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25.08.2026

www.miningscout.de - Rohstoffknappheit lockt Private Equity: Kritische Metalle sind bei Investoren gefragt

 

Buchkirchen, 25.08.2026 (PresseBox) - Die Knappheit bei kritischen Rohstoffen wie Lithium, Mangan oder Kupfer verschärft sich. Dies ruft auch Investoren auf den Plan: Unter den Zeichnern von Kapitalerhöhungen sind immer öfter Akteure der Private Markets.

Electric Metals USA (ISIN: US2848981039, WKN: A41ZEN) entwickelt das North Star Manganprojekt. Dieses besteht aus zwei Teilen: Einer Manganlagerstätte in Emily im Bundesstaat Minnesota und einer noch zu errichtenden Fabrik an der Golfküste für High-Purity Manganese Sulfate Monohydrate (HPMSM) und Electrolytic Manganese Metal (EMM). Emily gilt als die Manganlagerstätte mit den höchsten Gehalten in ganz Nordamerika.

HPMSM und EMM werden für Batterien, in der Rüstung und weiteren Industriezweigen benötigt – und stellen einen der bekanntesten Schwachpunkte in den nordamerikanischen Lieferketten dar. Die USA betreiben keinerlei eigene Manganproduktion und importieren 100 % des Metalls aus dem Ausland, wobei China den Markt in weiten Teilen beherrscht.

Mangannachfrage steigt stark an

Im Weißen Haus, bei den großen Autoherstellern in Detroit und im Silicon Valley besteht im Hinblick auf Mangan weitgehende Einigkeit: Der derzeitige Status Quo lässt sich nicht mehr lange halten. Bis 2035 wird sich Prognosen zufolge allein die batteriebedingte Mangannachfrage in den USA versechsfachen. Die Nachfrage nach HPM könnte 2030 aufgrund des riesigen Bedarfs an Energiespeichern sogar zehnmal höher liegen als heute.

Wer aus sicheren Lieferketten heraus liefern kann, sieht sich also einem großen und profitablen Markt gegenüber. Eine PEA attestiert Electric Metals USA für das Manganprojekt eine Amortisationszeit von nur 23 Monaten ab Produktionsbeginn, bei einem internen Zinsfuß von 43,5 %. 100.000 Tonnen HPMSM und 10.000 EMM pro Jahr sollen laut PEA künftig produziert werden.

Kritische Metalle wie Mangan sind aufgrund der absehbaren Verknappung und der sich ausbildenden geopolitischen Prämie für sichere Lieferketten nicht nur bei Abnehmern aus der Industrie gefragt, sondern auch bei Investoren. Unter diesen sind Private Market Akteure ebenso anzutreffen wie große Rohstoffunternehmen, OEMs und Anleger, die sich an Privatplatzierungen beteiligen.

Electric Metals USA ist ein gutes Beispiel dafür: Der größte Einzelaktionär ist Green Mineral Investors LLC (ca. 11 %), kontrolliert von Steve Durbin über Quail Bend. Durbin ist Director von Electric Metals.

Private Markets mit wachsendem Interesse an kritischen Metallen

Das wachsende Interesse von Private Market Investoren an Unternehmen mit Bezug zu Batteriemetallen schlägt sich in Statistiken nieder. Der Wert der Private-Equity- und Venture-Capital-Transaktionen im Metall- und Bergbausektor erreichte laut Daten von S&P Global im ersten Quartal 9,09 Mrd. USD und lag damit deutlich über den Gesamtwerten aller Jahre der letzten fünf Jahre mit Ausnahme von 2023.

Der sich anbahnende mehrjährige Höchststand wird durch einen Deal angetrieben: Der geplanten Übernahme einer 40%igen Beteiligung an den Kupfer-Kobalt-Vorkommen von Mutanda Group und Kamoto Copper in der DR Kongo durch Orion Resource Partners (USA). Verkäufer ist Glencore, die Assets werden im Rahmen des Deals mit 9 Mrd. USD bewertet.

Orion Resource Partners ist eine Private Equity Gesellschaft aus den USA, die sich im Rohstoffsektor betätigt. Mit einem Konsortium unterstützt von der US International Development Finance Corp und dem Staatsfonds von Abu Dhabi, will Orion 20 Mrd. USD in Bergbauprojekte investieren. Ein wichtiges Investitionsziel stellt dabei Südostasien und insbesondere Indonesien dar.

