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15.10.2026

Elektronisch gesteuerte, autonome Fördersysteme sparen Kabel und machen einen zentralen Schaltschrank überflüssig.

 

Elektronisch gesteuerte, autonome Fördersysteme sparen Kabel und machen einen zentralen Schaltschrank überflüssig
Elektronisch gesteuerte, autonome Fördersysteme sparen Kabel und machen einen zentralen Schaltschrank überflüssig

Riazzino, 15.10.2026 (PresseBox) - Sie können ein Fördersystem jeder Größe problemlos steuern, auch ohne KI oder komplizierte Bus-Software. Die einfachste Steuerungslösung für die unterste Ebene ist das AS-Interface. Das Schweizer Unternehmen Avancon SA benutzt dieses Steuerungssystem, um sehr große Fördersysteme automatisch zu verwalten. Der Schlüssel liegt darin, sich auf die kleinste Einheit zu konzentrieren, nämlich die Zone. Eine Zone ist ein Förderabschnitt, der so lang und breit ist wie das größte zu fördernde Gut. Jede Zone kann unabhängig vom Gesamtsystem mit den vor- und nachgelagerten Zonen kommunizieren. So funktioniert und arbeitet das gesamte System autonom und in sich geschlossen. Es ist einfach, kostengünstig und zuverlässig. 

Dieter Specht gründete die Avancon SA in der Schweiz vor 11 Jahren. Zusammen mit zwei jungen Ingenieuren wollte er moderne Förderanlagen konstruieren. Sie sollten aus neuen Materialien wie Aluminium und Polymeren bestehen. Außerdem sollte das System mit einer einfachen und günstigen Steuerungssoftware gesteuert werden.

Wir haben festgestellt, dass Kunden – wie Fördertechnikhersteller oder Systemintegratoren – viele verschiedene Bus-Softwareprogramme zur Steuerung ihrer Fördersysteme nutzen.

"Es war nicht leicht, eine Lösung für alle zu finden", sagt Dieter Specht. "Wir haben uns für AS-Interface entschieden. Das war einfach und günstig. Man brauchte nur zweiadrige Flach-Kabel. Und es konnte sich mit jeder anderen Programmiersprache und der übergeordneten Bus-/IT-Infrastruktur verbinden. Dies haben die Kunden genutzt."

So funktioniert es. Man konnte mindestens die Hälfte der Kosten für die Verkabelung einsparen. Daraus entstand die Idee, ein Fördersystem in einzelne gleiche Zonen aufzuteilen und die Zonen miteinander kommunizieren zu lassen. So konzentrierten sie sich auf die einzelne Zone und integrierten alles in die Rahmenkonstruktion, indem sie die Komponenten einfach per  

Schnappverbindung einrasteten. Gleichzeitig wurde dadurch das gesamte System sicher und ein modernes, ansprechendes Design ermöglicht. Natürlich war dies nur möglich, wenn alle Profile sowie Förderrahmen und Ständer aus stranggepresstem

Aluminium verwendet wurden, da dieses Material die Gestaltung von Schlitzen mit Einrastnuten für die meisten Elemente – wie für die Kabel und Profilverbinder ermöglichte.–

Zudem ist Aluminium leicht, etwa 1/3 von Stahl, und einfach zu handhaben. Es ist auch kostengünstiger zu versenden. Es lässt sich zudem einfacher bearbeiten und automatisch per CAD/CAM mit gefrästen Bohrungen an jeder beliebigen Stelle versehen.

Avancon konzentriert sich jetzt auf die Zone (eine Zone ist so lang und breit wie das größte Gut, das transportiert werden soll). Die Zone hat alles, was man zum Betrieb braucht. Sie hat einen 48-V BLDC-Motor mit 40 Watt (später wird es ein flacher "Axial-Flux"-Motor sein), einen Fotosensor und ein Antriebssystem mit Zahnriemen. Außerdem hat sie ein Steuerungssystem mit allen Komponenten. Das System hat nun den Namen „ZPC“ bekommen, was für „Zone Powered Concept“ steht.

Die Stromversorgung erfolgt über ein neu entwickeltes Netzteil. Das wurde zusammenmit der deutschen Puls-Gruppe entwickelt und exklusiv von Avancon SA patentiert. Dieses Netzteil ist mit dem AS-i Steuerungssystem kompatibel, wobei über das schwarze Flachkabel 48 V DC zum Antreiben der Motoren und das gelbe Flachkabel 30,5 Volt DC für das Steuerungs-system bereitgestellt, und gleichzeitig über dieses Kabel auch der Datenfluss und die Kommunikation ausgeführt wird. 

