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07.09.2026

REPLY: „A Face Only A Mother Could Love“ von Robert Gaudette gewinnt das Reply AI Film Festival 2026

 

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Gütersloh, 07.09.2026 (PresseBox) - Unter der Leitung von Gabriele Salvatores kürte die internationale Jury den Gewinner aus über 3.000 eingereichten Kurzfilmen aus 76 Ländern. Die Preisverleihung fand am 6. September im Rahmen der 83. Internationalen Filmfestspiele der „Biennale di Venezia“ in Venedig statt.

Der kanadische Regisseur Robert Gaudette sichert sich mit dem Kurzfilm „A Face Only A Mother Could Love“ den Sieg beim Reply AI Film Festival 2026. Bei diesem von Reply initiierten internationalen Wettbewerb werden mithilfe Künstlicher Intelligenz neue Möglichkeiten des filmischen Erzählens ausgelotet.

Die Auszeichnung wurde am Sonntag, dem 6. September, in Venedig verliehen. Die von Reply und Mastercard organisierte Veranstaltung fand während der 83. Internationalen Filmfestspiele der „Biennale di Venezia“ auf dem Lido von Venedig statt.

Bei seiner dritten Ausgabe gingen beim Reply AI Film Festival mehr als 3.000 Kurzfilme aus 76 Ländern ein. Damit etablierte sich der Wettbewerb als internationale Plattform für das sich wandelnde Zusammenspiel von Kreativität, Kino und neuen Technologien. Zehn Produktionen erreichten das Finale.

Die internationale Jury unter dem Vorsitz des Oscar-prämierten Regisseurs Gabriele Salvatores wählte die ausgezeichneten Kurzfilme aus. Dem Gremium gehörten Rob Minkoff, Catherine Hardwicke, Giacomo Mineo, Jed Weintrob, Jacopo Reale, Christina Lee Storm, Nils Hartmann, Brian Welk, Denise Negri, Filippo Rizzante und Guillem Martinez Roura an. Ausschlaggebend waren Originalität, Produktionsqualität und der Einsatz von KI in den verschiedenen Phasen des kreativen Prozesses – vom Drehbuch bis zur Postproduktion.

Jurypräsident Gabriele Salvatores kommentiert: „Ich hätte fast alle eingereichten Kurzfilme honoriert. Mich hat beeindruckt, wie junge Regisseure und Künstler Ideen und Poesie mit Technologie verbinden. Ich kam mit einer gewissen Skepsis und gehe mit neuer Hoffnung.“

Robert Gaudette überzeugte die Jury mit seinem Kurzfilm „A Face Only A Mother Could Love“. Der KI-generierte Film erzählt die Geschichte von Marcel, einem zurückgezogen lebenden Pariser Tänzer, der mit einer Gesichtsfehlbildung geboren wurde. Sein Leben verändert sich, als eine Frau den Kontakt zu ihm sucht und sich zwischen beiden eine tiefe Verbindung entwickelt. Mithilfe von Grok, Nano Banana und Seedance ließ sich das Drehbuch trotz fehlenden Budgets und ohne Besetzung oder Filmteam visuell umsetzen.

„Dieser Sieg bedeutet mir sehr viel und überrascht mich zugleich. Ich habe mit der Arbeit an diesem Film begonnen, um zu experimentieren. Die Geschichte hatte ich bereits vor einiger Zeit geschrieben. Ich hatte weder vor, den Kurzfilm bei Filmfestivals einzureichen, noch habe ich damit gerechnet, damit Erfolg zu haben. Diese Auszeichnung zu erhalten, fühlt sich surreal an. Es ist, als wäre ich in eine andere Zeitlinie geraten oder wäre im Leben eines anderen Menschen gelandet“, erklärt Robert Gaudette.

