Mittelstandspresse
19.10.2026
Condition Monitoring – Braucht man das
Schäden an mechanischen Antrieben erkennen
Berlin, 19.10.2026 (PresseBox) - Wenn man ein Auto hat und jahrelang unfallfrei fährt, war der Airbag eine Fehlinvestition. Man hat ihn bezahlt, aber nie gebraucht. So könnte man das sehen, so tun wir das aber nicht. Denn abgesehen von gesetzlichen Vorschriften bietet uns der Airbag unglaublich viel Sicherheit für den Fall, dass wir doch einen Unfall erleben. Ob selbstverschuldet oder fremdverschuldet, ist egal. Und dabei ist ein Airbag nicht einmal in der Lage, Unfälle zu verhindern. Er reduziert nur die Unfallfolgen für die Insassen.
Beim Condition Monitoring ist das ganz ähnlich. Schädigungsprozesse gibt es mit und ohne Condition Monitoring. Doch die finanziellen Auswirkungen sind mit Condition Monitoring nicht so drastisch, weil wir Schäden früher erkennen, weil wir Stillstände planbar machen, weil wir Ersatzteile und Montagekapazitäten langfristig organisieren können und vor allem weil wir Folgeschäden verhindern.
Es ist auch bestimmt nicht sinnvoll, alles zu überwachen, was sich dreht. Antriebe, die schnell ersetzbar sind und deren kurzzeitiger Ausfall die Existenz eines Betriebs nicht wirklich gefährdet, wird man kaum überwachen. Demgegenüber sind Antriebe, deren Ausfall zu massiven finanziellen Verlusten oder gar zu teilweisen Standortschließungen führen könnte, ganz klar überwachungswürdig.
Auf die Frage „Condition Mointoring – Braucht man das?“ gibt es keine allgemeingültige Antwort. Diese Entscheidung muss jeder Betreiber einer Produktion selbst treffen. Und oft ist es eben auch keine alleinige Entscheidung des Instandhaltungsleiters, sondern eine Frage der Firmenpolitik, wieviel Ausfallsicherheit man sich leisten will.
Die GfM bietet bei Bedarf hierfür maßgeschneiderte Lösungen und Services:
Online-Condition-Monitoring-Systeme eignen sich besonders für kritische Antriebe mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen oder langen Ersatzteilbeschaffungszeiten.
Mobile Systeme bieten eine wirtschaftliche Möglichkeit, auch größere Maschinenparks regelmäßig – beispielsweise im Wochen- oder Monatsrhythmus – zu überwachen.
Mit unserem Maschinendiagnose-Service übernehmen wir die Messungen direkt bei Ihnen vor Ort und stellen Ihnen im Anschluss eine fundierte Auswertung zur Verfügung.
Von der Auswahl über die Projektierung und Installation bis hin zur Betreuung stehen die Experten der GfM ihren Kunden als erfahrener Partner zur Seite.
Ansprechpartner
Rainer Wirth
+49 (30) 6576-2565
+49 (30) 6576-2564
Zuständigkeitsbereich: Geschäftsführer
Über GfM Gesellschaft für Maschinendiagnose mbH:
Die GfM Gesellschaft für Maschinendiagnose mbH ist Spezialist für die Diagnose von wälzgelagerten Industriegetrieben. Neben der Schwingungsdiagnose an Antrieben, der Drehmomentanalyse sowie der Inspektion, der Endoskopie und der Rotorblattlagerdiagnose an Windenergieanlagen werden Messgeräte für die Offline-Maschinendiagnose sowie Online-Condition-Monitoring-Systeme entwickelt und vertrieben. Darüber hinaus bietet die GfM Seminare zur Thematik an.
Mittels Schwingungsdiagnose ist es möglich, kleinste Unregelmäßigkeiten an Getrieben und Wälzlagern frühzeitig zu erkennen. Diese Unregelmäßigkeiten können Schäden an Wälzlagern, Zahnrädern und Wellen, Unwucht und Ausrichtfehler sein. Der Betreiber von Maschinen mit mechanischen Antrieben gewinnt so Zustandsinformationen, die ihm die Planung der Instandhaltung erleichtern und ihn vor ungeplanten Stillständen bewahren.
Zur Erfassung von Daten werden Online- und Offline-Systeme angeboten. Die Betreuung der Systeme und Verarbeitung der Daten werden mit Hilfe der Software Peakanalyzer Manager realisiert, mit der auch Daten anderer Quellen vollautomatisiert verarbeitet werden können.
Die GfM ist unabhängig. Diagnoseberichte und Gutachten haben neutralen Charakter.
Datei-Anlagen:
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Getriebe mit Airbag, KI-generiert
- Mehr Infos zu dieser Meldung unter www.pressebox.de
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