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07.10.2026

D11Z Portfoliounternehmen CERPRO wird zu Drevise

Die KI-Plattform unterstützt Industrieunternehmen dabei, technische Produktdefinitionen schneller und sicherer in die Serienfertigung zu überführen

CERPRO Founde v.l.n.r.: Henrik Pitz, Frederik Frei, Sascha Müller
CERPRO Founde v.l.n.r.: Henrik Pitz, Frederik Frei, Sascha Müller

Heilbronn/Berlin, 07.10.2026 (PresseBox) - Das D11Z-Portfoliounternehmen CERPRO firmiert künftig unter dem Namen Drevise. Mit dem neuen Markenauftritt schärft das 2023 gegründete Berliner Softwareunternehmen seine Positionierung und erweitert zugleich seinen technologischen Anspruch: Drevise unterstützt Industrieunternehmen dabei, technische Produktdefinitionen aus Zeichnungen, 3D-Modellen, Spezifikationen und Revisionen frühzeitig in belastbare Entscheidungen für Machbarkeit, Qualitätsplanung, Lieferantenabstimmung und Produktionsfreigabe zu übersetzen.

Ziel ist es, neue oder angepasste Produkte schneller, nachvollziehbarer und sicherer in die Serienfertigung zu bringen. Aus Sicht von D11Z unterstreicht die Neupositionierung die Weiterentwicklung des Unternehmens von einer spezialisierten Lösung für die automatisierte Prüfplanung hin zu einer umfassenden KI-Plattform für industrielle Freigabeprozesse.

Vom Prüfplan zur Serienfreigabe

Gestartet ist CERPRO mit QualiSpec in der Qualitätssicherung. Unternehmen konnten damit Prüfpläne automatisiert aus technischen Zeichnungen ableiten und Bauteile effizienter prüfen.

Drevise erweitert diesen Ansatz deutlich: Die Plattform versteht technische Anforderungen aus Zeichnungen, 3D-Modellen, Spezifikationen und Revisionen, erkennt Unklarheiten und Risiken frühzeitig und übersetzt sie in konkrete Handlungsempfehlungen für Konstruktion, Lieferantenabstimmung, Arbeitsvorbereitung, Qualitätsplanung und Freigabe.

Der neue Name setzt sich aus den englischen Begriffen Drawing und Revision zusammen. Er bringt zum Ausdruck, dass technische Zeichnungen und Änderungen nicht nur dokumentiert, sondern als Grundlage für schnellere und belastbarere Fertigungsentscheidungen genutzt werden. Auch die neue Website spiegelt diese erweiterte Positionierung wider.

Eine gemeinsame technische Grundlage für industrielle Prozesse

In vielen Industrieunternehmen müssen technische Anforderungen entlang des Produktentstehungsprozesses mehrfach neu interpretiert werden. Die Konstruktion definiert, was gefertigt werden soll. Die Lieferantenqualität leitet daraus die erforderlichen Nachweise ab. Die Arbeitsvorbereitung übersetzt die Anforderungen in Prozesse, Maschinen und Arbeitspläne. Die Qualitätssicherung prüft schließlich, ob das Ergebnis den Vorgaben entspricht.

Wenn diese Schritte nicht auf einer gemeinsamen technischen Grundlage verbunden sind, entstehen Rückfragen, Nacharbeiten und Verzögerungen - häufig genau dort, wo Bauteile für die Serienfertigung freigegeben werden sollen.

Drevise setzt deshalb direkt bei der technischen Produktdefinition an. Die Plattform analysiert Zeichnungen und 3D-Modelle, identifiziert fehlende oder widersprüchliche Informationen, bewertet Machbarkeit, Messbarkeit und Risiken und leitet daraus Empfehlungen für die folgenden Prozessschritte ab. Hersteller, Lieferanten und interne Fachbereiche können dadurch auf einer gemeinsamen Informationsgrundlage zusammenarbeiten.

Bereits namhafte Industrieunternehmen wie Bosch Rexroth, Lixil, Innomotics und Hörmann setzen die Lösung ein.

Entwicklung seit der Pre Seed Finanzierung

Seit der Pre-Seed-Finanzierungsrunde über zwei Millionen Euro im November 2025 ist das Unternehmen von drei Gründern auf 15 Mitarbeitende gewachsen. Nach Angaben des Unternehmens wird die Technologie inzwischen von mehr als 200 Unternehmen in neun Ländern produktiv eingesetzt.

Die Weiterentwicklung von CERPRO zu Drevise zeigt, wie konsequent das Team seine Technologie an den zentralen Herausforderungen industrieller Unternehmen ausrichtet. Die gemeinsame Auswertung technischer Produktinformationen bietet großes Potenzial, Abstimmungen zu vereinfachen, Risiken früher zu erkennen und industrielle Freigabeprozesse deutlich zu beschleunigen.

Jan Ludwig, Senior Investment Manager bei D11Z. Ventures

Kundenstimme

Drevise verbindet unsere Qualitätssicherung und unsere Lieferanten in einem durchgängigen digitalen Prozess. So wollen wir manuelle Aufwände und Abstimmungsschleifen reduzieren und Erstbemusterungen schneller abschließen.

Günther Casper, Vice President Qualität bei d&b Audiotechnik

CERPRO war der richtige Name für unseren Start in der automatisierten Prüfplanung. Heute lösen wir ein größeres Problem: Technische Anforderungen müssen nicht nur dokumentiert, sondern über verschiedene Abteilungen und Unternehmen hinweg in belastbare Entscheidungen übersetzt werden. Drevise steht für unseren Anspruch, Unternehmen schneller und sicherer zur Bauteilfreigabe für die Serienfertigung zu bringen.

Henrik Pitz, Mitgründer von Drevise

Über Drevise

Drevise ist ein 2023 gegründetes Berliner Softwareunternehmen, das eine KI-basierte Plattform für die Fertigungsindustrie entwickelt. Die Plattform analysiert technische Zeichnungen, 3D-Modelle, Spezifikationen und Revisionen und unterstützt Unternehmen dabei, Bauteile schneller zur Freigabe für die Serienfertigung zu bringen.

Weitere Informationen: www.drevise.com

Ansprechpartner

Katharina Heim
Zuständigkeitsbereich: Executive assistant

Über D11Z. Ventures:

D11Z. Ventures ist ein führender europäischer Venture-Capital-Investor mit Standorten in Heilbronn, München und Zürich. Der Evergreen-Fonds investiert in ambitionierte Technologieunternehmen in der Pre-Seed- und Seed-Phase und begleitet Gründerinnen und Gründer langfristig. Der Investitionsfokus liegt auf AI Infrastructure, Physical AI, Enterprise Software, Cybersecurity und Resilience.

Weitere Informationen: www.d11z.com

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