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21.08.2026

Fehlbestände im Apotheken Großhandel frühzeitig erkennen

Wie Bestandsmanagement, Forecasting und Frühwarnsysteme die Warenverfügbarkeit im pharmazeutischen Großhandel unterstützen.

Kritische Bestände im Pharmagroßhandel frühzeitig erkennen.
Kritische Bestände im Pharmagroßhandel frühzeitig erkennen.

Basel, 21.08.2026 (PresseBox) - Mehrere zehntausend Artikel, tägliche Bestellungen aus Apotheken und eine hohe Erwartung an die Lieferfähigkeit: Im Apotheken Großhandel können Fehlbestände schnell zum operativen Problem werden. Fehlt ein benötigtes Arzneimittel oder Apothekenprodukt, betrifft das nicht nur den eigenen Lagerbestand. Die Nichtverfügbarkeit setzt sich bis zur belieferten Apotheke und letztlich zum Kunden fort.

Gleichzeitig lässt sich Lieferfähigkeit nicht durch möglichst hohe Sicherheitsbestände für das gesamte Sortiment gewährleisten. Dafür sind Artikelvielfalt, Kapitalbindung und bei entsprechenden Produkten auch Haltbarkeit zu relevant. Ein leistungsfähiges Bestandsmanagement muss deshalb früh erkennen, bei welchen Artikeln sich die Bestandssituation kritisch entwickelt.

COSYS verbindet dafür die operative Bestandsführung mit Business Intelligence, Forecasting, Prozessanalyse und automatisierten Frühwarnungen.

Fehlbestände beginnen vor dem leeren Lagerplatz

Ein Fehlbestand wird häufig erst offensichtlich, wenn eine Bestellung nicht mehr vollständig bedient werden kann. Die Entwicklung dorthin beginnt jedoch früher. Der Bestand sinkt schneller als üblich, die Nachfrage verändert sich oder eine Nachversorgung reicht nicht aus, um den aktuellen Abfluss auszugleichen.

Die COSYS Bestandsmanagement Software schafft zunächst eine verlässliche Datengrundlage. Wareneingänge, Einlagerungen, Umlagerungen, Kommissionierungen und Auslagerungen werden digital erfasst. Mengen und Lagerplätze stehen dadurch aktuell im System zur Verfügung. Je nach Prozess können zusätzlich Charge und weitere relevante Artikeldaten erfasst werden.

Im COSYS WebDesk erhalten Verantwortliche einen zentralen Überblick über Bestände und Lagerbewegungen. Mindest- und Meldebestände zeigen, wann definierte Grenzen erreicht werden. Für die frühzeitige Erkennung kritischer Entwicklungen geht COSYS jedoch über diese statischen Werte hinaus.

Forecasting erkennt Veränderungen in der Nachfrage

Gerade im pharmazeutischen Großhandel kann sich der Bedarf einzelner Artikel verändern. Saisonale Effekte, wiederkehrende Absatzmuster oder kurzfristige Nachfrageverschiebungen wirken sich unmittelbar auf die Lagerreichweite aus.

Das in COSYS Business Intelligence integrierte Forecasting analysiert historische Absatz-, Bestands- und Bewegungsdaten und erstellt daraus Bedarfsprognosen nach Artikel, Standort oder Zeitraum. Zusätzlich können externe Datenquellen über Schnittstellen eingebunden werden.

Dadurch entsteht neben der Frage Wie viel ist aktuell vorhanden? eine zweite, für die Disposition wesentlich wichtigere Perspektive: Wie entwickelt sich der Bedarf voraussichtlich weiter?

Sinkt die erwartete Lagerreichweite eines Artikels deutlich, kann die Disposition früher reagieren. Gleichzeitig lassen sich Bestände erkennen, deren Abverkauf hinter der erwarteten Entwicklung zurückbleibt. Gerade bei Artikeln mit begrenzter Haltbarkeit hilft diese Transparenz, Beschaffung und Bestand besser aufeinander abzustimmen.

Frühwarnsysteme filtern kritische Artikel heraus

Bei einem Sortiment mit zehntausenden Positionen ist eine manuelle Kontrolle jedes Artikels weder wirtschaftlich noch zuverlässig. Entscheidend ist, aus der großen Datenmenge genau die Bestände herauszufiltern, bei denen Handlungsbedarf entsteht.

