Mittelstandspresse
13.10.2026
Digitale Souveränität bei PRANKE: Warum Ihre Daten Ihnen gehören
Wer Daten mit Handelspartnern austauscht, gibt Einblick in sein Geschäft. Wer darüber verfügen darf, sollte nicht der Dienstleister entscheiden.
Karlsruhe, 13.10.2026 (PresseBox) - In der Textilbranche werden Bestellungen, Lieferavise und Rechnungen seit Jahrzehnten elektronisch zwischen Herstellern, Lieferanten und Händlern ausgetauscht. EDI macht diesen Austausch effizient und zuverlässig. Doch mit ihm stellt sich eine grundsätzliche Frage: Wer darf die dabei übertragenen Informationen nutzen – und zu welchem Zweck?
Was digitale Souveränität im Datenaustausch bedeutet
Im Kern ist Datensouveränität einfach: Unternehmen behalten die Kontrolle über ihre Daten. Sie entscheiden, wer darauf zugreifen darf und wofür sie verwendet werden.
Ein EDI-Dienstleister übernimmt dabei eine technische Aufgabe: Er ermöglicht den elektronischen Datenaustausch zwischen den beteiligten Unternehmen. Einen darüber hinausgehenden Anspruch auf die Daten muss er daraus nicht ableiten.
Gerade in der Textilbranche ist das wichtig. Hersteller, Lieferanten, Händler und Logistiker sind auf einen reibungslosen Austausch angewiesen. Zugleich geben die Daten Einblick in Geschäftsmodelle, Warenströme und Marktpositionen.
Wenn Dienstleister Verwertungsrechte beanspruchen
Dass die Kontrolle über die eigenen Daten nicht selbstverständlich ist, zeigt sich auch im Markt. Es gibt Anbieter, die sich vertraglich weitreichende Verwertungsrechte an Kundendaten einräumen lassen– auch zugunsten verbundener Unternehmen oder möglicher Nachfolgeunternehmen. Für Kunden ist das keine juristische Nebensache. Wer solche Rechte einräumt, entscheidet auch darüber, was ein Dienstleister künftig mit den eigenen Geschäftsinformationen machen kann. Aus vielen Unternehmensdaten lassen sich beispielsweise Benchmarks, Marktanalysen oder Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz entwickeln. Ob der einzelne Kunde von den Ergebnissen aus seinen Daten profitieren wird, bleibt offen.
Digitale Souveränität als Grundsatz bei Pranke
Bei der Pranke GmbH stand diese Frage nie zur Debatte. Seit das Unternehmen den elektronischen Datenaustausch in der Textilbranche begleitet, bleiben die Daten unter der Kontrolle der Kunden. Pranke stellt die Verbindung zu den Handelspartnern her, sorgt für die sichere Übertragung über die Plattform eGate und konvertiert die Daten bei Bedarf in die benötigten Formate.
„Wer die Infrastruktur betreibt, muss nicht automatisch auch über die Daten verfügen, die durch sie laufen“, erklärt Heinz-Erich Ohnezat, Geschäftsführer bei Pranke. „Wir werten Daten nur aus, wenn ein Kunde dies für einen konkreten Zweck beauftragt. Für Benchmarks oder das Training von KI-Modellen werden Kundendaten nur verwendet, wenn der Kunde dies ausdrücklich freigibt.“
Warum die Entscheidung über den Einzelfall hinausreicht
Welche Rechte Unternehmen ihren Dienstleistern an Daten einräumen, bestimmt auch, was in einer Branche zum Standard wird. Akzeptieren viele Unternehmen weitreichende Nutzungsrechte, etabliert sich dieses Modell. Bestehen sie dagegen auf der Kontrolle über ihre Daten, müssen sich Anbieter darauf einstellen.
Datensouveränität ist deshalb keine abstrakte Zukunftsfrage. Sie entscheidet sich im Alltag – auch bei der Auswahl eines EDI-Dienstleisters und bei der Frage, welche Rechte dieser an Kundendaten erhält.
Wer darauf achtet, dass die eigenen Geschäftsdaten unter der eigenen Kontrolle bleiben, schützt nicht nur das eigene Unternehmen. Er trägt zugleich dazu bei, dass Datenhoheit in der Textilbranche selbstverständlich bleibt.
Ansprechpartner
Regine Grüger
+49 (721) 20380-122
Über Pranke GmbH:
Die Pranke GmbH mit Sitz in Karlsruhe wurde im Jahr 1996 gegründet und ist führender Anbieter von branchenunabhängigen EDI/EAI-Lösungen. Sie unterstützt Handels- und Konsumgüterbetriebe dabei, ihre Geschäftsprozesse in der Lieferkette nahtlos zu digitalisieren. Weitere Informationen unter https://www.pranke.com.
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