen Beschaffungsentscheidungen diejenigen Kosten- und Qualitätsstandards weitgehend ignorieren, die er Unternehmen selbst auferlegt.

Vergaberechtlich ist der niedrigste Preis schon heute nicht zwingend. Das wirtschaftlichste Angebot kann Qualität, Innovation, Lebenszykluskosten, Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Resilienz berücksichtigen. Diese Möglichkeiten müssen konsequenter genutzt werden. Öffentliche Beschaffung kann darüber hinaus ein wirkungsvolles Instrument sein, um Leitmärkte zu schaffen. Gerade bei neuen Technologien brauchen Unternehmen nicht nur Förderprogramme. Sie brauchen Kunden. Der Staat kann als Ankerkunde dazu beitragen, Technologien zur Marktreife und in die Skalierung zu bringen. Dabei geht es ausdrücklich nicht um pauschale nationale Herkunftspräferenzen. Aber Europa muss die Frage beantworten, wie europäische Standards, industrielle Resilienz und Versorgungssicherheit in der öffentlichen Beschaffung angemessen berücksichtigt werden können. Wer Standards setzt, muss sie beim Einkauf auch bewerten.

Wettbewerbsfähigkeit entscheidet sich auch im Inland

Regulierung verursacht nicht nur Bürokratiekosten. Sie verändert Wettbewerb. Formal gleiche Pflichten wirken auf einen Mittelständler fundamental anders als auf einen Großkonzern. Ein internationaler Konzern kann neue Berichtspflichten auf spezialisierte Rechts-, Compliance-, Nachhaltigkeits- oder Steuerabteilungen verteilen. Im Mittelstand übernehmen dieselben Aufgaben häufig Beschäftigte, die gleichzeitig Einkauf, Finanzen, Personal, Produktion oder Vertrieb organisieren.

Das ist ein klassisches Fixkostenproblem: Regulatorische Fixkosten skalieren nicht. Damit droht Regulierung zum Größenfilter zu werden. Nicht das produktivere, innovativere oder technisch bessere Unternehmen besteht, sondern das Unternehmen mit dem größeren Verwaltungsapparat. Genau das wäre wirtschaftspolitisch fatal. Regulierung muss deshalb risikoorientierter, digitaler, konsistenter und mittelstandsgerechter werden. Daten dürfen nur einmal erhoben werden. Berichtspflichten müssen aufeinander abgestimmt werden. Neue Regeln brauchen einen verbindlichen Mittelstands- und Wettbewerbscheck. Und jede Regulierung muss sich daran messen lassen, ob ihr gesellschaftlicher Nutzen die damit verbundenen Kosten tatsächlich rechtfertigt. Das Ziel muss eine Wirtschaft sein, in der Unternehmer wieder mehr Zeit für Unternehmertum haben – für Kunden, Investitionen, Innovation und Beschäftigung – und weniger Zeit für die Verwaltung immer neuer Berichtspflichten.

So wichtig faire internationale Wettbewerbsbedingungen auch sind: Sie können strukturelle Standortnachteile nicht kompensieren. Wenn deutsche Unternehmen selbst gegenüber Wettbewerbern innerhalb Europas dauerhaft erhebliche Kostennachteile haben, liegt die entscheidende wirtschaftspolitische Aufgabe im eigenen Land.

Besonders kritisch entwickeln sich aus Sicht der Wirtschaft dabei die Arbeitskosten. Steigende Sozialversicherungsbeiträge verteuern Beschäftigung sowohl für Unternehmen als auch für Arbeitnehmer. Ohne strukturelle Reformen in Rente, Gesundheit und Pflege droht sich diese Entwicklung weiter zu verschärfen. Ein leistungsfähiger Sozialstaat ist eine Stärke Deutschlands. Aber er muss finanzierbar bleiben. Ein Sozialstaat, der Arbeit immer stärker belastet, schwächt am Ende die Grundlage, aus der er finanziert wird. Deshalb müssen Sozialversicherungsbeiträge stabilisiert und perspektivisch wieder in Richtung 40 Prozent geführt werden. Dafür braucht Deutschland echte Strukturreformen und nicht immer neue Beitragserhöhungen. Gleichzeitig müssen Arbeitsanreize gestärkt und das Arbeitsrecht an eine Wirtschaft im permanenten Strukturwandel angepasst werden. Es geht nicht um weniger Schutz. Es geht um mehr Veränderungsfähigkeit: flexiblere Arbeitszeiten, rechtssichere Formen der Selbstständigkeit und Rahmenbedingungen, die Transformation ermöglichen, statt notwendige Anpassungen dauerhaft zu erschweren.

Dasselbe gilt für Energie und Steuern. Hohe Energiepreise, hohe Unternehmenssteuern, steigende Netzentgelte und Systemkosten schwächen Investitionen und Produktivität. Dauerhafte Subventionen können strukturell zu hohe Standortkosten nicht lösen. Sie können den Unterschied zeitweise überdecken, ihn aber nicht beseitigen.

Gerade der inhabergeführte Mittelstand ist häufig tief mit seiner Region verbunden. Eigentümer wohnen vor Ort, engagieren sich gesellschaftlich, bilden aus und denken in Generationen. Diese Standorttreue ist ein enormes wirtschaftliches Kapital. Aber sie darf politisch nicht überstrapaziert werden.