AS-Interface, kurz für „Actuator Sensor Interface“, ist ein international standardisierter Kommunikationsstandard (IEC 62026-2), der für die Verkabelung von Sensoren und Aktoren auf der untersten Automatisierungsebene verwendet wird.

This made it possible to press these swords, which are underneath the control boxes, into the AS-interface cables at any point. They are firmly secured in the cables, which have always parallel wires. No other fixation was necessary except a security slider. - No screws and no tools are necessary.   

Die Kabel wurden in umgekehrter Position in die Führungsnuten des stranggepressten Aluminiumprofils eingeklemmt. Dadurch war es möglich, diese unterhalb der Steuerkästen befindlichen kleinen Schwerter an jeder beliebigen Stelle in die AS-Interface-Kabel einzudrücken. Sie sind fest in den Kabeln gesichert, weil diese stets parallele Adern aufweisen. Außer einer Schnappverbindung der Kästen zur mittleren Rippe und einem Sicherungsschieber war keine weitere Befestigung erforderlich. Es sind weder Schrauben noch Werkzeuge erforderlich.

Denn eine Zone kann kurz sein, für kurze Güter, oder sehr lang für lange Kartons/Kisten. Um einen „Kabelsalat“ zu vermeiden, erhielt jede Funktion einen eigenen Kasten, der nahe bei der Funktionsstelle eingeschnappt wird. Das Ganze ist sehr wirtschaftlich und flexibel und lässt sich für 1.000 Anwendungen einsetzen. 

Das Steuerungssystem besteht insgesamt aus:

Einem Master, der den gesamten Datenaustausch steuert und das Netzwerk über ein Gateway (z. B. SPS, übergeordnetes Bussystem oder andere IT-Infrastruktur) mit der übergeordneten Steuerung verbindet.

Bis zu 62 Slaves/Geräte (Steuerboxen sowie Fotosensoren) und 62 Aktoren (zur Motorsteuerung) pro Sub-Netzwerk sind möglich. Die Sub-Netze kommunizieren miteinander, sodass selbst ein sehr großes Fördersystem vollständig autonom arbeiten kann.

Vorteile:

·      Deutlich reduzierter Verkabelungsaufwand.

·      Deutlich verkürzte Montagezeit auf der Baustelle.

·      Einfache Installation über Schneidklemmanschluss (Aufstecken).

·      Sicherheitsfunktionen bis SIL 3 / Performance Level E (ASIsafe)

·      Kompatibel mit PROFIBUS, PROFINET, Ethernet/IP, SPS und anderen.

·      Kommunikation mit den meisten BUS- und IT-Infrastrukturen über Gateway.

·      Ein zentraler Schaltschrank ist überflüssig.

·      Keine Kabelkanäle und kein Kabelverlegen auf der Baustelle.

·      Deutlich einfachere und kostengünstigere Installation.

·      Einsparungen von bis zu 30 % bei den Gesamtinvestitionskosten.

Selbstverständlich gibt es dieses ZPC-system für Rollenförderer und in Zonen aufgeteilte Bandförderer sowie OTUs (Omnidirectional Transfer Units) für Weichen, Kreuzungen, Ecken, Kurven und sogar Sortierer.

Ansprechpartner

Dieter Specht
+41 (91) 791-4453

Über AVANCON SA:

Avancon SA ist eine private Gesellschaft nach schweizerischem Recht. Sie wurde 2015 in der Schweiz, im Kanton Tessin, gegründet.

Avancon ist ein führender Anbieter auf dem Markt für Förderlösungen. Das Unternehmen bietet moderne und innovativ gestaltete Systeme an, die einfach, effizient und zuverlässig sind und sich für alle Branchen eignen.

Die Mission von Avancon ist es, den Markt für Fördertechnik zu revolutionieren und dabei Kosten zu senken. Die Produkte von Avancon sind über Hersteller von Fördertechnik oder Systemintegratoren erhältlich.

Kleine und große Intralogistiksysteme sowie Systeme für Sicherheitskontrollen an Flughäfen wurden bereits in vielen Ländern weltweit installiert.

Avancon SA entwickelt und produziert zudem einzigartige Komponenten für moderne Fördertechnik für ausgewählte OEM-Partner, die das Avancon-Konzept im Rahmen einer Lizenzpartnerschaft auch selbst herstellen können.

Datei-Anlagen:


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Elektronisch gesteuerte, autonome Fördersysteme sparen Kabel und machen einen zentralen Schaltschrank überflüssig


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