Mittelstandspresse
09.03.2026
GeoBest – Intelligente Bestandsermittlung im Behältermanagement für geringwertige Ladungsträger
Machine Learning und intelligente Geodaten machen Bestandsmanagement effizient, nachhaltig und planbar
Dresden, 09.03.2026 (PresseBox) - Wie lässt sich der Bestand von Mehrwegbehältern zuverlässig und kosteneffizient bestimmen, ohne jeden einzelnen Behälter mit teurer Hardware auszustatten?
Genau dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt GeoBest („Intelligente Geodaten-basierte Bestandsermittlung im Behältermanagement für geringwertige Ladungsträger“), das von der LOGSOL GmbH gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden durchgeführt wird
Die Herausforderung: Warum klassische Tracking-Lösungen an ihre Grenzen stoßen
Mehrwegbehälter wie Paletten oder KLT-Boxen sind zentrale Bausteine moderner Lieferketten. Gerade bei Closed Loop Supply Chains (CLSC) kommt es darauf an, jederzeit genügend Leergut zur Verfügung zu haben. Doch klassische Tracking-Lösungen mit GPS oder RFID rechnen sich bei geringwertigen Behältern nicht – die Kosten übersteigen schnell den eigentlichen Wert des Behälters. In Folge müssen Bestände häufig manuell gebucht werden. Das ist aufwendig, fehleranfällig und führt nicht selten zu Engpässen oder unnötigen Transporten.
Der GeoBest-Weg: Intelligentes Tracking neu gedacht
GeoBest verfolgt einen hybriden Tracking-Ansatz:
Einige wenige Behälter fungieren als „Leuchttürme“ mit GPS-Funktionalität.
Viele weitere Behälter werden mit günstigen „Bojen“ (z. B. BLE-Beacons) ausgestattet, die von den Leuchttürmen automatisch erkannt werden.
So entsteht ein flexibles Sensornetzwerk, das durch Machine-Learning-Methoden ergänzt wird. Historische Bewegungsdaten und aktuelle Lokalisierungssignale werden kombiniert, um den tatsächlichen Bestand mit hoher Genauigkeit zu prognostizieren.
Das Ziel ist eine verlässliche Bestandsübersicht, ohne dass jeder einzelne Behälter permanent getrackt werden muss.
Forschungsschwerpunkte: Von der Theorie in die Praxis
Das Projekt gliedert sich in mehrere Arbeitsschritte, die systematisch aufeinander aufbauen.
Analyse typischer Behälterkreisläufe – von einfachen 1:1-Beziehungen bis zu komplexen Peer-to-Peer-Netzwerken.
Technologieauswahl und Simulation – welche Kombination aus Leuchttürmen und Bojen liefert die beste Abdeckung bei minimalem Aufwand?
Reale Tests mit Hardware – BLE-Tracker und Beacons werden unter Praxisbedingungen geprüft.
Entwicklung von ML-Algorithmen – adaptive Verfahren sollen Bestände auch auf Basis unvollständiger Daten präzise schätzen können.
Softwaremodul GeoBest – am Ende entsteht ein Prototyp, der sich nahtlos in bestehende Systeme wie die LOGSOL-Software BinMan integrieren lässt.
Mehr Effizienz, weniger Kosten – und ein Gewinn für die Nachhaltigkeit
Neben Kosten- und Effizienzgewinnen spielt auch die Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Durch präzisere Bedarfsprognosen lassen sich Transporte bündeln, Leerfahrten vermeiden und Ressourcen gezielter einsetzen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen kann GeoBest einen entscheidenden Unterschied machen. Statt hohe Investitionen in lückenlose Trackinghardware tätigen zu müssen, genügt eine smarte Kombination von Leuchttürmen und Bojen.
Ausblick: GeoBest auf dem Weg zur marktreifen Lösung
Aktuell laufen Simulationen und erste Praxistests. Nach Abschluss des Projekts soll GeoBest als marktreifes Softwaremodul verfügbar sein – mit dem Ziel, ein neues Niveau an Transparenz und Planbarkeit in der Behälterlogistik zu schaffen.
Gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden verbindet LOGSOL praxisnahe Erfahrung mit wissenschaftlicher Spritzenforschung und legt so den Grundstein für zukunftsweisende Innovationen im Behältermanagement.
Ansprechpartner
Franziska Fochler
Zuständigkeitsbereich: Junior Marketing Manager
Datei-Anlagen:
(14 MB)
1595310.attachment
GeoBest: Präzises Tracking von Mehrwegbehältern ohne teure Hardware.
- Mehr Infos zu dieser Meldung unter www.pressebox.de
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