Startseite Themen Brennpunkt INNOVATIONSPREIS-IT IT-Bestenliste INDUSTRIEPREIS INDUSTRIE-Bestenliste TrafficGenerator
INNOVATIONSPREIS-IT 2017

Drucken
Mittelstandspresse

02.11.2026

Produktionsmaterialien sicher bereitstellen: Behälterkreisläufe digital organisieren

Welche Ladungsträger benötigt werden und wie sich ihre Verfügbarkeit besser planen lässt

Produktionsmaterialien sicher bereitstellen: Behälterkreisläufe digital organisieren
Produktionsmaterialien sicher bereitstellen: Behälterkreisläufe digital organisieren

Dortmund, 02.11.2026 (PresseBox) - Materialversorgung hängt auch von den Behältern ab

Rohmaterial, Komponenten, Halbfabrikate und fertige Erzeugnisse werden in Produktionsbetrieben laufend bewegt. Je nach Bauteil sind dabei kleine Boxen, Paletten oder speziell geformte Gestelle notwendig. Fehlt ein geeigneter Ladungsträger, ist das Material unter Umständen zwar vorhanden, kann aber nicht planmäßig zur nächsten Fertigungsstation gelangen.

Zum Behältermanagement zählt deshalb mehr als das Zählen von Leergut. Es steuert die Bereitstellung, Nutzung, Weitergabe, Reinigung, Rücknahme und gegebenenfalls Aussonderung von Behältern. Benötigt werden Angaben darüber, welche Einheiten wo stehen, welchem Bereich sie zugeteilt sind, ob sie leer oder befüllt vorliegen und ob sie weiterhin einsatzfähig sind.

Unterschiedliche Materialien verlangen unterschiedliche Ladungsträger

Für kleinere Komponenten wie Schrauben, Elektronikteile oder Verbindungselemente sind stapelbare Kleinladungsträger (KLT) verbreitet. Größere oder schwere Werkstücke benötigen unter Umständen Großladungsträger (GLT) beziehungsweise robuste Gitterboxen. Europa-, Industrie- und Kunststoffpaletten eignen sich für viele Kartons, Sackwaren, Baugruppen und fertige Produkte.

Empfindliche Bauteile werden häufig mit Sondergestellen, Formeinsätzen oder Werkstückträgern gesichert. Für Chemikalien und andere Gefahrstoffe sind entsprechend geeignete beziehungsweise zugelassene Behälter unter Beachtung der jeweiligen Kennzeichnungs- und Sicherheitsregeln erforderlich. Pendelbehälter wiederum sind auf regelmäßige Umläufe zwischen Lieferant, Lager und Fertigung ausgelegt und spielen bei eng getakteter Materialversorgung eine besondere Rolle.

Schwierigkeiten im betrieblichen Behälterkreislauf

Ohne einheitliche Buchungen verlieren Unternehmen rasch die Übersicht. Behälter stehen möglicherweise bei einem Dienstleister, in einem Nebenlager oder in einem anderen Werk, während sie zentral weiterhin als verfügbar gelten. Zusätzlich verursachen Schäden, verspätete Rückgaben und falsch erfasste Mengen Unstimmigkeiten.

Die Verwaltung wird anspruchsvoller, wenn verschiedene Eigentümer, Seriennummern, Leihfristen und Behältergrößen berücksichtigt werden müssen. Bei mehreren Werken oder getrennten organisatorischen Einheiten vervielfachen sich die Abstimmungswege. Eine unzureichende Kontrolle kann zu Expressbeschaffungen, größeren Sicherheitsreserven und unnötigen Rücktransporten führen. Im ungünstigen Fall wird ein Produktionsauftrag verzögert, weil ein passender Behälter am Arbeitsplatz fehlt.

Nicht einsetzbare oder verschmutzte Behälter können darüber hinaus die Produktqualität gefährden. Ungeklärte Schäden binden Personal in Rückfragen und belasten die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern.

