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Mittelstandspresse

15.10.2026

Bestandsoptimierung über mehrere Lagerstandorte mit zentralen Analysen

Lagerbestände standortübergreifend auswerten und vorhandene Materialien wirtschaftlicher nutzen.

Mit COSYS Bestandsanalysen können Industrieunternehmen ihre Lagerbestände standortübergreifend vergleichen.
Mit COSYS Bestandsanalysen können Industrieunternehmen ihre Lagerbestände standortübergreifend vergleichen.

Winterthur, 15.10.2026 (PresseBox) - Im Zentrallager liegen 800 Antriebskomponenten, während ein Produktionsstandort dringend Nachschub benötigt. Gleichzeitig bestellt ein weiterer Standort identische Bauteile nach, obwohl an anderer Stelle noch ausreichende Mengen vorhanden sind. Was innerhalb eines einzelnen Lagers kaum auffällt, kann sich über mehrere Standorte zu einem erheblichen Kostenfaktor entwickeln.

Für Schweizer Industrieunternehmen mit mehreren Werken, Produktionslagern oder dezentralen Materialdepots ist deshalb eine standortübergreifende Bestandsoptimierung entscheidend. Denn hohe Gesamtbestände bedeuten nicht automatisch, dass Materialien dort verfügbar sind, wo sie benötigt werden.

Mit der COSYS Bestandsverwaltung lassen sich Lagerinformationen zentral zusammenführen und mithilfe analytischer Funktionen auswerten. Dadurch können Unternehmen Bestandsverteilungen bewerten, unnötige Kapitalbindung erkennen und ihre Materialversorgung gezielter organisieren.

Das Problem liegt häufig in der Bestandsverteilung

Industrieunternehmen bevorraten Materialien aus unterschiedlichen Gründen an mehreren Standorten. Während das Zentrallager größere Mengen verwaltet, halten Produktionswerke häufig eigene Sicherheitsbestände vor.

Hinzu kommen Ersatzteillager, Montagebereiche und kleinere Materialdepots.

Ohne gemeinsame Datenbasis betrachtet jeder Standort hauptsächlich seine eigenen Bestände. Dadurch entstehen parallele Nachbestellungen, überhöhte Sicherheitsbestände oder unnötige Materialtransporte.

Ein Beispiel: Drei Werke benötigen denselben Elektromotor. Standort A besitzt zwölf Exemplare, benötigt kurzfristig jedoch nur zwei. Standort B verfügt über keinen Bestand und plant deshalb eine Neubestellung.

Eine zentrale Bestandsanalyse zeigt, dass eine interne Umlagerung wirtschaftlicher sein könnte. Voraussetzung ist, dass Verfügbarkeit, Bedarf und Transportaufwand gemeinsam bewertet werden.

Lagerbestände im COSYS WebDesk zentral vergleichen

Die COSYS Bestandsverwaltung schafft eine gemeinsame Grundlage für die Verwaltung unterschiedlicher Lagerstandorte.

Warenbewegungen können über Smartphones oder MDE-Geräte erfasst und den jeweiligen Lagerorten zugeordnet werden. Die Informationen stehen anschliessend im COSYS WebDesk zur Verfügung.

Dort können Verantwortliche Artikelbestände einsehen, Buchungshistorien nachvollziehen und Stammdaten verwalten. Auch Benutzerrechte lassen sich zentral organisieren.

Für die standortübergreifende Bestandsoptimierung ist besonders wichtig, dass identische Materialien einheitlich bezeichnet und zugeordnet werden.

Nur wenn Artikelinformationen vergleichbar sind, lassen sich Bestände verschiedener Werke sinnvoll gegenüberstellen.

Welche Standorte bevorraten zu viel Material?

Eine zentrale Bestandsübersicht beantwortet zunächst, wo sich welche Materialien befinden. Für wirtschaftliche Entscheidungen reicht diese Information jedoch nicht aus.

Mit COSYS Business Intelligence können Industrieunternehmen untersuchen, wie sich Bestände an einzelnen Standorten entwickeln.

Interessant sind beispielsweise Unterschiede bei Lagerumschlag, Materialverbrauch und Bestandsreichweite.

Werden bestimmte Komponenten an einem Standort regelmässig verbraucht, während sie andernorts monatelang ungenutzt bleiben, kann dies auf eine ungünstige Bestandsverteilung hinweisen.

Auch die Kapitalbindung lässt sich differenzierter betrachten. Besonders teure Ersatzteile oder selten benötigte Baugruppen können erhebliche Lagerwerte verursachen.

