Mittelstandspresse
26.08.2026
Finanzbildung wird zur Schlüsselkompetenz: Was junge Menschen wissen wollen und was Banken daraus lernen müssen
SCHUFA Jugend-Finanzmonitor 2026, NextGen Studie 2026 und NextGen Finanzbildung 2026 zeichnen gemeinsam ein bemerkenswert klares Bild
Herrsching, 26.08.2026 (PresseBox) - Junge Menschen interessieren sich für Finanzthemen, wollen ihre finanziellen Entscheidungen zunehmend selbstbestimmt treffen und wünschen sich gleichzeitig mehr Unterstützung beim Aufbau der dafür notwendigen Kompetenz. Der am 25. August veröffentlichte „SCHUFA Jugend-Finanzmonitor 2026“ liefert hierfür neue Zahlen. Sie ergänzen die Ergebnisse unserer „NextGen Studie 2026“ und bestätigen zugleich wesentliche Schlussfolgerungen aus unserem Bankentest „NextGen Finanzbildung 2026“. Betrachtet man die drei Untersuchungen gemeinsam, entsteht ein bemerkenswert konsistentes Gesamtbild: Das Problem der jungen Generation ist nicht fehlendes Interesse an Finanzthemen. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, aus Informationen Verständnis und aus Verständnis finanzielle Handlungskompetenz zu entwickeln. Genau an dieser Stelle verändert sich auch die Rolle von Banken und Sparkassen.
92 Prozent wünschen sich mehr Finanzbildung in der Schule
Eine der deutlichsten Zahlen des aktuellen SCHUFA Jugend-Finanzmonitors lautet: 92 Prozent der befragten 16- bis 25-Jährigen wünschen sich, dass Geld- und Finanzthemen ausführlich in der Schule vermittelt werden. Gleichzeitig gibt es Fortschritte. Bei den 16- bis 17-Jährigen geben inzwischen 46 Prozent an, entsprechende Themen bereits im Unterricht behandelt zu haben. Im Vorjahr waren es neun Prozentpunkte weniger. Bei den 18- bis 21-Jährigen liegt der entsprechende Anteil bei 29 Prozent und bei den 22- bis 25-Jährigen bei 28 Prozent. Damit zeigt sich zunächst eine positive Entwicklung: Finanzbildung erreicht offensichtlich zunehmend die Schulen. Der gleichzeitig außerordentlich hohe Wunsch nach noch mehr Finanzwissen macht jedoch deutlich, dass das vorhandene Angebot aus Sicht der jungen Menschen weiterhin nicht ausreicht. Das ist ein entscheidender Punkt. Denn Finanzbildung wird häufig primär aus Sicht der Anbieter oder Institutionen diskutiert: Wer ist dafür zuständig? Gehört das Thema in die Schule, ins Elternhaus, zu Verbraucherorganisationen oder zu Banken? Der SCHUFA Jugend-Finanzmonitor liefert darauf indirekt eine andere Perspektive. Junge Menschen selbst signalisieren einen erheblichen Informations- und Bildungsbedarf. Damit sollte die zentrale Frage weniger lauten, wer ausschließlich zuständig ist, sondern vielmehr, wie unterschiedliche Akteure gemeinsam einen möglichst wirksamen Beitrag leisten können.
Grundlagenwissen ist vorhanden, aber bei komplexeren Zusammenhängen entstehen Lücken
Dabei startet die junge Generation keineswegs bei null. Im Wissenstest des SCHUFA Jugend-Finanzmonitors konnten 48 Prozent der Befragten sämtliche Fragen richtig beantworten. Grundlegende Zusammenhänge wie Inflation, einfache Zinsen oder das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag sind vielen jungen Menschen bekannt. Interessant wird es dort, wo Finanzentscheidungen komplexer werden. Nach Angaben der SCHUFA zeigen sich insbesondere beim Verständnis des Zinseszinseffekts und bei der Risikostreuung am Aktienmarkt Wissenslücken. Damit berührt der Jugend-Finanzmonitor unmittelbar eine Beobachtung, die auch für unsere „NextGen Studie 2026“ von zentraler Bedeutung ist: Es existiert ein erheblicher Unterschied zwischen Information, Wissen und tatsächlicher Entscheidungskompetenz.
