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Mittelstandspresse

09.09.2026

Wie Schulen und Hochschulen brandschutzkonform Digital Signage einführen

Brandschutz-Zertifizierung wird zum Beschaffungsstandard

Jürgen Werner, Chief Business Development Officer der gekartel AG, neben einem neu installierten, brandschutzzertifizierten (VdS 6024) Infoscreen an der TH Augsburg.
Jürgen Werner, Chief Business Development Officer der gekartel AG, neben einem neu installierten, brandschutzzertifizierten (VdS 6024) Infoscreen an der TH Augsburg.

Dresden, 09.09.2026 (PresseBox) - Warum Standarddisplays in Schulen und Hochschulen nicht mehr ausreichen

Digitale Informationssysteme gehören in Schulen und Hochschulen zunehmend zur grundlegenden IT-Infrastruktur. Sie zeigen Vertretungspläne, Termine, Prüfungsinformationen, Mensapläne, Veranstaltungen oder interne Hinweise an. Werden Infodisplays in Fluren, Foyers oder anderen sensiblen Bereichen installiert, müssen IT, Einkauf und Beschaffung jedoch mehr berücksichtigen als Bildschirmgröße und Anschaffungspreis. Gefragt sind ganzheitliche Lösungen, die Brandschutz, robuste Hardware für den Dauerbetrieb, zentrale Inhaltssteuerung über ein einfach anzuwendendes Content-Management-System, IT-Betrieb und langfristigen Service miteinander verbinden.

Praxisprojekte und Anfragen aus dem Hochschulbereich, von Schulen und Schulträgern zeigen: Brandschutz und professionell gesteuerte digitale Kommunikation werden bei der Beschaffung von Medientechnik zunehmend gemeinsam betrachtet.

Welche Displays eignen sich für Schulen, Hochschulen und Fluchtwege?

Displays werden in Bildungseinrichtungen häufig genau dort benötigt, wo viele Menschen vorbeikommen: in Eingangsbereichen, Fluren, Foyers, vor Hörsälen oder an zentralen Knotenpunkten. Je nach Gebäude, Montageort, Nutzungskonzept und Brandschutzplanung können für diese Bereiche besondere Anforderungen gelten.

Ein handelsübliches Display ist deshalb nicht automatisch für jeden vorgesehenen Standort geeignet. Für IT-Verantwortliche, Einkauf und Beschaffung bedeutet das: Der Aufstellungsort muss bereits vor der Produktauswahl geprüft werden. Entscheidend ist nicht nur, welche Inhalte gezeigt werden sollen, sondern auch, ob sich das Gerät beispielsweise in einem Flucht- oder Rettungsweg befindet und welche Vorgaben das individuelle Brandschutzkonzept macht. Brandschutzgerechte Medientechnik wird damit zu einem zentralen Bestandteil einer belastbaren Beschaffungsentscheidung. Sie hilft, digitale Informationsangebote auch an sensiblen Standorten sicher und planbar umzusetzen.

Die gekartel AG hat genau für diese Anwendungsfälle spezialisierte Brandschutz-Medientechnik und Digital-Signage-Lösungen entwickelt, die auf die Anforderungen von Bildungseinrichtungen und öffentlichen Verwaltungen zugeschnitten sind.

Was ist Brandschutz-Medientechnik für Schulen und Hochschulen?

Brandschutz-Medientechnik etwa von gekartel AG verbindet elektronische Anzeige- und Informationssysteme mit einer brandschutzoptimierten Bauweise sowie einem geräteintegrierten Brandschutzsystem mit Selbstlöschfunktion und unmittelbarer Stromzufuhrunterbrechung im Brandfall. Zum Einsatz kommen Gerätekomponenten mit einer möglichst niedrigen Brandlast. Dazu gehören ein robustes Metallgehäuse sowie Sicherheitsglas.

Bislang wurden bei der Bewertung brandschutzoptimierter Displays und Monitore häufig die Baustoffklasse A1 (bewertet Baustoffe) und die Feuerwiderstandsklasse F30 (bewertet den Feuerwiderstand eines Bauteils, z.B. Wände) herangezogen. Im Vergleich dazu betrachtet die VdS 6024 die gesamten Risiken eines elektrischen Gerätes. Das heißt konkret: nicht nur ein Brandszenario in der Aufhängungsumgebung (Brand von außen) und die Brandlast der Gerätematerialien werden betrachtet, sondern auch die Risiken, die durch ein stromführendes, elektrisches Gerät selbst entstehen (Brand von innen). Darauf basierend werden in der VdS 6024 Anforderungen an geräteintegrierte Brandschutzmaßnahmen definiert. Damit wird sich die VdS 6024 zukünftig immer mehr als Standard zur Beurteilung und Beschaffung digitaler Medientechnik durchsetzen. Die VdS 6024 schafft mehr Sicherheit und bundesweit einheitliche Planungsklarheit. Ob Medientechnik die strengen Anforderungen aus der VdS 6024 erfüllen, belegt das offiziell anerkannte VdS 6024-Zertifikat.

