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Mittelstandspresse

24.01.2020

Jetzt wird's bunt bei Michelin!

Wanderausstellung "Menschen mit Behinderungen malen" erstmals beim Reifenhersteller in Bad Kreuznach

Die Künstler (vorne, von links) Patrick Vis, Tim Wachsmuth und Raffaela Pöss präsentieren stolz den Kalender zu der Wanderausstellung, in der auch ihre Bilder gezeigt werden. Zu der Eröffnung bei Michelin begrüßten Michelin Personalleiterin Dr. Heike Notzon und LSJV-Präsident Detlef Placzek (hinten 1. und 2. v. r.) viele Gäste, darunter (vorne, v. l.) den Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch, den Kreisbeigeordneten Hans-Dirk Nies, (hinten, v. r.), den Landtagsabgeordneten Dr. Helmut Martin, Jury-Präsident Werner Keggenhoff, Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer sowie die Kreistagsmitglieder Carsten Pörksen und Andreas Pilarski
Die Künstler (vorne, von links) Patrick Vis, Tim Wachsmuth und Raffaela Pöss präsentieren stolz den Kalender zu der Wanderausstellung, in der auch ihre Bilder gezeigt werden. Zu der Eröffnung bei Michelin begrüßten Michelin Personalleiterin Dr. Heike Notzon und LSJV-Präsident Detlef Placzek (hinten 1. und 2. v. r.) viele Gäste, darunter (vorne, v. l.) den Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch, den Kreisbeigeordneten Hans-Dirk Nies, (hinten, v. r.), den Landtagsabgeordneten Dr. Helmut Martin, Jury-Präsident Werner Keggenhoff, Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer sowie die Kreistagsmitglieder Carsten Pörksen und Andreas Pilarski

Karlsruhe, 24.01.2020 (PresseBox) - Die Wanderausstellung „Menschen mit Behinderungen malen“ macht zum ersten Mal Station bei Michelin in Bad Kreuznach. Dr. Heike Notzon, Personalleiterin bei Michelin, eröffnete die seit 2005 jährlich stattfindende Ausstellung gemeinsam mit Detlef Placzek, Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz (LSJV), und Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen.

„Ich bin sehr beeindruckt von der ausdrucksstarken künstlerischen Vielfalt, die unsere Räume sechs Wochen lang bereichert“, betonte Dr. Heike Notzon. „Diese Vielfalt des künstlerischen Ausdrucks und der Menschen, die dies geschaffen haben, passt sehr gut zu dem bei Michelin gelebten Diversity-Konzept. Denn wir verstehen die Vielfalt der Menschen, die in unserem Unternehmen arbeiten, als Bereicherung und Stärke.“ Detlef Placzek unterstrich die gesellschaftliche Bedeutung des Kalenderprojektes: „Die heute hier ausgestellten Kunstwerke sind nicht nur ein Beispiel für Vielfalt und Qualität. Sie sind auch ein sehr gutes Beispiel für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im künstlerischen und kulturellen Bereich.“ Auch Matthias Rösch unterstrich diesen Aspekt der Ausstellung: „Menschen mit Behinderungen wollen selbstbestimmt und gleichberechtigt leben. Die Kunstwerke des Kalenders zeigen die Kreativität und das Potential von Menschen mit Behinderungen für unsere Gesellschaft.“ Jochen Guse, Betriebsrat bei Michelin in Bad Kreuznach und Schwerbehindertenvertreter für Michelin in Deutschland, wies auf die Lebensfreude hin, die sich bei vielen Bildern auf den Betrachter überträgt:  „Es ist beeindruckend, wie viele Gefühle in diesen Bildern stecken. Um solche Kunstwerke auf eine Leinwand zu bringen, bedarf es einiges. Hier wird deutlich, was Menschen mit Behinderung leisten können!“

Über 60 Gäste, darunter Künstler der Ausstellung, Frau Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, der Landtagsabgeordnete Dr. Helmut Martin, der Kreisbeigeordnete Hans-Dirk Nies, Vertreter von Einrichtungen, die mit Menschen mit Behinderungen arbeiten, aus der Politik und der Belegschaft des Reifenherstellers waren zu der Eröffnung gekommen. Werner Keggenhoff, der Vorsitzende der Jury, stellte den Anwesenden einige der Bilder näher vor. Musikalisch umrahmte ein Quartett aus der Musikschule Mittlere Nahe die Veranstaltung.

Kalenderprojekt „Jahreszeiten“

Eine Jury des LSJV wählte die ausgestellten mehr als 130 Kunstwerke aus über 1.000 aus, die 588 Künstlerinnen und Künstler mit Behinderungen aus allen Altersgruppen für einen jährlich stattfindenden Kunstwettbewerb eingereicht hatten. Das Motto für 2020 lautete „Jahreszeiten“. Dreizehn der Bilder machte das LSJV der Öffentlichkeit in Form eines Kalenders zugänglich. Der Kalender spiegelt die Ergebnisse der Kunst- und Maltherapie wider und zeigt eine Reihe eindrucksvoller Bilder. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft.

Die Ausstellung wurde am 8. Januar von Beschäftigten der in.betrieb Werkstätten für behinderte Menschen Mainz gGmbH bei Michelin aufgebaut. Die rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Reifenherstellers am Standort Bad Kreuznach können die Bilder noch bis zum 20. Februar bewundern. Michelin ist die dritte von fünf Stationen der aktuellen Wanderausstellung.

Ansprechpartner

Ulrike Dalheimer
+49 (671) 85521-43

Über Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA:

Michelin in Bad Kreuznach (www.michelin.de/unternehmen)

Michelin produziert seit 1966 Reifen in Bad Kreuznach. Rund 1.500 Mitarbeiter fertigen hier Pkw-Reifen von 15 bis 19 Zoll sowie Kautschukmischungen, Textil- und Stahlcord.

In Deutschland stellen die Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA heute an fünf Standorten pro Jahr rund 17 Millionen Reifen her.

Michelin produziert weltweit in 67 Produktionswerken mit 125.000 Beschäftigten rund 190 Millionen Reifen im Jahr. Der Konzernumsatz 2018 betrug 22,03 Milliarden Euro.

Das Unternehmen strebt danach, stets mehrere Leistungsmerkmale optimal in einem Reifen zu vereinen. Diese Produktphilosophie der "MICHELIN Total Performance" verfolgt der Reifenhersteller gleichermaßen bei der Entwicklung aller Serienprodukte und im Motorsport.

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Die Künstler (vorne, von links) Patrick Vis, Tim Wachsmuth und Raffaela Pöss präsentieren stolz den Kalender zu der Wanderausstellung, in der auch ihre Bilder gezeigt werden. Zu der Eröffnung bei Michelin begrüßten Michelin Personalleiterin Dr. Heike Notzon und LSJV-Präsident Detlef Placzek (hinten 1. und 2. v. r.) viele Gäste, darunter (vorne, v. l.) den Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch, den Kreisbeigeordneten Hans-Dirk Nies, (hinten, v. r.), den Landtagsabgeordneten Dr. Helmut Martin, Jury-Präsident Werner Keggenhoff, Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer sowie die Kreistagsmitglieder Carsten Pörksen und Andreas Pilarski