Den zweiten Platz belegt „Le Drip“ von Alex Naghavi und Ezra Li. Der animierte Kurzfilm erzählt den letzten Tag eines Fisches auf der Erde in lebendig werdenden Ölgemälden mit dichten, plastischen Pinselstrichen. Den dritten Platz erreicht „Centenarian Kindergarten“ des chinesischen Künstlerkollektivs 2xLabs. Der Film entwirft eine dystopische Zukunft im Jahr 2090, in der keine Kinder mehr geboren werden. Vier Hundertjährige fliehen aus einer sterilen Einrichtung, in der KI-Assistenten sie zum Glück „zwingen“. Dabei versuchen sie, ihre menschlichen Unvollkommenheiten zurückzugewinnen.

Neben den Hauptpreisen gehen zwei Sonderauszeichnungen an Werke, die sich durch ihren experimentellen Ansatz und ihre besondere Wirkung hervorheben. Mit dem „Reply AI Studios Grand Prix“ wird „Website” von Jiaze Li für den innovativen Einsatz von KI im gesamten kreativen Prozess prämiert. Der animierte Kurzfilm „The Child of the Sea“ des spanischen Regisseurs Ibai Abad erhält zudem eine besondere Erwähnung für seinen experimentellen KI-Einsatz. Der hybride Workflow verbindet Magnific mit menschlich gesteuerter Nachbearbeitung. Dabei fungiert KI als Produktionsassistent und ermöglicht eine umfangreiche, haptisch anmutende Stop-Motion-Welt, die mit klassischen Produktionsmethoden finanziell und technisch nicht realisierbar gewesen wäre.

Der gemeinsam mit der International Telecommunication Union (ITU) verliehene „AI for Good Award“ geht an den Kurzfilm „Centenarian Kindergarten“ von 2xLabs, der die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) überzeugend interpretiert. Jiaze Li erhält für „Website“ den von WeShort unterstützten Community Award. In den Wochen vor der Preisverleihung konnten Zuschauer die zehn Kurzfilme der Finalrunde online ansehen, für ihren Favoriten stimmen und so direkt über den Gewinner entscheiden.

Für einen weiteren Höhepunkt des Veranstaltungstages sorgte Labyrinth Reply, das neue Unternehmen der Reply Gruppe für KI-generierte Filme und audiovisuelle Produktionen. Das Unternehmen verbindet die kreative Kompetenz und Produktionsexpertise von Labyrinth Studio mit dem Technologie-Ökosystem von Reply. So zeigten die OOVIE Studios in Zusammenarbeit mit Labyrinth Reply zwei interaktive Filme, die als „Music Interactive Movies“-Sessions Live-Musik, Kino und KI verbanden. Dabei interpretierte Jacopo Reale, AI Creative Director bei Labyrinth Studio und Gewinner des Reply AI Film Festivals 2025, ikonische Filmmusiken in eigens entwickelten Kurzfilmen neu.

In der ersten Session wurde der von „Il Postino“ inspirierte interaktive Kurzfilm in einer neuen Live-Performance präsentiert. Der Film basiert auf der Originalmusik von Luis Bacalov und war bereits beim World AI Film Festival 2026 in Cannes zu sehen. In der zweiten Session feierte „Alberto e il mare” Premiere. Der Film greift die Originalmusik von Ennio Morricone für Giuseppe Tornatores „Malèna“ auf.

Filippo Rizzante, CTO von Reply, fasst zusammen: „Bei den diesjährigen Kurzfilmen zeigt sich ein klarer Wandel: Die visuelle Qualität hat sich deutlich verbessert. Vor allem wird KI mithilfe strukturierter und hybrider Workflows ausgereifter in den kreativen Prozess integriert. Aus dieser Entwicklung ist Labyrinth Reply entstanden. Mit dem Gewinnerteam des Reply AI Film Festivals vom letzten Jahr haben wir ein Unternehmen für Film und Entertainment gegründet, das neue Ausdrucksformen und Produktionsmöglichkeiten in konkrete Projekte überführt.“

Ansprechpartner

Fabio Zappelli
+39 0117711594

Irene Caia
+39 02545761

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