Mittelstandspresse
24.08.2026
Weimarer Spendenschwimmen: 254 km für das neue Spielhaus der Kita Hufeland
Beim diesjährigen Spendenschwimmen gingen zahlreiche kleine und große Badegäste für die Kita Hufeland des Lebenshilfe-Werkes Weimar/Apolda e. V. ins Wasser. Für jeden geschwommenen Kilometer gaben die Stadtwerke Weimar 5,00 Euro in den Spendentopf.
Weimar, 24.08.2026 (PresseBox) - Das Schwanseebad Weimar stand am Samstag, den 22.08.2026, ganz im Zeichen von Bewegung, Gemeinschaft und sozialem Engagement. Beim diesjährigen Spendenschwimmen gingen zahlreiche kleine und große Badegäste für die Kita Hufeland des Lebenshilfe-Werkes Weimar/Apolda e. V. ins Wasser. Für jeden geschwommenen Kilometer gaben die Stadtwerke Weimar 5,00 Euro in den Spendentopf.
Nach der offiziellen Eröffnung durch Oberbürgermeister Peter Kleine und Stadtwirtschaft-Geschäftsführer Bernd Wagner fiel um 12.30 Uhr der Startschuss. Danach hieß es Bahn für Bahn: schwimmen, durchhalten und gemeinsam möglichst viele Meter für den guten Zweck zurücklegen. Familien, Freizeitschwimmer und sportlich ambitionierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen ins Wasser und machten das Schwimmbecken über mehrere Stunden zur Spendenstrecke.
Am Ende standen 4.900 geschwommene Bahnen beziehungsweise 254 Kilometer auf dem Zähler. Daraus ergibt sich eine Spendensumme von aufgerundet 1.300,00 Euro. Insgesamt beteiligten sich 153 Schwimmerinnen und Schwimmer an der Aktion.
„Was heute im Schwanseebad entstanden ist, geht weit über die sportliche Leistung hinaus“, erklärt Stadtwirtschaft-Geschäftsführer Bernd Wagner. „Viele Menschen haben gemeinsam Zeit, Ausdauer und Energie für ein konkretes Ziel eingesetzt. Genau diese Verbindung aus Bewegung, Gemeinschaft und Verantwortung macht das Spendenschwimmen für uns so besonders. Mein Dank gilt allen, die mitgeschwommen, unterstützt und diesen Tag mitgestaltet haben.“ „Als Stadtwerke haben wir jeder geschwommenen Strecke einen konkreten Wert gegeben“, ergänzt Stadtwerke-Geschäftsführerin Constanze Reppin. „Aus vielen einzelnen Bahnen wuchs so eine Spendensumme, die direkt den Kindern der Kita Hufeland zugutekommt. Jeder konnte mitmachen, jeder Meter zählte und gemeinsam wurde aus vielen persönlichen Leistungen eine Unterstützung, die bei den Kindern ankommt.“
Ein neues Spielhaus für die Kita Hufeland
Die Spendensumme kommt in diesem Jahr der Kita Hufeland des Lebenshilfe-Werkes Weimar/Apolda e. V. zugute. Die Einrichtung hatte sich um die Unterstützung durch das Spendenschwimmen beworben. Mit dem Erlös soll ein neues Spielhaus für das Außengelände finanziert werden. Damit soll für die Kinder ein zusätzlicher Ort entstehen, der Raum zum Spielen, Entdecken, Begegnen und gemeinsamen Erleben bietet.
Von ganz jung bis erfahren: Jeder Meter zählte
Wie generationenübergreifend das Spendenschwimmen ist, zeigte sich auch in diesem Jahr eindrucksvoll. Als jüngster Teilnehmer ging Polly K. im Alter von 7 Jahren an den Start und legte stolze 200 Meter zurück. Der älteste Teilnehmer Inge S. mit 77 Jahren und absolvierte 1.200 Meter. Die längste Strecke legte Johanna H. (18 Jahre) mit stolzen 10 Kilometern zurück.
Damit wurde einmal mehr deutlich: Beim Spendenschwimmen geht es nicht um Bestzeiten oder Leistungsdruck. Entscheidend ist die gemeinsame Strecke, denn jeder zurückgelegte Meter trägt zum Spendenergebnis bei.
Viel los im und rund ums Wasser
Auch abseits der Schwimmbahnen hatte der Tag einiges zu bieten. Zahlreiche Weimarer Vereine und Institutionen gestalteten mit ihren Angeboten ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und sorgten dafür, dass rund um die Becken den ganzen Nachmittag Bewegung und Unterhaltung geboten waren.
Besonders hoch hinaus ging es zwischen 13.00 und 14.30 Uhr beim Abseilen vom Sprungturm mit dem Alpenverein e. V. Mutige Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten das Schwanseebad dabei aus einer ungewohnten Perspektive erleben.
Für einen der lautstärksten und spritzigsten Höhepunkte sorgte anschließend der Arschbombenkontest. Ab 15.00 Uhr ging es darum, mit Mut, Technik und vor allem einer möglichst eindrucksvollen Wasserfontäne die Jury zu überzeugen. Der Wettbewerb hatte sich bereits zum Spendenschwimmen in 2024 zu einem Publikumsmagneten entwickelt und sorgte auch diesmal für beste Stimmung am Beckenrand.
Den 1. Platz sicherte sich Valentin (12 Jahre) und durfte sich über eine 10er Karte für das Schwanseebad freuen. Auf Platz 2 landete Paul B. (13 Jahre), den 3. Platz belegte Paul S. (9 Jahre). Beide erhielten jeweils ein Tagesticket für das Schwanseebad.
Im Anschluss wurde es unter Wasser sportlich: Von 15.30 bis 16.30 Uhr stand das traditionelle Unterwasserbierfassrollen auf dem Programm. Dabei galt es, ein mit Wasser gefülltes Fass unter der Wasseroberfläche über die Strecke zu bewegen. Geschick, Ausdauer und gutes Zusammenspiel im Team waren dabei mindestens ebenso wichtig wie Kraft.
„Das Spendenschwimmen zeigt sehr deutlich, welchen Stellenwert sicheres Schwimmen für alle Generationen hat“, erklärt Philipp Matzke, Vorsitzender der DLRG Weimar e. V. „Heute waren Kinder, Erwachsene und ältere Menschen gemeinsam im Wasser und haben ganz selbstverständlich Strecke gemacht. Genau solche Erlebnisse fördern Sicherheit, Routine und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Dass damit gleichzeitig ein konkretes Projekt für Kinder in Weimar unterstützt wird, gibt diesem Tag noch einmal eine besondere Bedeutung.“
Gemeinsam für Weimar
Das Spendenschwimmen gehört inzwischen zu den etablierten Veranstaltungen im Schwanseebad. Auch in den vergangenen Jahren haben zahlreiche Weimarerinnen und Weimarer gezeigt, wie viel sportlicher Ehrgeiz und gemeinschaftliches Engagement in der Stadt zusammenkommen können. Daran knüpfte die diesjährige Veranstaltung erfolgreich an.
Ansprechpartner
Max Elstner
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+49 (3643) 4341-102
Zuständigkeitsbereich: Fachgebietsleiter Marketing und Kommunikation
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Stadtwerke-Marketingleiter Max Elstner (l.) und Vertreterinnen der Kita Hufeland des Lebenshilfe-Werkes Weimar/Apolda e. V. bei der Spendencheckübergabe.
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