Einen Begriff wie ETF zu kennen, bedeutet noch nicht, eine langfristige Anlagestrategie beurteilen zu können. Wer weiß, dass Aktien höhere Chancen, aber auch höhere Risiken besitzen, kann daraus noch nicht automatisch eine geeignete Vermögensstruktur ableiten. Und das Wissen um die Notwendigkeit privater Altersvorsorge beantwortet noch nicht die Frage, wie hoch die eigene Rentenlücke ist oder welcher monatliche Sparbetrag zur persönlichen Lebensplanung passt. Genau hier beginnt aus unserer Sicht moderne Finanzbildung.
Unsere NextGen Studie 2026 bestätigt das große Interesse an Finanzthemen
Die „NextGen Studie 2026“ der Gesellschaft für Qualitätsprüfung, für die mehr als 1.000 junge Erwachsene befragt wurden, ergänzt die SCHUFA-Ergebnisse um die Perspektive auf Banking, Informationsverhalten und Beratung. 78 Prozent der Befragten geben an, dass das Thema Finanzen in ihrer aktuellen Lebensphase wichtig ist. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung, dass digitale Angebote heute selbstverständlich sind, persönliche Orientierung dadurch jedoch keineswegs an Bedeutung verliert. Junge Menschen erwarten einfache Prozesse, Transparenz, verständliche Informationen und digitale Unterstützung; gerade bei komplexeren Entscheidungen aber weiterhin menschliche Beratung. Besonders interessant ist das Informationsverhalten. KI-Angebote wie ChatGPT gehören inzwischen zu den häufigsten ersten Anlaufstellen bei konkreten Finanzfragen. Gleichzeitig genießen persönliche Beratung sowie Familie und Freunde besonders hohes Vertrauen. Die Banking-App der Hauptbank wird von 63 Prozent aktiv genutzt; Social Media, digitale Finanzangebote und zusätzliche Finanz-Apps sind längst Bestandteil des Alltags. Nur sieben Prozent nutzen ausschließlich Angebote ihrer Hauptbank.
Damit wächst allerdings auch das Informationsangebot exponentiell. Junge Menschen leiden heute kaum unter einem Mangel an verfügbaren Informationen. Innerhalb weniger Sekunden können sie Erklärungen zu ETFs, Aktien, Kryptowährungen, Versicherungen oder Altersvorsorge abrufen. Google, YouTube, Instagram, TikTok, Finfluencer und zunehmend KI-Systeme liefern Antworten rund um die Uhr. Die neue Knappheit ist deshalb nicht Information. Die neue Knappheit ist die Orientierung.
Informationsvielfalt macht Finanzbildung immer wichtiger
Genau darin liegt möglicherweise eine der wichtigsten gemeinsamen Aussagen der beiden Befragungen. Je einfacher Informationen verfügbar werden, desto wichtiger wird die Fähigkeit, deren Qualität zu beurteilen, Zusammenhänge zu verstehen und Erkenntnisse auf die persönliche Situation zu übertragen. Dies gilt insbesondere bei langfristigen Entscheidungen. Ein junger Mensch kann innerhalb weniger Minuten herausfinden, was ein ETF-Sparplan ist. Sehr viel schwieriger sind dagegen Fragen wie:
Passt ein ETF zu meiner persönlichen Risikobereitschaft? Wie hoch sollte meine Liquiditätsreserve sein? Wann sollte ich mit der Altersvorsorge beginnen? Wie verteile ich mein verfügbares Einkommen zwischen Konsum, Rücklagen, Absicherung und Vermögensaufbau? Welche Risiken sollte ich zuerst absichern? Und wie verändern sich diese Prioritäten mit Berufseinstieg, Familiengründung oder Immobilienwunsch? Das sind keine reinen Wissensfragen mehr. Es sind Entscheidungsfragen. Und genau deshalb gehören Finanzbildung und gute Beratung aus unserer Sicht zusammen.
