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26.10.2026

Heizen und Kühlen mit einem System: Worauf es bei der Einzelraumregelung ankommt

Wenn Fußbodenheizungen auch zum Kühlen genutzt werden, muss die Einzelraumregelung auf beide Betriebsarten ausgelegt sein. Neben der Auswahl des passenden Raumthermostats kommt es primär auf die Signalführung, das Regelverfahren und die Inbetriebnahme an.

Der digitale Raumthermostat EBERLE ATR 4000 verbindet zeitgemäßes Design mit Funktionen zur Heiz- und Kühlregelung. Er eignet sich für die Einzelraumregelung wassergeführter Flächenheiz- und Kühlsysteme im Neubau und bei Modernisierungen.
Der digitale Raumthermostat EBERLE ATR 4000 verbindet zeitgemäßes Design mit Funktionen zur Heiz- und Kühlregelung. Er eignet sich für die Einzelraumregelung wassergeführter Flächenheiz- und Kühlsysteme im Neubau und bei Modernisierungen.

Nürnberg, 26.10.2026 (PresseBox) - Im Winter arbeitet die Fußbodenheizung einwandfrei. Doch beim ersten Wechsel in den Kühlbetrieb reagieren einzelne Raumregler nicht wie erwartet. Eine mögliche Ursache: Das Change-over-Signal, das den Wechsel der Betriebsart übermittelt, erreicht nicht alle Regler. Ein solcher Fehler kann im reinen Heizbetrieb zunächst unbemerkt bleiben. Das Beispiel verdeutlicht, warum bei kombinierten Flächenheiz- und Kühlsystemen die Einbindung der Raumthermostate in die gesamte Anlage entscheidend ist. Mit der ATR-4000-Serie bietet EBERLE Controls unterschiedliche Lösungen für die Einzelraumregelung beim Heizen und Kühlen.

Ein System, zwei Betriebsarten

In einem Mehrfamilienhaus mit reversibler Wärmepumpe und Fußbodenheizung können Bewohner ihre gewünschte Raumtemperatur individuell einstellen. Ob geheizt oder gekühlt wird, gibt hingegen die Wärmepumpe zentral vor. Über das sogenannte Change-over-Signal erhalten die Raumregler diese Information und passen ihr Regelverhalten entsprechend an.

Damit der Wechsel in allen Räumen funktioniert, muss die Signalführung bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Auch die Belegung der Eingänge spielt dabei eine Rolle. Ein Universaleingang lässt sich je nach Anlagenkonzept für die Betriebsartumschaltung, eine zentrale Temperaturabsenkung oder ein Präsenzsignal nutzen. Da diese Funktionen nicht gleichzeitig über denselben Eingang verfügbar sind, sollte frühzeitig feststehen, welche benötigt wird.

Hinzu kommt der Schutz vor Betauung: Bei der Flächenkühlung muss eine separate Taupunktüberwachung vorgesehen werden, beispielsweise über eine Klemmleiste mit entsprechender Erkennung. Die Einzelraumregelung allein übernimmt diese Schutzfunktion nicht.

Welche Funktionen sind wirklich notwendig?

Nicht jede Anwendung stellt dieselben Anforderungen an die Raumtemperaturregelung. Bei weitgehend gleichmäßigen Nutzungszeiten kann eine einfache Heiz- und Kühlregelung ausreichen. Wo sich Tagesabläufe unterscheiden, bieten programmierbare Zeitprofile zusätzliche Möglichkeiten. Soll darüber hinaus die Bodentemperatur erfasst oder begrenzt werden, kommt ein externer Fühler ins Spiel.

Für diese unterschiedlichen Anforderungen bietet EBERLE Controls zwei Varianten des ATR 4000. Der digitale Aufputz-Temperaturregler ATR 4500 ist für wassergeführte Flächenheiz- und Kühlsysteme ausgelegt und unterstützt die automatische Betriebsartumschaltung über einen Change-over-Eingang. Der programmierbare ATR 4800 ergänzt Tages- und Wochenprogramme, einen Urlaubsmodus sowie den Anschluss eines externen Fühlers. Beide Modelle verfügen zudem über eine automatische Fenster-offen-Erkennung, die unnötigen Energieeinsatz beim Lüften reduzieren kann.

Auf die richtige Abstimmung kommt es an

Gerade bei trägen Flächenheiz- und -kühlsystemen ist eine passende Regelstrategie wichtig. Der ATR 4000 unterstützt dafür sowohl Pulsweitenmodulation mit unterschiedlichen Zykluszeiten als auch Zweipunktregelung. Welches Verfahren geeignet ist, hängt vom jeweiligen System und den eingesetzten Stellantrieben ab. Bei der Inbetriebnahme sollten außerdem das Funktionsprinzip der Stellantriebe und Schutzfunktionen wie der Ventilschutz berücksichtigt werden.

Ein übersichtlicher Systemaufbau zahlt sich spätestens bei Wartung und Service aus. Sind Raumregler, Heizkreise und Stellantriebe eindeutig zugeordnet, lassen sich mögliche Fehler leichter eingrenzen. Gerade bei größeren Anlagen kann eine zentrale Verdrahtung über Klemmleisten sinnvoll sein.

Zur Inbetriebnahme gehört schließlich auch die Prüfung beider Betriebsarten. So lässt sich frühzeitig feststellen, ob die Umschaltung korrekt funktioniert, bevor die Kühlfunktion tatsächlich benötigt wird.

Ob Neubau oder Modernisierung: Eine zuverlässige Einzelraumregelung beginnt bei der richtigen Planung. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Funktionen, sondern dass die gewählte Lösung zum Anlagenkonzept passt. Wer Signalführung, Regelverfahren und Stellantriebe frühzeitig aufeinander abstimmt, schafft die Grundlage für einen zuverlässigen Betrieb – im Winter wie im Sommer.

Ansprechpartner

Marlene Renner
+49 (911) 53063135
Zuständigkeitsbereich: Ansprechpartnerin für Presseanfragen

Datei-Anlagen:


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Der digitale Raumthermostat EBERLE ATR 4000 verbindet zeitgemäßes Design mit Funktionen zur Heiz- und Kühlregelung. Er eignet sich für die Einzelraumregelung wassergeführter Flächenheiz- und Kühlsysteme im Neubau und bei Modernisierungen.


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Schematische Darstellung der Einzelraumregelung mit EBERLE-Raumthermostaten, einer zentralen Klemmleiste und thermischen Stellantrieben. Die Komponenten ermöglichen eine individuelle Raumtemperaturregelung in den einzelnen Wohnräumen.


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Der digitale Raumthermostat EBERLE ATR 4800 mit separatem Anschlussmodul UPP-16. Der Regler eignet sich für die individuelle Temperaturregelung wassergeführter Flächenheiz- und Kühlsysteme.