Mittelstandspresse
15.10.2026
orcharhino 7.11 bringt modernisiertes Proxmox-Provisioning und erweiterte Automatisierungs- und Cloud-Funktionen
Garching bei München, 15.10.2026 (PresseBox) - Die ATIX AG veröffentlicht mit orcharhino 7.11 die neueste Version ihrer Plattform für Lifecycle-Management, Automatisierung und Infrastrukturorchestrierung. Das Release legt einen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung von Provisionierungs- und Automatisierungsprozessen in verteilten und heterogenen Infrastrukturen. Dazu gehören ein grundlegend überarbeiteter Bootdisk-Workflow für Proxmox sowie neue Funktionen für den Ansible Director und die OpenTofu-basierte Integration von Compute Resources.
Für Administratoren bringt orcharhino 7.11 insbesondere Verbesserungen bei der täglichen Bereitstellung und Verwaltung von Systemen. Die Kommunikation mit Proxmox beim Bootdisk-Provisioning erfolgt künftig direkt über die REST API und ermöglicht gleichzeitig eine gezielte Auswahl des Storage. Der als Technology Preview verfügbare Ansible Director kann Automatisierungsaufgaben nun über verteilte orcharhino Proxies ausführen und erhält mit Variable Bindings ein neues Konzept für die dauerhafte Verwaltung von Ansible-Variablen. Darüber hinaus wird die OpenTofu-basierte Compute-Resource-Integration um STACKIT erweitert.
Weitere Informationen zu orcharhino sind unter www.orcharhino.com verfügbar.
Modernisierter Bootdisk-Workflow für Proxmox
Mit orcharhino 7.11 wurde der Bootdisk-Provisionierungsprozess für Proxmox VE überarbeitet. Ziel ist ein zuverlässigerer und flexiblerer Workflow, der gleichzeitig die notwendigen Verbindungen zwischen orcharhino und der Virtualisierungsplattform vereinfacht.
Eine wesentliche Änderung betrifft den Upload von Bootdisk-Images. Statt der bisherigen SSH-Verbindung kommuniziert orcharhino nun direkt über die native REST API von Proxmox VE. Eine separate SSH-Zugriffskonfiguration für diesen Prozess ist damit nicht mehr erforderlich. Für Administratoren reduziert dies die Zahl der benötigten Zugriffswege und vereinfacht die Konfiguration insbesondere in Umgebungen mit restriktiven Netzwerk- und Sicherheitsvorgaben.
Zusätzlich kann nun festgelegt werden, auf welchem Storage ein Bootdisk-Image abgelegt werden soll. Die Auswahl ist sowohl über das Compute Profile als auch in den Einstellungen der virtuellen Maschine während der Host-Erstellung möglich.
Gerade in größeren Proxmox-Clustern ist diese Auswahl relevant: Storage Pools stehen dort nicht zwangsläufig auf allen Hypervisor-Nodes zur Verfügung. Administratoren können mit orcharhino 7.11 gezielt einen passenden Storage für das jeweilige System auswählen und den Provisionierungsprozess damit genauer an die Struktur des Clusters anpassen.
Tech Preview: Ansible Director über verteilte orcharhino Proxies
Der Ansible Director wird mit orcharhino 7.11 um zwei wesentliche Funktionen erweitert. Beide Neuerungen zielen darauf ab, Ansible-Automatisierung besser über größere und verteilte Infrastrukturen hinweg verwalten zu können. Der Ansible Director bleibt in Version 7.11 als Technology Preview gekennzeichnet.
Neu ist zunächst die Unterstützung von orcharhino Proxies für die Ausführung von Ansible-Automatisierungen. Damit können Ansible-Aufgaben auch in verteilten Netzwerkzonen über die dort vorhandenen Proxies ausgeführt werden.
Die benötigten Ansible Execution Environments (EE) werden von den Proxies automatisch vom zentralen orcharhino Server bezogen. Dadurch stehen in den verschiedenen Netzwerkbereichen definierte, containerisierte Ausführungsumgebungen zur Verfügung. Ansible- und Python-Versionen sowie weitere Abhängigkeiten können somit unabhängig vom Betriebssystem des jeweiligen Hosts konsistent bereitgestellt werden.
Für Administratoren vereinfacht dies insbesondere die Automatisierung in verteilten Infrastrukturen: Systeme müssen nicht unmittelbar vom zentralen orcharhino Server erreichbar sein, während gleichzeitig einheitliche Execution Environments für die Ausführung von Ansible-Inhalten verwendet werden können.