Die NextGen Studie zeigt: Persönliche Beratung bleibt relevant
Diese Erkenntnis wird durch ein weiteres Ergebnis unserer NextGen Studie unterstrichen. Rund 78 Prozent bewerten persönliche Beratung als wichtig oder sehr wichtig, während lediglich etwa 53 Prozent diesen Anspruch bei ihrer Hausbank als erfüllt ansehen. Das widerspricht dem häufig gezeichneten Bild einer Generation, die ihre finanziellen Angelegenheiten ausschließlich digital erledigen möchte. Junge Menschen wollen digitale Selbstständigkeit und persönliche Unterstützung nicht gegeneinander ausspielen. Sie erwarten beides. Eine optimale Kombination aus persönlicher Beratung, integrierter Finanzplanung, Chat-Angeboten sowie zeitgemäßen Investmentmöglichkeiten wie ETF- und Krypto-Angeboten erreicht in unserer Untersuchung eine Akzeptanz von bis zu 67 Prozent der Zielgruppe. Für Banken bedeutet das: Der digitale Kanal schafft Zugang, Information und Convenience. Gute Beratung hilft dagegen, Informationen einzuordnen und daraus individuelle Entscheidungen abzuleiten.
Finanzielle Gegenwart positiv; bzgl. der Zukunft aber zunehmend skeptisch
Eine weitere Aussage des SCHUFA Jugend-Finanzmonitors verdient besondere Aufmerksamkeit. 68 Prozent der jungen Menschen sind mit ihrer aktuellen finanziellen Situation zufrieden oder sehr zufrieden, 82 Prozent geben an, gut oder sehr gut mit ihrem Geld auszukommen. Der Blick in die Zukunft ist dagegen deutlich skeptischer. Nur noch 40 Prozent erwarten, künftig einen mindestens ebenso hohen Lebensstandard erreichen zu können wie die Generation vor ihnen. 2018 waren es noch 72 Prozent. Auch die Einschätzung der beruflichen Perspektiven hat sich verschlechtert: Nur noch 52 Prozent glauben, vergleichbare Chancen auf eine gute und sichere Beschäftigung zu besitzen; 2018 waren es 71 Prozent. Diese Diskrepanz zwischen einer überwiegend positiven finanziellen Gegenwart und wachsender Unsicherheit über die Zukunft ist für Finanzdienstleister von besonderer Bedeutung. Denn gerade Zukunftsfragen führen unmittelbar zu Themen wie Vermögensaufbau, finanzielle Absicherung und Altersvorsorge.
Altersvorsorge zeigt exemplarisch, worum es bei Finanzbildung geht
Kaum ein anderes Thema verdeutlicht das Spannungsfeld besser als die private Altersvorsorge. Junge Erwachsene haben einerseits den größten zeitlichen Vorteil beim langfristigen Vermögensaufbau. Andererseits liegt der Ruhestand für sie gedanklich mehrere Jahrzehnte entfernt. Gleichzeitig werden die politischen Diskussionen um Rentenniveau, Eigenverantwortung und kapitalgedeckte Vorsorge immer präsenter. Hier genügt es nicht, lediglich einen ETF-Sparplan oder ein mögliches Altersvorsorgedepot anzubieten. Finanzbildung muss zunächst Zusammenhänge verständlich machen: Was bedeutet demografischer Wandel? Wie entsteht eine persönliche Rentenlücke? Welche Wirkung entfaltet der Zinseszinseffekt über 30 oder 40 Jahre? Welchen Einfluss haben Kosten und Inflation? Welche Risiken sind mit Kapitalmarktanlagen verbunden? Und welche Sparrate passt überhaupt zur persönlichen finanziellen Situation?
Der SCHUFA Jugend-Finanzmonitor zeigt gerade bei komplexeren Zusammenhängen Wissenslücken. Unsere NextGen Studie wiederum zeigt die Nachfrage nach verständlicher Information und persönlicher Orientierung. Zusammengenommen entsteht daraus ein klarer Auftrag.
Doch wie gut erfüllen Banken diesen Bildungsauftrag bereits?
