Startseite Themen Brennpunkt INNOVATIONSPREIS-IT IT-Bestenliste INDUSTRIEPREIS INDUSTRIE-Bestenliste TrafficGenerator
INNOVATIONSPREIS-IT 2017

Drucken
Mittelstandspresse

30.10.2026

Erst den Boden prüfen, dann automatisieren

Reinigungsroboter auf elastischen Böden

Wer Reinigungsroboter auf elastischen Böden einsetzen möchte, sollte die Fläche vorher begutachten lassen. Vor allem bei älteren Böden kann es sinnvoll sein, den Belag vor dem Einsatz von Robotern abzuschleifen und neu zu versiegeln.
Wer Reinigungsroboter auf elastischen Böden einsetzen möchte, sollte die Fläche vorher begutachten lassen. Vor allem bei älteren Böden kann es sinnvoll sein, den Belag vor dem Einsatz von Robotern abzuschleifen und neu zu versiegeln.

Limburg/Lahn, 30.10.2026 (PresseBox) - Reinigungsroboter können große Bodenflächen selbstständig bearbeiten und Reinigungsteams deutlich entlasten. Doch ob die Automatisierung im Alltag funktioniert, hängt nicht nur von Navigation, Akkulaufzeit und Flächenleistung der Maschinen ab. Eine wichtige Rolle spielt die Oberfläche, auf der ein Roboter arbeitet. Vor allem ältere elastische Böden sollten vor der Geräteauswahl genau geprüft werden.

Schulen, Sportstätten und andere öffentliche Gebäude bieten auf den ersten Blick gute Bedingungen für autonome Scheuersaugmaschinen: große Flächen, wiederkehrende Reinigungsabläufe und klar definierte Fahrwege. In der Praxis treffen die Geräte allerdings häufig auf elastische Böden, die bereits viele Jahre genutzt und unterschiedlich belastet und gepflegt wurden.

Ob PVC, Linoleum oder Kautschuk – das Material sagt wenig darüber aus, wie gut sich eine Fläche automatisiert reinigen lässt. Entscheidend ist ihr tatsächlicher Zustand. Denn alte Pflegeschichten, ungleichmäßig abgenutzte Bereiche, Kratzer, offene Nähte oder fest haftende Rückstände können die maschinelle Reinigung erschweren.

Gleichmäßige Oberflächen erleichtern die Reinigung

Während erfahrene Reinigungskräfte auf problematische Stellen reagieren und ihre Arbeitsweise spontan anpassen können, folgt ein autonomes Gerät definierten Einstellungen. Bürste oder Pad, Reinigungs-Chemie und Absaugung müssen deshalb möglichst gut zur vorhandenen Oberfläche passen. Unebenheiten und beschädigte Bereiche werden dabei oft zum Problem. Der Grund: Scheuersaugmaschinen lösen Verschmutzungen mechanisch und nehmen anschließend die Reinigungsflotte über Sauglippen wieder auf. Damit das gut gelingt, sind möglichst gleichmäßige Oberflächen wichtig. Bei Unebenheiten kann die Effizienz der Reinigungsroboter deutlich leiden. „Wer in autonome Reinigung investieren möchte, sollte deshalb nicht beim Roboter anfangen, sondern beim Boden“, sagt Roland Pung vom schwedischen Bodenspezialisten Bona. „Eine gleichmäßige, belastbare und auf das Reinigungsverfahren abgestimmte Oberfläche schafft gute Voraussetzungen dafür, dass automatisierte Prozesse zuverlässig funktionieren.“

Wie ist der Pflegezustand?

Vor allem bei älteren elastischen Böden ist der Blick auf die Pflegehistorie wichtig. Über Jahre aufgebrachte Beschichtungen können unterschiedlich stark verschlissen sein. Wo Schichten ungleichmäßig abgetragen oder mit Pflegemittel-Rückständen belastet sind, findet die Reinigungsmaschine ungünstige Bedingungen vor. Zudem können sich aus dem alten Pflegefilm Tenside lösen, die dann im Roboter aufschäumen und dessen Funktionen beinträchtigen können.

Renovieren statt austauschen

Zeigt der Boden deutliche Gebrauchsspuren, bedeutet das aber nicht, dass er erneuert werden muss – denn selbst optisch stark in Mitleidenschaft gezogene Beläge sind oft noch renovierungsfähig. Bewährt hat sich das Bona Resilient System. Abhängig von Belag und Zustand werden vorhandene Pflege- und Nutzschichten fachgerecht entfernt. Anschließend erhält der Boden einen neuen, auf die gewünschte Funktion abgestimmten Oberflächenaufbau – der sogar farblich angepasst und mit Markierungen und Zonierung versehen werden kann. Das Ergebnis ist eine neue, geschlossene Oberfläche, die sich anschließend systematisch reinigen und autonom pflegen lässt.

Die Renovierung älterer elastischer Böden macht sich doppelt bezahlt: Der vorhandene Belag bleibt im Gebäude, gleichzeitig lässt sich seine Oberfläche auf die Anforderungen von Reinigungsrobotern ausrichten. Im Vergleich zum Austausch vermeidet die Renovierung zudem Ausbau und Entsorgung des noch nutzbaren Bodenbelags. Eine von Bona herangezogene Ökobilanz des IVL Swedish Environmental Research Institute weist je nach Bodentyp deutlich geringere CO₂-Emissionen und einen geringeren Energiebedarf für die Renovierung gegenüber einem Austausch aus.

Boden und Roboter als System betrachten

Für Betreiber empfiehlt sich eine Planung, die erst den vorhandenen Boden bewertet und bei Bedarf renoviert. Erst danach wird dann die Reinigungstechnik auf den elastischen Belag abgestimmt. So lässt sich vermeiden, dass ein leistungsfähiger Roboter später auf einer Oberfläche arbeitet, die seine Möglichkeiten unnötig begrenzt.

Bona bietet für elastische Bodenbeläge einen kostenlosen und unverbindlichen Bodencheck an. Dabei wird geprüft, in welchem Zustand sich die vorhandene Oberfläche befindet und ob der Bodenbelag für den Einsatz von Robotern geeignet ist.

Ansprechpartner

Rüdiger Weil
+49 (6431) 4008134
Zuständigkeitsbereich: Leiter Marketing und Kommunikation

Datei-Anlagen:


(2 MB)
1637235.attachment

Wer Reinigungsroboter auf elastischen Böden einsetzen möchte, sollte die Fläche vorher begutachten lassen. Vor allem bei älteren Böden kann es sinnvoll sein, den Belag vor dem Einsatz von Robotern abzuschleifen und neu zu versiegeln.


(938 kB)
1637237.attachment

Autonome Flächenreinigung gute Vorbereitung. Fahren Reinigungsroboter auf alten Pflegeschichten und unebenem Untergrund, kann das Ergebnis meist nicht überzeugen. Deswegen raten Experten dazu, elastisch Böden vor dem Einsatz eines Reinigungsroboters begutachten zu lassen.