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Mittelstandspresse

06.10.2026

Möglich durch Plasma: „Es kann so einfach sein, chronisch Erkrankten zu helfen.“

Internationale Woche der Plasmaspende (IPAW) vom 5. bis zum 9. Oktober 2026

Möglich durch Plasma:
Möglich durch Plasma: "Es kann so einfach sein, chronisch Erkrankten zu helfen."

Leipzig, 06.10.2026 (PresseBox) - Michell Morales wollte schon als Kind Gutes tun. Als Freunde ihr von der Möglichkeit erzählten Plasma zu spenden, wusste sie sofort: „Das ist genau das Richtige für mich.“ Weil Plasmaspenden erst ab dem 18. Lebensjahr möglich sind, musste sie zunächst warten. Nur sieben Tage nach ihrem Geburtstag vereinbarte sie ihren ersten Spendentermin. Heute, mehr als fünf Jahre später, gehört die wöchentlichen Plasmaspenden fest zu ihrem Alltag. „Es ist mir wichtig, einen Beitrag zu leisten“, sagt die junge Frau. „Es kann so einfach sein, chronisch Erkrankten zu helfen.“ Die internationale Woche der Plasmaspende (IPAW) erinnert vom 5. bis zum 9. Oktober 2026 an die lebensnotwendige Bedeutung der Plasmaspende. Plasma rettet Leben und schenkt Menschen mit schweren und chronischen Erkrankungen Lebensqualität.

Dr. med. Maria Faßhauer kennt viele ihrer Patientinnen und Patienten von klein auf. Ins ImmunDefektCentrum Leipzig (IDCL) am Klinikum St. Georg kommen Neugeborene, Kinder und Jugendliche mit angeborenen Immundefekten, die sie häufig bis weit ins Erwachsenenalter begleitet. Nach der Diagnose sagt sie Eltern oft einen Satz, der Zuversicht gibt: „Wir haben zwar eine schwere Erkrankung bei Ihrem Kind festgestellt, aber wir können Ihrem Kind auch eine wirksame Therapie anbieten.“ Ihr Patient Christoph Mählmann kann heute dank der Behandlung mit Immunglobulinen sogar am Leipziger Triathlon teilnehmen. Menschen mit angeborenen Immundefekten können Antikörper, sogenannte Immunglobuline, nicht selbst herstellen.

„Das gespendete Plasma gesunder Menschen enthält hingegen eine große Vielfalt an Antikörpern, die für Patienten mit Immundefekten dringend notwendig sind“, erklärt Dr. Maria Faßhauer.

Auch wenn einzelne Antikörper inzwischen synthetisch hergestellt werden können, benötigen ihre Patientinnen und Patienten das gesamte Spektrum an Antikörpern, das gesunde Menschen im Laufe ihres Lebens durch den Kontakt mit unterschiedlichsten Krankheitserregern aufbauen. Dieses kann ausschließlich aus gespendetem Blutplasma gewonnen werden.

Zahl der Diagnosen von angeborenen Immundefekten steigt, während die Spendenbereitschaft weiterhin zu niedrig ist

Blutplasma ist für Menschen mit einem angeborenen Immundefekt lebenswichtig. Gleichzeitig steigt die Zahl der Diagnosen in Europa. Umso wichtiger ist es, die Bedeutung der Plasmaspende stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Denn obwohl rund 30 Prozent der  die Voraussetzungen für eine Plasmaspende erfüllen, spenden tatsächlich nur etwa drei Prozent. Zur IPAW, die unter dem Motto „Plasma Powers Possibility“ (deutsch: Plasma eröffnet Möglichkeiten) weltweit vom 5. bis zum 9. Oktober 2026 begangen wird, macht Haema gemeinsam mit Spendenden und Betroffenen auf die Bedeutung der Plasmaspende aufmerksam. „Bei der Plasmaspende bekommt man, ähnlich wie bei der Blutspende, einen kurzen Nadelstich in den Arm. Mithilfe eines speziellen Verfahrens werden die roten Blutkörperchen anschließend wieder in den Körper zurückgeführt, während das Plasma gewonnen wird. Aus diesem Plasma werden lebenswichtige Arzneimittel hergestellt“, erklärt Dr. Maria Faßhauer. „Es tut nur einen kurzen Moment weh, kann aber für viele kleine und große Patientinnen und Patienten lebensrettend sein.“

Weitere Informationen:

IPAW: https://www.plasmaweek.org/

Einblick ins Haema-Labor

Interview mit Dr. med. Maria Faßhauer

Video Spendenaufruf

Weitere Informationen zur Plasmaspende finden Sie unter www.haema.de.

Ansprechpartner

Britta Diebel
+49 (341) 47830-16505
Zuständigkeitsbereich: Manager Communications Plasma Europe

Über Haema GmbH:

Die Haema GmbH ist der größte privatwirtschaftliche Blut- und Plasmaspendedienst in Deutschland. Das Unternehmen betreibt bundesweit 40 Blutspendezentren in Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen Mit jährlich über einer Million gesammelter Blut- und Plasmaspenden leistet Haema einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Krankenhäusern, Kliniken und Blutbanken sowie zur Herstellung blut- und plasmabasierter Medikamente. Neben Blut und Blutplasma nimmt Haema an ausgewählten Standorten auch Thrombozyten- und Leukozytenspenden ab.Haema beschäftigt bundesweit 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Arbeitgeber bietet Haema ein flexibles, modernes und sinnstiftendes Arbeitsumfeld mit langfristigen Perspektiven nach dem Leitgedanken: „Jobs, wie fürs Leben gemacht“.

Der Unternehmenssitz ist in Leipzig, hier befindet sich auch das Hochleistungslabor sowie das Blutverarbeitungs- und Logistikzentrum des Unternehmens. Haema ist ein Partner von Grifols, einem weltweit führenden Unternehmen der Gesundheitsbranche, das aus Plasma gewonnene Arzneimittel und andere innovative biopharmazeutische Produkte entwickelt und anbietet. Das bei Haema gesammelte Plasma verarbeitet Grifols zu wichtigen Medikamenten zur Behandlung schwerwiegender, chronischer und manchmal lebensbedrohlicher Krankheiten.

Weitere Informationen zu Haema unter: www.haema.de

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