Mittelstandspresse
15.10.2026
Hohe Energiekosten und CO₂-Druck: Neue Strategien für die Glasindustrie
Mit Temperaturdaten Energieeinsatz und Prozesse in der Glasindustrie optimieren
Dresden, 15.10.2026 (PresseBox) - Hohe Energiekosten, die CO₂-Bepreisung und verschärfte Klimavorgaben setzen die energieintensive Glasindustrie zunehmend unter Druck.Mit dem EU-Emissionshandel und dem Ziel der Treibhausgasneutralität Deutschlands bis 2045 wächst der Bedarf, Produktionsprozesse energieeffizienter und emissionsärmer zu gestalten. Berührungslose Temperaturmesstechnik liefert dafür wichtige Prozessdaten und kann helfen, thermische Prozesse gezielter zu überwachen und zu optimieren – ohne Qualität und Prozessstabilität aus dem Blick zu verlieren.
Die Glasherstellung gehört zu den besonders energieintensiven Industrieprozessen. Hohe Temperaturen müssen über lange Zeiträume stabil gehalten werden – von der Glasschmelze über Vorherd und Glastropfen bis hin zur weiteren Verarbeitung.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Energieeffizienz und CO₂-Reduktion. Brenner werden optimiert, klassische Beheizungskonzepte hinterfragt und zunehmend elektrische oder hybride Lösungen eingesetzt. Damit verändern sich auch die Bedingungen, unter denen Glas produziert und Prozesse überwacht werden.
Eine zentrale Größe bleibt dabei unverändert: die Temperatur.
Zuverlässige Temperaturdaten liefern ein Abbild der thermischen Verhältnisse im Prozess. Sie machen Temperaturverteilungen und Abweichungen sichtbar und schaffen damit eine wichtige Grundlage, um Veränderungen im Prozess zu beurteilen, Optimierungspotenziale zu erkennen und gleichzeitig die Glasqualität im Blick zu behalten.
Temperatur sichtbar machen
Doch gerade in der Glasindustrie ist die Auswahl der geeigneten Messtechnik anspruchsvoll. Hohe Umgebungstemperaturen, die Ofenatmosphäre, spezielle Einbausituationen und die optischen Eigenschaften von Glas stellen besondere Anforderungen an Spektralbereich, Optik und Messgerät.
Pyrometer ermöglichen die berührungslose Messung an definierten Punkten des Glasprozesses, beispielsweise an Glasschmelze, Vorherd oder Glastropfen.
Wo nicht nur ein einzelner Messwert, sondern die Temperaturverteilung einer größeren Fläche entscheidend ist, kommen Wärmebild- oder Linienkameras zum Einsatz. So lassen sich thermische Unterschiede und Veränderungen im Prozess sichtbar machen.
Energie und Qualität gemeinsam betrachten
Zuverlässige Temperaturdaten helfen dabei, thermische Bedingungen im Prozess nachzuvollziehen, Temperaturverteilungen in der Glasschmelze zu überwachen und Abweichungen frühzeitig zu erkennen. Sie schaffen damit eine Grundlage, um Prozesse gezielt anzupassen, stabile Produktionsbedingungen zu unterstützen und Potenziale für weniger Ausschuss und einen effizienteren Energieeinsatz zu identifizieren.
Damit ist Temperaturmessung nicht nur ein Instrument der Qualitätskontrolle, sondern eine wichtige Grundlage für die Optimierung des gesamten Produktionsprozesses.
„Gerade bei den aktuell hohen Energiekosten wollen Betreiber sehr genau wissen, was in ihren Prozessen passiert. Temperaturdaten können dabei helfen, Optimierungspotenziale zu erkennen, ohne Qualität und Prozessstabilität aus dem Blick zu verlieren.“, erklärt Daniel Wagner, Applikationsingenieur bei der DIAS Infrared GmbH.
glasstec 2026: 2026: Berührungslose Temperaturmesstechnik für neue Anforderungen
Auf der glasstec 2026 zeigt DIAS Infrared seine Lösungen für unterschiedliche Messaufgaben entlang des Glasprozesses und tauscht sich mit Glasherstellern, Produktionsverantwortlichen und Anlagenbauern über aktuelle Anforderungen an Energieeffizienz, Prozessüberwachung und Qualitätssicherung aus.
DIAS Infrared entwickelt und produziert seit mehr als 30 Jahren Lösungen für die berührungslose industrielle Temperaturmessung.
Für Anwendungen in der Glasindustrie stehen unter anderem Pyrometer der PYROSPOT-Serie, Wärmebild- und Linienkameras sowie Lösungen zur Feuerraumüberwachung mit PYROINC und zugehöriger Software zur Verfügung.
glasstec 2026 | Düsseldorf
[20.-23.10.2026 | Halle 14 | Stand C29]
Ansprechpartner
Kristin Hofmann
Über DIAS Infrared GmbH:
Die DIAS Infrared GmbH mit Hauptsitz in Dresden entwickelt und fertigt Systemlösungen rund um die berührungslose Temperaturmesstechnik für Kunden aus Industrie und Forschung. Die Infrarotmessgeräte – auch für kundenspezifische Anwendungen – werden nach dem neuesten Stand der Technik und "Made in Germany" in Dresden sowie zwei weiteren Standorten in Magdeburg und Saalfeld hergestellt.
Das Produktspektrum umfasst von Wärmebildkameras über Pyrometer, für die punktförmige Messung von Temperaturen, auch Infrarotlinienkameras sowie Infrarotsensoren. DIAS-Lösungen zeichnen sich durch die robuste Ausführung, hervorragende Genauigkeit, ausgezeichnete Zuverlässigkeit und hohe Serviceorientierung aus.
Typische Anwendungsgebiete sind die Prozesssteuerung und -überwachung, Qualitätskontrolle, Brandfrüherkennung sowie unterschiedlichste Messungen in Forschung und Entwicklung in Temperaturbereichen von -40 °C bis 3000 °C. Hochqualifiziertes Personal, die moderne technologische Ausrüstung der Fertigung, sowie eine sehr leistungsfähige Mess- und Rechentechnik ermöglichen auch
anspruchsvollste Kundenwünsche schnell zu erfüllen.
Das internationale Vertriebsnetz umfasst Partner in vielen Ländern in Europa, Asien, Nord- und Südamerika sowie Australien. DIAS ist Mitglied im AMA Fachverband für Sensorik e. V. und langjährig nach ISO 9001 zertifiziert.
Datei-Anlagen:
(4 MB)
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Wärmebildkameras und Pyrometer für den Einsatz in der Glasindustrie zur exakten Temperaturüberwachung an Schmelzöfen und Formgebungsmaschinen.
- Mehr Infos zu dieser Meldung unter www.pressebox.de
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