Genau diese Frage haben wir 2026 erstmals mit unserem Bankentest „NextGen Finanzbildung“ untersucht. Dabei wurde bewusst nicht gemessen, ob eine Bank irgendwo auf ihrer Website einige Ratgebertexte veröffentlicht. Auf Basis des neuen Financial Education Measurement Index – kurz FEMI – betrachten wir Finanzbildung mehrdimensional: von Sichtbarkeit und Auffindbarkeit über Social Media und Content-Qualität bis zu Zielgruppenorientierung, Angebotsbreite und innovativen Formaten.
Untersucht wurden 131 bereits als „NextGen Bank 2026“ ausgezeichnete Regionalbanken. 74 Institute erreichten eine Gesamtnote besser als 2,0 und erhielten die Auszeichnung „Herausragende Finanzbildung 2026“. Damit zeigt die Untersuchung zwei Seiten des Marktes. Auf der einen Seite existiert bereits eine beachtliche Zahl von Banken und Sparkassen, die Finanzbildung ernst nehmen und junge Menschen mit hochwertigen Angeboten erreichen. Auf der anderen Seite zeigte unsere qualitative Analyse erhebliche Unterschiede. Nur ausgewählte Institute verfügen über ein wirklich umfassendes Angebot aus digitalen Tools, verständlichen Inhalten und relevantem Social-Media-Content. Vielfach fehlt weniger die grundsätzliche Erkenntnis über die Bedeutung des Themas als vielmehr eine übergeordnete strategische Konzeption.
Finanzbildung darf kein Sammelsurium einzelner Maßnahmen sein
Ein Erklärvideo hier, ein Social-Media-Post dort und einmal jährlich ein Schulprojekt ergeben noch keine Finanzbildungsstrategie. Entscheidend ist vielmehr die Verbindung der einzelnen Angebote. Gute Finanzbildung muss sichtbar und leicht auffindbar sein. Inhalte müssen verständlich sein, ohne komplexe Zusammenhänge übermäßig zu vereinfachen. Themen müssen sich an konkreten Lebenssituationen orientieren. Website, Social Media, Video, Podcast, digitale Tools, Veranstaltungen und persönliche Beratung sollten sich gegenseitig ergänzen. Genau deshalb betrachtet der FEMI die Finanzbildung nicht als einzelne Kommunikationsmaßnahme, sondern entlang einer erweiterten Customer Journey. Denn Finanzbildung setzt im Idealfall schon ein, bevor ein konkreter Produktbedarf entstanden ist. Sie hilft Kunden zunächst zu erkennen, welche finanziellen Fragen überhaupt relevant sind. Damit verändert sich auch die Position einer Bank: vom reinen Anbieter finanzieller Produkte hin zu einem Partner für finanzielle Entscheidungen.
Schulen legen Grundlagen und Banken können daraus Handlungskompetenz machen
Der SCHUFA Jugend-Finanzmonitor zeigt erfreulicherweise, dass Finanzbildung stärker in Schulen ankommt. Gleichzeitig wäre es aus unserer Sicht ein Fehler, daraus eine alleinige Zuständigkeit der Schulen abzuleiten. Finanzbildung ist keine Aufgabe, die mit dem Schulabschluss endet.
Ein 16-Jähriger beschäftigt sich möglicherweise mit Taschengeld, dem ersten Konto oder Mobile Payment. Einige Jahre später geht es um das erste Gehalt, Versicherungen, Sparen und Geldanlage. Anschließend folgen möglicherweise Altersvorsorge, Familiengründung oder Immobilienfinanzierung. Finanzielle Kompetenz muss deshalb mit den Lebensphasen wachsen. Schulen können Grundlagen vermitteln. Eltern können Erfahrungen weitergeben. Medien und digitale Plattformen können Aufmerksamkeit erzeugen. Banken besitzen dagegen eine besondere Möglichkeit: Sie können Wissen genau in dem Moment mit konkreter Orientierung verbinden, in dem finanzielle Entscheidungen tatsächlich getroffen werden. Besonders Regionalbanken verfügen durch ihre persönliche Nähe und Beratungskompetenz hierfür über eine Ausgangsposition, die reine Informationsplattformen nur schwer reproduzieren können.