Praxisbeispiel aus dem Hochschulbereich: Wie die TH Augsburg schrittweise digitalisiert

An der Technischen Hochschule Augsburg werden beispielsweise Brandschutzdisplays der gekartel AG für die digitale Informationsanzeige in Flurbereichen eingesetzt. Solche Anwendungen ersetzen schrittweise klassische Papieraushänge und Glasvitrinen. So lassen sich Inhalte schneller aktualisieren, zentral verwalten und auf mehrere Standorte ausweiten.

Die Einführung der digitalen Anzeigen hat der Technische Leiter des Rechenzentrums maßgeblich getrieben – für ihn sind die Displays eine zeitgemäße Lösung. Aktuell werden darüber Öffnungszeiten sowie kurze Informationen ausgespielt – ein erster wichtiger Schritt in Richtung digitale Kommunikation. Die VdS 6024 Zertifizierung war das ausschlaggebende Argument für die digitalen Displays von gekartel. Darüber hinaus war für den Kunden bei der Hardware mit geräteintegriertem Brandschutzsystem das Thema eines möglichst geringen Wartungsintervalls wichtig. Bei gekartel sind die Geräte mindestens 10 Jahre wartungsfrei. Für die Technische Hochschule Augsburg war genau diese Kombination ein wichtiger Aspekt bei der Einführung der digitalen Displays.

Zukünftig soll nun ein gesamtheitliches, digitales Digital Signage Kommunikationskonzept weiterentwickelt werden. Nach und nach soll die Anzeige zum Beispiel durch Veranstaltungsnews inhaltlich erweitert werden, um Studierende, Mitarbeitende und Besucher noch besser mit relevanten Informationen zu versorgen beziehungsweise auch als Redakteursgruppen zur eigenständigen Contentpflege mit einzubinden. Möglich würde dies eine Digital Signage Content Management Software machen. Neben der Aussteuerung geräte- und standortbezogener Inhalte, lassen sich über das Rechtemanagement auch Anwender mit verschiedenen Rollen für bestimmte Inhaltsbereiche/-boxen festlegen.

Welche Inhalte lassen sich auf digitalen Informationssystemen in Schulen und Hochschulen anzeigen?

Ein zentrales Digital-Signage-System kann unterschiedliche Informationsbedarfe einer Schule oder Hochschule abdecken:

Termine, Fristen und allgemeine Bekanntmachungen

Ansprechpartner

Stunden- und Vertretungspläne

Prüfungspläne und organisatorische Hinweise

Informationen einzelner Fachbereiche, Fakultäten oder Fachschaften

Mensa- und Kantinenpläne

Veranstaltungsankündigungen

Raumhinweise

Sicherheits-, Verhaltens- und Serviceinformationen

aktuelle Meldungen für Lehrkräfte und Beschäftigte

Die Inhalte können standortübergreifend zentral gepflegt und gezielt einzelnen Displays oder Gerätegruppen zugeordnet werden. Über Zeitsteuerungen erscheinen Informationen automatisch zum vorgesehenen, geplanten Zeitpunkt und werden nach Ablauf wieder ausgeblendet. Über ein Rollen- und Rechtemanagement kann festgelegt werden, welche Personen Inhalte erstellen, freigeben oder nur für bestimmte Standorte veröffentlichen dürfen. Über Schnittstellen können vorhandene Datenquellen angebunden und manuelle Arbeit reduziert werden.

Weiteres Anwendungsbeispiel: Digitales Infoboard im Lehrerzimmer

Nicht jede Information ist für Schülerinnen, Schüler, Studierende oder Besucher bestimmt. Ein internes Infoboard im Lehrerzimmer oder in Mitarbeitendenbereichen schafft einen eigenen Kommunikationskanal für das Kollegium.

Dort lassen sich beispielsweise Vertretungspläne, Veranstaltungshinweise, organisatorische Änderungen sowie Informationen zu neuen Richtlinien und Vorgaben gebündelt bereitstellen. Das reduziert verteilte Papierinformationen, entlastet E-Mail-Postfächer und sorgt dafür, dass aktuelle Hinweise an einem festen, zentralen Ort sichtbar sind.

