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Mittelstandspresse

06.11.2026

Die ökologische Rendite des Bestands

Klimafestival 2026 in Berlin

Allein in Deutschland warten mehrere Millionen Quadratmeter Bodenflächen auf ihre Sanierung – ein gigantischen Sparpotenzial, wenn die Maßnahmen fachgerecht und mit Blick auf die Reduzierung der Emissionen umgesetzt werden.
Allein in Deutschland warten mehrere Millionen Quadratmeter Bodenflächen auf ihre Sanierung – ein gigantischen Sparpotenzial, wenn die Maßnahmen fachgerecht und mit Blick auf die Reduzierung der Emissionen umgesetzt werden.

Limburg/Lahn, 06.11.2026 (PresseBox) - In jedem Gebäude steckt ein erheblicher Energieaufwand – und je länger die verbauten Materialien genutzt werden, desto mehr zahlt sich diese Investition ökologisch aus. Der Erhalt vorhandener Substanz ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil zirkulären Planens. Das gilt nicht nur für Tragwerk und Fassade, sondern auch für elastische Bodenbeläge. Deren Lebensdauer wird meist deutlich niedriger eingeschätzt als sie tatsächlich sein kann. Welches Potenzial sich hier erschließen lässt, zeigt der schwedische Bodenspezialist Bona auf dem Klimafestival am 18. und 19. November 2026 in Berlin.

Im Mittelpunkt steht ein ganzheitlicher Ansatz, der den gesamten Lebenszyklus von Bodenflächen berücksichtigt. Denn ihre ökologische Qualität entscheidet sich nicht allein bei der Materialauswahl, sondern auch durch die spätere Nutzung. Bereits in der Planung sollten deshalb Möglichkeiten zur langfristigen Pflege, zum Schutz der Oberflächen und zur späteren Sanierung berücksichtigt werden. So lässt sich die im Bestand gebundene graue Energie möglichst lange nutzen und der Bedarf an neuen Materialien reduzieren.

Wie groß der ökologische Nutzen konkret bei sanierungspflichtigen Bodenflächen sein kann, zeigt eine 2025 veröffentlichte Ökobilanz des schwedischen Umweltforschungsinstituts IVL. Im Auftrag von Bona untersuchte das Institut die Umweltwirkungen der Bodenrenovierung im Vergleich zum vollständigen Austausch. Die Ergebnisse waren beeindrucken: Bei den untersuchten Vinylböden verursacht die Aufarbeitung durchschnittlich 89 Prozent weniger CO₂-Emissionen, bei Linoleum sind es 83 Prozent. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass der vorhandene Belag erhalten bleibt, keine energieintensive Neuproduktion erforderlich wird und auch deutlich wenige Bauschutt entsorgt werden muss.

Wie sich diese Potenziale erschließen lassen, erläutern Sachverständiger Sascha Hintze und Gebäudereinigermeister Sven Zillmann von Bona in einem Fachvortrag auf dem Klimafestival. Dabei geht es auch um die wirtschaftlichen Vorteile langfristiger Nutzungskonzepte und die Möglichkeiten einer fachgerechten Bodensanierung, die heute sogar farbpsychologische Aspekte berücksichtigt.

Bona bietet dafür abgestimmte Systeme, mit denen sich bestehende elastische Bodenbeläge aufarbeiten und neugestalten lassen, ohne sie austauschen zu müssen. Für Architekten und Planer eröffnen sich damit vor allem im Bestand spannende Möglichkeiten, um Nutzungsanforderungen, gestalterische Qualität und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu kombinieren.

Weitere Informationen unter www.klimafestival.heinze.de und www.bona.com.

 

 

Ansprechpartner

Rüdiger Weil
064314008134
Zuständigkeitsbereich: Leiter Marketing und Kommunikation

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Allein in Deutschland warten mehrere Millionen Quadratmeter Bodenflächen auf ihre Sanierung – ein gigantischen Sparpotenzial, wenn die Maßnahmen fachgerecht und mit Blick auf die Reduzierung der Emissionen umgesetzt werden.