Aus Finanzbildung wird ein Qualitätsmerkmal von Banken
Aus der gemeinsamen Betrachtung von SCHUFA Jugend-Finanzmonitor 2026, NextGen Studie 2026 und NextGen Finanzbildung 2026 ergibt sich deshalb eine weitergehende Schlussfolgerung. Finanzbildung entwickelt sich von einem gesellschaftlichen Diskussionsthema zu einem konkreten Qualitätsmerkmal von Finanzdienstleistern.
Der SCHUFA Jugend-Finanzmonitor dokumentiert den Bedarf: Junge Menschen wünschen sich mehr Finanzbildung und verfügen gerade bei komplexeren Zusammenhängen nicht immer über ausreichende Kenntnisse. Unsere NextGen Studie zeigt die Erwartung: Junge Kunden suchen Informationen digital, erwarten Verständlichkeit und Transparenz, wollen bei wichtigen Entscheidungen aber weiterhin einen kompetenten persönlichen Ansprechpartner. Und unser Bankentest „NextGen Finanzbildung 2026“ betrachtet schließlich das Angebot: Welche Banken schaffen es bereits heute, Finanzwissen sichtbar, verständlich, zielgruppengerecht und über verschiedene Kanäle hinweg zu vermitteln? Damit schließen sich drei Perspektiven zu einem Gesamtbild.
Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob Finanzbildung notwendig ist
Die Diskussion um Finanzbildung hat damit einen neuen Punkt erreicht. Ob junge Menschen mehr Finanzkompetenz benötigen, muss kaum noch diskutiert werden. Der SCHUFA Jugend-Finanzmonitor 2026 liefert hierfür ebenso deutliche Hinweise wie zahlreiche andere Untersuchungen. Die spannendere Frage lautet inzwischen:
Wer schafft es, aus dem vorhandenen Interesse echte finanzielle Handlungskompetenz entstehen zu lassen?
Für Banken und Sparkassen liegt darin gleichermaßen Verantwortung und Chance. Wer jungen Menschen lediglich Produkte anbietet, konkurriert über Konditionen, Funktionen und Preise. Wer ihnen dagegen hilft, finanzielle Zusammenhänge zu verstehen, Prioritäten zu erkennen und selbstbewusst Entscheidungen zu treffen, schafft etwas sehr viel Wertvolleres: Orientierung und Vertrauen. Und genau diese beiden Faktoren könnten im Wettbewerb um die nächste Kundengeneration zu einem der wichtigsten Differenzierungsmerkmale werden.
Ansprechpartner
Kai Fürderer
+49 (8152) 3961697
Zuständigkeitsbereich: Mitglied der Geschäftsleitung
Über Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH:
Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH zählt zu den führenden unabhängigen Testinstituten für Beratungsqualität und Kundenorientierung in der deutschen Finanzbranche. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen wissenschaftlich fundierte Analysen, Praxistests und Studien zu den Themen Beratung, Service, Digitalisierung, Baufinanzierung, Vermögensberatung, Finanzbildung und Kundenerlebnis.
Mit ihren bundesweiten Testreihen wie „BESTE BANK vor Ort“, „SEHR GUT in der Baufinanzierung“, den Private-Banking-Tests sowie den NextGen-Analysen untersucht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung jährlich mehrere tausend Kundenkontakte und digitale Berührungspunkte. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen sowohl Verbrauchern als Orientierungshilfe als auch Finanzinstituten als Grundlage zur Weiterentwicklung ihrer Beratungs- und Servicequalität.
Darüber hinaus veröffentlicht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung regelmäßig Fachbeiträge, Studien und Marktanalysen zu aktuellen Entwicklungen im Banking und engagiert sich insbesondere für die Stärkung der Finanzbildung sowie die Förderung einer kundenorientierten Beratungskultur.
Getreu dem Unternehmensmotto „Weil wir Qualität prüfen.“ verfolgt sie das Ziel, Qualität sichtbar, vergleichbar und nachhaltig wirksam zu machen.
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SCHUFA Jugend-Finanzmonitor 2026: 92 Prozent wünschen sich mehr Finanzbildung in der Schule
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