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Mittelstandspresse

15.07.2026

Neue In-vitro-Daten zur Harnsäure-Elimination mit dem ADVOS-System​

Das Tumorlyse-Syndrom (TLS) kann durch eine ausgeprägte Hyperurikämie zu schwerwiegenden Komplikationen, insbesondere akuten Nierenschädigungen, führen.

Dr. Susanne Himmelein gibt Einblicke in die klinische Relevanz des Tumorlyse-Syndroms.
Dr. Susanne Himmelein gibt Einblicke in die klinische Relevanz des Tumorlyse-Syndroms.

München, 15.07.2026 (PresseBox) - In einer In-vitro-Untersuchung von Susanne Himmelein, Aritz Perez Ruiz de Garibay, Antonia Plieninger, Annekatrin Richert und Tobias Bingold wurde die Fähigkeit des ADVOS-Systems zur Elimination von Harnsäure unter kontrollierten Laborbedingungen untersucht. ​

Zentrale Ergebnisse​

69–71 % Reduktion bei Low-Flow-Bedingungen​

86–92 % Reduktion bei High Flow (Dialysat-pH 9,0)​

maximale Plasma-Clearance: 5,9 L/h (98 ml/min)​

Höchste Effizienz​

Die höchste Eliminationsleistung wurde bei erhöhtem Blut- und Konzentratfluss sowie einem Dialysat-pH von 9,0 beobachtet.​

Einordnung​

Die Ergebnisse basieren auf einem In-vitro-Modell und sind nicht direkt auf die klinische Anwendung übertragbar.​

Fazit​

Die vorliegenden Daten zeigen eine effektive Harnsäure-Elimination mit dem ADVOS-System unter den untersuchten Laborbedingungen und liefern eine Grundlage für die weitere wissenschaftliche Untersuchung bei TLS-assoziierter Hyperurikämie.​

Originalpublikation: Himmelein S., Perez Ruiz de Garibay A., Plieninger A., Richert A., Bingold T. – ​

Zur Publikation :ADVOS Publikationen und Poster zum

Ansprechpartner

Sabrina Schaller

Über ADVITOS GmbH:

Die ADVITOS GmbH entwickelt die CE-zertifizierte und weltweit patentierte ADVOS-Therapie (ADVanced Organ Support) - die erste Therapie für Multiorganunterstützung integriert in einem einzigen Gerät. Das ADVOS-Verfahren verbessert die Überlebensrate von Patienten durch die zeitgleiche Unterstützung der drei Hauptentgiftungsorgane des menschlichen Körpers: Leber, Lunge und Nieren. Die Therapie ermöglicht die flüssigkeitsbasierte Entfernung von wasserlöslichen Giften (Niere), eiweißgebundenen Giften (Leber, Niere), und CO2 (Lunge). Zusätzlich ermöglicht das ADVOS-Verfahren durch die gezielte Veränderung des Blut-pH-Werts die rasche Korrektur des Säure-Basen-Haushalts. Die ADVOS-Therapie wird deutschlandweit auf Intensivstationen an 20 führenden Kliniken eingesetzt und ist auf dem Weg, auch den internationalen Markt zu durchdringen. Die ADVITOS GmbH erhält Mittel aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizont 2020“ der Europäischen Union.

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Dr. Susanne Himmelein gibt Einblicke in die klinische Relevanz des Tumorlyse-Syndroms.