Wie ein digitaler Ablauf aussehen sollte

Am besten werden Ausgabe und Annahme dort gebucht, wo die Bewegung stattfindet. Die Buchung verbindet den Behältertyp oder eine eindeutige Seriennummer mit Menge, Standort und zuständiger Stelle. Statusangaben wie „voll“, „leer“ oder „beschädigt“ unterscheiden einsatzfähige von vorübergehend gesperrten Einheiten. Für Schäden helfen Fotos und Kommentare, den Zustand nachvollziehbar festzuhalten.

Eine zentrale Übersicht zeigt anschließend, welche Ladungsträger in einzelnen Fertigungsbereichen zur Verfügung stehen und welche Rückgaben noch fehlen. Fristen können überwacht und ungewöhnlich lange Umläufe analysiert werden. Aus Bestandsverläufen und Bedarfsdaten ergeben sich Anhaltspunkte für die Planung von Reserven und die Verteilung zwischen Standorten.

COSYS Behältermanagement in der Fertigungslogistik

COSYS beschreibt eine Softwarelösung, bei der Bewegungen mit Smartphones oder mobilen Datenerfassungsgeräten dokumentiert und Kunden, Lieferanten, Mitarbeitenden, Abteilungen oder Standorten zugeordnet werden. Je nach Behälter ist eine mengen- oder seriennummernbezogene Verwaltung möglich. Für verschiedene Niederlassungen oder Mandanten lassen sich getrennte Zuständigkeitsbereiche abbilden.

Im COSYS WebDesk werden nach Herstellerangaben Bestände, Lagerplätze, Lademittelkonten und Buchungshistorien angezeigt. Ergänzend nennt COSYS Fristenbenachrichtigungen, PDF-Berichte, E-Mail-Bestätigungen und Kennzahlen zu Umschlag, Schäden, Lagerwert und Entwicklung der Bestände. Forecasts sollen potenzielle Engpässe sichtbar machen. Eine Einsicht in eigene Lademittelkonten für Kunden und Lieferanten sowie Schnittstellen und Cloud- beziehungsweise On-Premise-Betrieb gehören ebenfalls zu den beschriebenen Möglichkeiten.

Fazit

Wer Produktionsmaterial zuverlässig bewegen will, muss den Behälterbedarf genauso ernst nehmen wie den Materialbedarf. Transparente Bestände, festgelegte Übergaberegeln und eine konsequente Zustandsdokumentation verbessern die Versorgung an den Fertigungslinien. Digitale Behältermanagementsysteme schaffen dafür eine gemeinsame Datenbasis und helfen, Verlustkosten sowie produktionskritische Engpässe zu reduzieren.

Ansprechpartner

Vertrieb
+49 (5062) 900-0

Über Cosys Ident GmbH:

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf bei Hildesheim entwickelt seit 1982 Lösungen zur Digitalisierung und Optimierung von Logistik- und Geschäftsprozessen. Als mittelständischer Spezialist für Auto-ID, mobile Datenerfassung und Intralogistik bietet COSYS heute eine integrierte Plattform für die Digitalisierung von Waren-, Material- und Informationsflüssen. Das Portfolio umfasst unter anderem Lagerverwaltung, Bestandsführung, Lademittel- und Behältermanagement, Transport- und Werkslogistik, Inhouse-Logistik, Paketmanagement, Inventur, Asset Management und Business Intelligence. Mobile Apps, WebDesk sowie Cloud- und On-Premises-Lösungen verbinden operative Prozesse mit zentraler Verwaltung, Analyse und Optimierung. KI, Task Management, Process Mining und eigenes MDM erweitern die Plattform um intelligente Automatisierungs-, Analyse- und Verwaltungsfunktionen. COSYS begleitet Unternehmen von der Prozessanalyse und Konzeption über die Implementierung und Integration bis hin zu Support und langfristiger Betreuung. Ergänzend stehen passende MDE-Hardware, Auto-ID-Technologien, Reparaturservice und WLAN-Funkvermessung zur Verfügung.

Datei-Anlagen:


(2 MB)
1634607.attachment

Produktionsmaterialien sicher bereitstellen: Behälterkreisläufe digital organisieren