Eine solche Analyse hilft zu entscheiden, welche Materialien dezentral verfügbar sein müssen und bei welchen Artikeln eine zentrale Bevorratung sinnvoller ist.

Umlagerungen auf Grundlage tatsächlicher Bedarfe planen

Die Bestandsoptimierung endet nicht bei der Identifikation von Überbeständen. Entscheidend ist, welche Massnahmen daraus entstehen.

Statt Materialien automatisch nachzubestellen, können Unternehmen zunächst prüfen, ob ausreichende Mengen an anderen Standorten vorhanden sind.

Dabei sollten neben dem aktuellen Bestand auch geplante Materialbedarfe, Sicherheitsreserven und Transportkosten berücksichtigt werden.

Eine Umlagerung ist schliesslich nur dann sinnvoll, wenn sie die Versorgung des abgebenden Standorts nicht gefährdet.

Durch die Auswertung historischer Umlagerungen können zudem wiederkehrende Muster sichtbar werden. Müssen bestimmte Komponenten regelmässig zwischen denselben Werken transportiert werden, könnte eine Anpassung der ursprünglichen Bestandsverteilung wirtschaftlicher sein.

Forecasting und Prozessdatenanalyse ergänzen die Bestandsoptimierung

Besonders interessant wird die standortübergreifende Analyse, wenn Unternehmen zukünftige Materialbedarfe berücksichtigen.

Mit Forecasting lassen sich auf Grundlage geeigneter Verbrauchs- und Planungsdaten mögliche Bestandsentwicklungen prognostizieren.

So können Produktionsverantwortliche frühzeitig erkennen, an welchen Standorten sich Materialüberschüsse oder Versorgungsrisiken abzeichnen.

Ergänzend ermöglicht die COSYS Prozessdatenanalyse, wiederkehrende Auffälligkeiten in Warenbewegungen zu untersuchen.

Dazu gehören beispielsweise ungewöhnlich viele Umlagerungen, regelmässige Bestandskorrekturen oder Verzögerungen bei der internen Materialbereitstellung.

Aus den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich gezielte Verbesserungen für Lagerorganisation und Materialversorgung ableiten.

Fazit: Bestände standortübergreifend statt isoliert optimieren

Für Schweizer Industrieunternehmen mit mehreren Lagerstandorten liegt erhebliches Optimierungspotenzial in der gemeinsamen Betrachtung ihrer Materialbestände.

Die COSYS Bestandsverwaltung verbindet mobile Datenerfassung, zentrale Bestandsinformationen und analytische Auswertungsmöglichkeiten. Business Intelligence, Forecasting und Prozessdatenanalyse unterstützen dabei, Bestandsverteilungen wirtschaftlicher zu gestalten.

Passende Hardware und ergänzende Services ermöglichen eine bedarfsgerechte Umsetzung. Durch den modularen Aufbau lässt sich die Lösung schrittweise erweitern.

Tipp: Sie möchten Lagerbestände mehrerer Werke zentral auswerten und gezielt optimieren? Entdecken Sie die COSYS Bestandsverwaltung. Die mobile Bestandserfassung können Sie mit den COSYS Demo-Apps im Google Play Store oder Apple App Store unverbindlich testen.

Ansprechpartner

Vertrieb
+49 (5062) 900-0

Über Cosys Ident GmbH:

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf bei Hildesheim entwickelt seit 1982 Lösungen zur Digitalisierung und Optimierung von Logistik- und Geschäftsprozessen. Als mittelständischer Spezialist für Auto-ID, mobile Datenerfassung und Intralogistik bietet COSYS heute eine integrierte Plattform für die Digitalisierung von Waren-, Material- und Informationsflüssen. Das Portfolio umfasst unter anderem Lagerverwaltung, Bestandsführung, Lademittel- und Behältermanagement, Transport- und Werkslogistik, Inhouse-Logistik, Paketmanagement, Inventur, Asset Management und Business Intelligence. Mobile Apps, WebDesk sowie Cloud- und On-Premises-Lösungen verbinden operative Prozesse mit zentraler Verwaltung, Analyse und Optimierung. KI, Task Management, Process Mining und eigenes MDM erweitern die Plattform um intelligente Automatisierungs-, Analyse- und Verwaltungsfunktionen. COSYS begleitet Unternehmen von der Prozessanalyse und Konzeption über die Implementierung und Integration bis hin zu Support und langfristiger Betreuung. Ergänzend stehen passende MDE-Hardware, Auto-ID-Technologien, Reparaturservice und WLAN-Funkvermessung zur Verfügung.

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Mit COSYS Bestandsanalysen können Industrieunternehmen ihre Lagerbestände standortübergreifend vergleichen.