Welche Vorteile bietet das Content-Management-System der Digital Signage Software?

Das Content-Management-System, kurz CMS, ermöglicht die zentrale Verwaltung der angezeigten Inhalte. Es ist besonders relevant, wenn mehrere Gebäude, Etagen, Schulen oder Hochschulstandorte versorgt werden sollen.

Wesentliche Funktionen sind:

zentrale Pflege und Aktualisierung von Inhalten

zeitgesteuerte Veröffentlichung und Entfernung von Meldungen

zielgenaue Ausspielung nach Standort, Gebäude oder Displaygruppe

abgestufte Rollen und Benutzerrechte

Fernverwaltung und technisches Monitoring, abhängig von der Systemkonfiguration

automatische Übernahme von Daten über Schnittstellen

einheitliche Gestaltung im Corporate Design

Fazit: Sichere Digital-Signage-Systeme werden zur strategischen Infrastruktur

Für Schulen und Hochschulen ist digitale Medientechnik vielerorts nicht mehr nur eine optionale Ergänzung. Aktuelle Informationen müssen schnell, zielgerichtet und standortübergreifend verfügbar sein. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Brandschutz, IT-Sicherheit, Automatisierung und einen wirtschaftlichen Langzeitbetrieb.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr nur: Welches Display soll beschafft werden? Sie lautet: Welches Gesamtsystem erfüllt die Anforderungen des Standorts über seinen gesamten Lebenszyklus?

Mit professioneller brandschutzzertifizierter Hardware und einem zentralen Content-Management-System bietet die gekartel AG Schulen, Hochschulen und Schulträgern eine Lösung aus einer Hand – von der Konzeption und Geräteauswahl über die Implementierung bis hin zu Betrieb und Support.

Ansprechpartner

Diana Uhlmann
03518732140
Zuständigkeitsbereich: PR-Kontakt

Jürgen Werner
01778939128
Zuständigkeitsbereich: Chief Business Development Officer

Über gekartel AG:

Die gekartel AG mit Sitz in Dresden ist Anbieter digitaler Systemhauslösungen aus Digital Signage Hard- und Software. Mit digitalen Infoanzeigesystemen und Tablets in Industriequalität realisieren wir gesamtheitliche Digitalisierungs--Projekte für den Bildungsbereich, öffenliche Verwaltungen und Behörden, medizinische Einrichtungen, für Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft. Mit über 25 Jahren Expertise in der Telekommunikation und Medientechnik begleitet gekartel seine Kunden über den gesamten Projektzeitraum – von der Erstberatung, über Konzeption, Implementierung und individueller Schnittstellenentwicklung, bis hin zu Erstinstallation, Geräte- und Contentmanagement, Monitoring, Support und statistischen Nutzeranalysen.

Brandschutzzertifiziertes Produktportfolio:

gekartel AG bietet VdS 6024 zertifizierte Medientechnik in vielen Gerätegrößen (22“, 32“, 43“, 55“, 75“). Die Digital Signage Lösungen sind als Gesamtsystem aus digitalen Infoscreens, Betriebs-/Kiosksoftware und professionellem Content-Management-System konzipiert. Je nach Anwendungsfall kommen Displays mit integrierter Rechnereinheit oder reine Monitore mit HDMI-Anschluss zum Einsatz, eine Touchfunktion für interaktive Anwendungen ist bei den meisten Gerätemodellen bereits standardmäßig integriert. Ergänzt werden die Geräte durch eine Betriebssoftware auf Android- oder Windowsbasis sowie eine Software für die zentrale, zeitgesteuerte und bei Bedarf automatisierte Ausspielung der Inhalte. Die Hardware ist jedoch auch kompatibel mit den meisten gängigen Content-Management-Softwareanwendungen am Markt. Dies wird im Bedarfsfall und auf Kundenwunsch individuell geprüft.

Datei-Anlagen:


(4 MB)
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Jürgen Werner, Chief Business Development Officer der gekartel AG, neben einem neu installierten, brandschutzzertifizierten (VdS 6024) Infoscreen an der TH Augsburg.


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Brandschutzzertifizierter Infoscreen (VdS 6024) in 75 Zoll für großformatige Anzeigen und Werbung, als Begrüßungsmonitor, für die Wegeleitung. Insbesondere geeignet für Foyers, Aufenthalts- oder Wartebereiche und die Anbringung in Flucht- und Rettungswegen. Ohne Extragehäuse, Metallgehäuse und Sicherheitsglas sorgen für eine niedrige Brandlast.