Neue Variable Bindings für Ansible Director
Auch die Verwaltung von Ansible-Variablen wurde mit orcharhino 7.11 grundlegend überarbeitet.
Bislang waren Variablen eng an eine bestimmte Version des jeweiligen Ansible Contents gekoppelt. Wurde eine neue Version über die Lifecycle-Umgebungen weitergegeben, konnten dadurch zusätzliche Anpassungen an bestehenden Overrides notwendig werden.
Die neuen Variable Bindings lösen diese Verbindung. Variablen können dauerhaft mit Ansible-Inhalten verknüpft werden und bleiben auch bei Aktualisierungen und Lifecycle-Promotions bestehen.
Variable Bindings lassen sich auf unterschiedlichen Ebenen verwalten – direkt am Content sowie auf Hostgroup- oder Host-Ebene. Dadurch können Administratoren gemeinsame Standardwerte zentral definieren und gleichzeitig spezifische Werte für einzelne Hostgruppen oder Systeme hinterlegen.
Das neue Konzept reduziert wiederkehrende Konfigurationsschritte und erleichtert die kontrollierte Weitergabe von Ansible-Inhalten durch Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen.
Tech Preview: STACKIT als Compute Resource über OpenTofu
Mit orcharhino 7.11 wird auch die generische OpenTofu-basierte Compute-Resource-Integration weiter ausgebaut. Neben den bereits unterstützten Providern steht nun STACKIT als weitere Cloud-Plattform zur Verfügung. Die Funktion wird als Technology Preview bereitgestellt.
Über die OpenTofu-Integration können Administratoren virtuelle STACKIT-Instanzen direkt aus orcharhino heraus bereitstellen, provisionieren und wieder entfernen. Damit lassen sich die entsprechenden Cloud-Ressourcen in bestehende Provisionierungs- und Lifecycle-Prozesse von orcharhino integrieren.
Für die initiale Konfiguration der Systeme kann standardmäßiges cloud-init in Verbindung mit eigenen Userdata-Templates verwendet werden. Neue Instanzen lassen sich dadurch beim ersten Start automatisch konfigurieren, bei orcharhino registrieren und anschließend in die vorgesehenen Patch- und Verwaltungsprozesse aufnehmen.
Die STACKIT-Unterstützung baut auf dem mit früheren orcharhino-Versionen eingeführten generischen OpenTofu-Ansatz auf. Anstatt für jede Infrastrukturplattform eine vollständig separate Compute-Resource-Integration entwickeln zu müssen, können zusätzliche Provider über das OpenTofu-Ökosystem angebunden werden. Damit wird die Unterstützung unterschiedlicher Infrastruktur- und Cloud-Plattformen schrittweise erweitert.
Über orcharhino
orcharhino ist die umfassende Lösung für die Automatisierung und Orchestrierung von IT-Infrastrukturen. Die Enterprise-Open-Source-Lösung lässt sich im Windows- und Linux-Umfeld einsetzen und ermöglicht automatisiertes Deployment, Konfigurations- und Lifecycle-Management sowie Release- und Patch Management. orcharhino kann On-Premises genauso wie in der Cloud betrieben werden.
Entwickelt von der ATIX AG als Open-Source-Produkt für Unternehmen bietet orcharhino Organisationen jeder Größe maximale Flexibilität, Effizienz und Kontrolle – unterstützt durch ein starkes Partnernetzwerk und professionellen Support.
Weitere Informationen unter www.orcharhino.com
Ansprechpartner
Sylvie Lübeck
Zuständigkeitsbereich: Pressekontakt
Über ATIX AG:
Die ATIX AG ist ein führender Anbieter von Lösungen für Unternehmens-IT-Infrastrukturen und ermöglicht ein effizientes, skalierbares und flexibles Systemmanagement. Die ATIX AG betreibt ein gemäß ISO9001:2015 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem im Bereich Entwicklung, Support, Consulting und Training von Softwarelösungen sowie ein gemäß ISO/IEC 27001 zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem.
Datei-Anlagen:
(52 kB)
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ISO upload storage selection – orcharhino 7.11
(209 kB)
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New variable overview page – orcharhino 7.11
(130 kB)
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Overview host-specific variables – orcharhino 7.11
(173 kB)
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Managing hosts’ individual variables and bindings – orcharhino 7.11
(95 kB)
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Create host using STACKIT – orcharhino 7.11
- Mehr Infos zu dieser Meldung unter www.pressebox.de
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