Unternehmen müssen nicht schließen oder ihren Hauptsitz verlagern, damit industrielle Substanz verloren geht. Der Prozess beginnt viel früher: Neue Maschinen werden an einem ausländischen Standort installiert. Eine neue Produktlinie entsteht dort. Forschung und Entwicklung wachsen außerhalb Deutschlands. Ein zusätzliches Werk wird nicht hier gebaut. Deindustrialisierung beginnt häufig nicht mit der Werksschließung. Sie beginnt mit der Investition, die anderswo getätigt wird. Das ist die gefährlichste Form schleichender Deindustrialisierung: Sie erscheint zunächst in keiner großen Schlagzeile. Aber mit jeder nicht getätigten Investition verliert der Standort künftige Produktivität, Innovation, Wertschöpfung und Beschäftigung.

Was jetzt zu tun ist

Arbeit und Sozialstaat wettbewerbsfähig machen. Die Sozialversicherungsbeiträge müssen stabilisiert und perspektivisch wieder in Richtung 40 Prozent geführt werden. Dafür braucht es Strukturreformen in Rente, Gesundheit und Pflege sowie stärkere Erwerbs- und Arbeitsanreize. Das Arbeitsrecht muss mehr betriebliche Flexibilität ermöglichen – insbesondere bei Arbeitszeit, Transformation und rechtssicheren Formen der Selbstständigkeit.

Energie- und Steuerlast strukturell senken. Netzentgelte, staatlich beeinflusste Stromkosten und die Systemkosten insgesamt müssen dauerhaft sinken. Gleichzeitig braucht Deutschland mehr verfügbares Energieangebot, leistungsfähigere Netze, gesicherte Leistung und technologieoffene Lösungen bei Speichern, Wasserstoff, CCS/CCU und Eigenerzeugung. Hinzukommen muss eine international wettbewerbsfähigere Unternehmensbesteuerung – ausdrücklich auch für Personengesellschaften.

Bürokratie abbauen und Verfahren radikal beschleunigen. Verbindliche Genehmigungsfristen, digitale Verfahren, Once-Only, Vollständigkeits- und Genehmigungsfiktionen sowie ein Ende nationalen Gold-Platings müssen zum Standard werden. Berichtspflichten sind konsequent zu reduzieren. Jede neue Regulierung braucht einen verbindlichen Mittelstands-, Kosten- und Wettbewerbscheck.

Fairen Wettbewerb durchsetzen – Wertschöpfungsketten und Exporte mitdenken. Anti-Dumping-, Anti-Subventions- und andere Handelsschutzinstrumente müssen dort konsequent eingesetzt werden, wo Wettbewerbsverzerrungen belastbar nachgewiesen sind. Verfahren müssen schneller werden und Umgehungen konsequent verfolgt werden. Bei allen Schutzmaßnahmen sind Downstream-Effekte, Handelsumlenkungen und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Exporteure systematisch mitzudenken. Bei CBAM und ETS darf Carbon Leakage nicht vom Import auf den Export verlagert werden.

Öffentliche Beschaffung als strategischen Hebel nutzen. Qualität, Lebenszykluskosten, Innovationsgehalt, Resilienz, Versorgungssicherheit und vergleichbare Standards müssen bei Vergaben stärker gewichtet werden. Der Staat sollte seine Marktmacht als Ankerkunde nutzen und dort Leitmärkte schaffen, wo neue Technologien und hochwertige europäische Wertschöpfung skalieren können – WTO-konform und ohne pauschalen Protektionismus.

Investition, Innovation und Produktivität ins Zentrum rücken. Deutschland wird als Hochlohnstandort langfristig nur mit höherer Produktivität und technologischer Stärke erfolgreich sein. Dafür braucht es verlässliche Investitionsbedingungen, leistungsfähige Infrastruktur, bessere Finanzierungsmöglichkeiten, schnelleren Technologietransfer und mehr Freiräume für unternehmerische Innovation.

Reformen vor Subventionen stellen. Industriepolitik darf strukturell schlechte Standortbedingungen nicht dauerhaft mit Förderprogrammen überdecken. Subventionen können in klar definierten strategischen Fällen sinnvoll sein. Sie ersetzen aber keine Reformen. Die Reihenfolge muss wieder stimmen: reformieren – investieren – innovieren – transformieren.

Der industrielle Mittelstand braucht keinen Schutz vor Wettbewerb. Er lebt vom Wettbewerb. Seine Unternehmen wollen nicht die Billigsten sein. Sie wollen durch Qualität, Technologie, Produktivität und Innovation gewinnen. Aber dafür brauchen sie die Chance, diesen Wettbewerb unter fairen Bedingungen zu führen. Deutschland und Europa dürfen deshalb weder naiv gegenüber staatlich verzerrtem Wettbewerb sein noch versuchen, ihre eigene mangelnde Wettbewerbsfähigkeit hinter Zollmauern oder dauerhaften Subventionen zu verstecken.

Die richtige Antwort ist eine Doppelstrategie: außen ein Level Playing Field, innen eine echte Reformagenda. Internationale Wettbewerbsfähigkeit lässt sich nicht verordnen und nicht dauerhaft subventionieren. Sie muss jeden Tag neu erarbeitet werden – von den Unternehmen, aber ebenso durch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, die wir ihnen geben.

Deutschland muss nicht der billigste Industriestandort der Welt sein. Aber es muss wieder ein Standort werden, an dem es sich lohnt, die nächste Investition zu tätigen. Und genau daran muss sich erfolgreiche Wirtschaftspolitik messen lassen.

Ansprechpartner

Volker Meyer zuTittingdorf
+49 (681) 9520-310
Zuständigkeitsbereich: Stv. Pressesprecher, Redakteur saarwirtschaft