COSYS Business Intelligence übernimmt diese Verdichtung. Dashboards stellen relevante Kennzahlen übersichtlich dar, während ein Drilldown von der Kennzahl bis zu einzelnen Buchungen und Artikelbewegungen möglich ist. Kennzahlenbasiertes Alerting kann zusätzlich auf definierte Schwellenwerte und Auffälligkeiten reagieren.

Damit wird aus der Bestandsübersicht ein Frühwarnsystem. Verantwortliche müssen nicht permanent nach kritischen Artikeln suchen, sondern werden gezielt auf Entwicklungen aufmerksam gemacht, die für die Lieferfähigkeit relevant werden können.

Prozessanalyse klärt, warum Ware nicht verfügbar ist

Nicht jede Nichtverfügbarkeit entsteht durch eine zu geringe Beschaffungsmenge. Ware kann im Wareneingang noch nicht vollständig verarbeitet sein, zwischen Lagerbereichen bewegt werden oder durch Prozessabweichungen später als vorgesehen zur Verfügung stehen.

Hier ergänzt die COSYS Prozessanalyse das Bestandsmanagement. Buchungen, Lagerbewegungen und Auftragsdurchlaufzeiten lassen sich gemeinsam auswerten. Process Mining macht sichtbar, wie Prozesse tatsächlich ablaufen und an welchen Stellen wiederholt Verzögerungen oder Abweichungen entstehen.

Das verhindert vorschnelle Schlussfolgerungen. Statt bei jedem kritischen Bestand lediglich die Nachbestellmenge zu erhöhen, können Verantwortliche prüfen, ob die Ursache tatsächlich in der Beschaffung oder innerhalb des Lagerprozesses liegt.

Vom Warnhinweis direkt zur Bearbeitung

Ein erkannter Engpass bringt wenig, wenn die Information im Dashboard stehen bleibt. Deshalb kann COSYS die Analyse mit Task Management verbinden.

Erreicht beispielsweise ein wichtiger Artikel einen kritischen Wert oder zeigt die Analyse eine auffällige Entwicklung, kann daraus eine Aufgabe für den zuständigen Mitarbeiter entstehen. Eine Bestandsabweichung muss geprüft, eine Umlagerung veranlasst oder die Verfügbarkeit eines Artikels kontrolliert werden? Der Vorgang gelangt direkt in die Bearbeitung.

Für Disposition und Lagerleitung entsteht damit ein Management-by-Exception-Ansatz: Der Normalbestand läuft im Hintergrund, während sich die Aufmerksamkeit auf Artikel und Prozesse richtet, bei denen tatsächlich eine Entscheidung notwendig ist.

Lieferfähigkeit mit Daten statt Sicherheitsbestand absichern

Für den Apotheken Großhandel besteht die Herausforderung nicht darin, möglichst viel Ware vorzuhalten. Entscheidend ist, kritische Entwicklungen so früh zu erkennen, dass noch reagiert werden kann.

COSYS verbindet dafür mobile Datenerfassung und Bestandsmanagement Software mit Business Intelligence, Forecasting, Prozessanalyse, Frühwarnsystemen und Task Management. Schnittstellen zu bestehenden ERP-, WMS- oder weiteren Systemen ermöglichen die Einbindung zusätzlicher Datenquellen. MDE-Hardware, Geräteservices und die COSYS Prozessdatenanalyse ergänzen die modularen Softwarelösungen.

Sie möchten kritische Bestände in Ihrem pharmazeutischen Großhandel früher erkennen und Ihre Warenverfügbarkeit gezielter steuern? Testen Sie die COSYS Bestandsführung kostenlos und unverbindlich mit den Demo-Apps im Google Play Store und Apple App Store. Gerne zeigen wir Ihnen anschließend, wie sich Bestandsmanagement, Forecasting und Prozessanalyse auf Ihr Sortiment, Ihre Lagerstruktur und Ihre bestehenden Systeme abstimmen lassen.

Ansprechpartner

Vertrieb
+49 (5062) 900-0

Über Cosys Ident GmbH:

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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Kritische Bestände im Pharmagroßhandel frühzeitig erkennen.