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Mittelstandspresse

04.09.2026

Onlineumsatz in Deutschland steigt 2025 auf 92,3 Milliarden Euro – Gebrauchtware und KI-Chatbots verschieben die Nachfrage

Der Online-Monitor 2026 des Handelsverbands weist ein Plus von 3,9 Prozent aus, beziffert den Markt für gebrauchte Ware auf 10,5 Milliarden Euro und zeigt, dass jeder dritte Verbraucher KI-Assistenten zur Produktsuche nutzt

Person packt am Küchentisch ein verkauftes Kleidungsstück in einen Versandkarton
Person packt am Küchentisch ein verkauftes Kleidungsstück in einen Versandkarton

Bietigheim-Bissingen, 04.09.2026 (PresseBox) - Der Onlinehandel in Deutschland ist im Jahr 2025 um 3,9 Prozent auf 92,3 Milliarden Euro netto gewachsen. Laut dem Online-Monitor 2026 des Handelsverbands Deutschland (HDE) liegt der Anteil des Onlinegeschäfts am gesamten Einzelhandel damit bei 13,5 Prozent. Wer sich im Netz eine zweite Einnahmequelle aufbaut, findet in der Anleitung ein Themenportal mit systematischer Suchmaschinenoptimierung aufbauen den Weg über eigene Inhalte beschrieben. Für Einsteiger ist im September 2026 die Verteilung des Wachstums aufschlussreicher als seine Höhe.

Wo im Onlinehandel das Wachstum derzeit tatsächlich entsteht

Alle betrachteten Branchen verzeichnen im Netz ein Umsatzplus, die Zuwachsraten rücken jedoch näher aneinander. Deutlich aus der Reihe fallen laut der Auswertung Güter des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel und Drogerieartikel mit 10,4 Prozent Wachstum, also mehr als dem Zweieinhalbfachen des Durchschnitts.

Unterhaltungselektronik und Mode bleiben die beiden umsatzstärksten Warengruppen im Netz. Ihr gemeinsamer Anteil ist laut dem Online-Monitor von mehr als 50 Prozent im Jahr 2017 auf 44 Prozent im Jahr 2025 gesunken. Das Onlinewachstum von 3,9 Prozent liegt weiterhin über dem stationären Wachstum von 2,9 Prozent im selben Zeitraum.

Warum der Markt für gebrauchte Ware schneller zulegt als der Gesamtmarkt

Gebrauchte Ware wird im Online-Monitor getrennt ausgewiesen, weil der Hauptwert nur Neuware erfasst. Nach Angaben des Handelsverbands erreichte der Onlinehandel mit Secondhand-Artikeln 2025 ein Volumen von 10,5 Milliarden Euro und wuchs damit um 5,3 Prozent. Über die Jahre seit 2019 ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 10,6 Prozent.

Die Verteilung nach Warengruppen zeigt, wo private Anbieter und gewerbliche Wiederverkäufer aufeinandertreffen:

Bücher: 17 Prozent des Onlineumsatzes mit gebrauchter Ware im Jahr 2025.

Mode und Accessoires einschließlich Schmuck und Uhren: 16 Prozent.

Unterhaltungselektronik: 12 Prozent.

Wohnen und Einrichten: 7 Prozent.

Heimwerken und Garten: 3 Prozent.

Wie KI-Assistenten die Produktrecherche der Kundschaft verändern

Sprachbasierte Assistenten sind in der Kaufvorbereitung angekommen. Laut dem Online-Monitor 2026 nutzen 35 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher Chatbots mit künstlicher Intelligenz bereits zur Produktrecherche. Die Recherche verlagert sich damit von der klassischen Ergebnisliste in eine Antwortumgebung, in der weniger Quellen sichtbar bleiben.

Für digitale Einnahmequellen jenseits des Warenverkaufs hat diese Verschiebung eine zweite Seite: Dieselbe Technik senkt den Aufwand für die Erstellung von Lernmaterial. Der Beitrag mit KI-gestütztem Online-Tutoring ein Nebeneinkommen aufbauen beschreibt, wie automatisierte Materialien den Einstieg erleichtern.

Was der abflachende Vorsprung der Marktplätze für Einsteiger bedeutet

Marktplätze wachsen nach Angaben des Handelsverbands nicht mehr deutlich stärker als einzelne Händlerformate, ihr Anteil am Onlineumsatz nimmt nur noch leicht zu. Die Anbieter Temu und Shein kommen zusammen auf einen Marktanteil von 5,0 Prozent und werden in der Auswertung als eigene Händler geführt, nicht als Marktplatz.

„Wer nebenbei online etwas verkaufen oder anbieten will, konkurriert inzwischen weniger um Wachstum als um Sichtbarkeit. Ein Markt, der breiter und langsamer wird, belohnt eher Beharrlichkeit als schnelle Reichweite“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Der Handelsverband erwartet für 2026 ein erneut etwas stärkeres Wachstum im Netz. Wie sich dieses Plus zwischen Neuware, gebrauchter Ware und digitalen Angeboten verteilt, entscheidet darüber, welcher Einstieg sich für Einzelanbieter noch lohnt.

Ansprechpartner

Alexander Weipprecht
+49 (7142) 3442727
Zuständigkeitsbereich: CEO

Über Provimedia GmbH:

Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zugänglich zu machen. Wir haben uns auf übersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.

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Person packt am Küchentisch ein verkauftes Kleidungsstück in einen Versandkarton