Orions Gründer und CEO Oskar Lewnowski sagt: „Da sich Regierungen zunehmend an der Sicherung kritischer Rohstofflieferketten beteiligen, haben wir festgestellt, dass das effektivste Modell eine Partnerschaft zwischen Regierungen und privatem Kapital ist.“ Er rechnet vor, die Welt werde in den nächsten fünf Jahren mindestens 800 Mrd. USD an neuen Investitionen im Bergbau benötigen, um die wachsende Nachfrage nach kritischen Mineralien zu decken.

Partnerschaften zwischen Regierungen und Private Equity als Blaupause

Kritische Mineralien und die Beteiligung von Regierung und Private Equity – eine Kombination, der auch Antti Grönlund, Geschäftsführer für Private Equity bei Appian Capital Advisory, Zukunft attestiert. Er rechnet damit, dass kritische Mineralien „viel stärker von staatlichen Stellen beeinflusst werden.“

Appian rief im vergangenen Oktober eine Partnerschaft mit der Weltbank-Organisation IFC aus. Mit einem Volumen von 1 Mrd. USD soll die Entwicklung von Projekten im Bereich kritischer Mineralien, Metalle und Bergbau beschleunigt werden.

Allein in den vergangenen Wochen gab es eine ganze Reihe größerer Finanzierungen durch Batteriemetallexplorer – oft, aber nicht ausschließlich in Form von Privatplatzierungen.

Kritische Metalle-Explorer beschaffen sich neue Mittel

Lithium Argentina schloss Anfang August eine Vereinbarung über eine 220 Mio. USD schwere Kreditfazilität ab. Die Kreditlinien werden durch eine Garantie von Ganfeng Lithium abgesichert und dienen dem Expansionsplan zur Steigerung der Produktionskapazität um zusätzliche 45.000 Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent pro Jahr in der Lithiumsole-Anlage Cauchari-Olaroz.

Ucore Rare Metals konnte Mitte August eine 69 Mio. CAD schwere Platzierung abschließen. Die Mittel dienen zur Entwicklung des Louisiana Strategic Metals Complex. Dort sollen Seltenerdmetalle durch neue Technologien sehr viel schneller verarbeitet werden.

Li-FT Power beschaffte sich Mitte August im Wege einer Privatplatzierung 23 Mio. CAD. Das Unternehmen hatte im Juni eine Kaufoption auf die Renard-Diamantenmine erworben und verwendete die Mittel zur Finanzierung der geschätzten Pflege- und Wartungskosten für das erste Jahr der Optionsperiode. Im Raum steht eine spätere Übernahme der Mine, mit der die anfänglichen Investitionskosten, das Projektrisiko und die Umweltbelastung beim Adina-Lithiumprojekt reduziert werden könnte.

Scandium Canada schloss Anfang August eine 5 Mio. CAD umfassende Platzierung ab, mit der das Crater Lake Projekt in Quebec vorangetrieben werden soll, das als Nordamerikas größte primäre Scandiumquelle gilt.

Electric Metals steigert Potenzial durch Erzsortierung

Electric Metals USA treibt das North-Star-Projekt voran. Ende Juni konnte bei einer Erzsortierungsanalyse nachgewiesen werden, dass potenziell 57 % des Materials vor der Weiterverarbeitung aussortiert werden könnten, während ca. 92 % des enthaltenen Mangans erhalten blieben.

Brian Savage, CEO von Electric Metals, erläutert: „Die Arbeiten zeigen, dass Material, das bisher unterhalb unserer 10%-Grenzgrenze lag, auf den gleichen Gehalt angehoben werden kann, der in unserem aktuellen Entwicklungsplan für die Lagerstätte Emily vorgesehen ist. Dies unterstreicht das Potenzial der Erzsortierung, Mineralisierungen unterhalb der Grenzwerte in wirtschaftlich nutzbares Erz umzuwandeln.“

Der Aktienkurs des Unternehmens notiert derzeit im unteren Bereich der seit 2021 bestehenden Range. Das globale geopolitische Umfeld und die unausweichlich steigende Nachfrage nach Mangan spielen dem strategischen Konzept jedoch in die Hände. Verläuft die Entwicklung des Projekts weiter erfolgreich, dürfte eine deutlich höhere Bewertung angemessen sein.

Weitere Informationen zu Electric Metals (USA) finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:

https://www.miningscout.de/minenaktien/electric-metals-usa-ltd/

Unternehmen: Electric Metals (USA) Ltd.

TSXV: EML

WKN: A41ZEN

ISIN: US2848981039

Webseite: https://electricmetals.com/

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