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22.06.2026

Roboter programmieren, Beruf finden: Interaktive Lern-Ausstellung in Baienfurt und Ravensburg

Jugendliche experimentieren im DISCOVER INDUSTRY-Truck – Coaches informieren über Chancen in Technikberufen.

Auf zwei Ebenen präsentiert DISCOVER INDUSTRY verschiedene Meilensteine im Produktentstehungsprozess. Schülerinnen und Schüler erfahren so, vor welchen Aufgaben Ingenieurinnen und Informatiker in der Industrie stehen.
Auf zwei Ebenen präsentiert DISCOVER INDUSTRY verschiedene Meilensteine im Produktentstehungsprozess. Schülerinnen und Schüler erfahren so, vor welchen Aufgaben Ingenieurinnen und Informatiker in der Industrie stehen.

Baienfurt/Ravensburg, 22.06.2026 (PresseBox) - Was machen Ingenieurinnen und Ingenieure und woran arbeitet man in technischen Berufen? Antworten liefert eine rollende Mitmachausstellung an der Achtalschule in Baienfurt (29.06.-01.07.) und an der Realschule Ravensburg (02.-03.07.). In 90-minütigen Rundgängen und bei Experimentierworkshops rund um Konstruktion, Coding und Bionik erleben Jugendliche, welche Fähigkeiten in der modernen Industrie gesucht werden. Angemeldete Schulklassen erkunden an Mitmach-Stationen die Arbeitsschritte und Technologien, die sie für ein neues Produkt benötigen. Sie bedienen einen 3D-Scanner, untersuchen Materialien und programmieren einen Industrieroboter. Coaches erklären, welche MINT-Berufe hinter den Technologien stecken und welche Bildungswege es gibt.

Machine Learning, Internet of Things oder Data Science – in der Industrie 4.0 gibt die Digitalisierung längst den Ton an, so dass in vernetzten Fabriken nicht nur Maschinenbauer und Mechatronikerinnen gebraucht, sondern auch IT-Fachkräfte wie Programmierer oder User-Experience-Entwicklerinnen immer häufiger gesucht werden. Wie die Arbeit in modernen Betrieben aussieht und wie ein Produkt vom Prototyp bis zur Logistik entsteht, zeigt der Erlebnis-Lern-Truck DISCOVER INDUSTRY als Baustein des landesweiten Bildungsprogramms COACHING4FUTURE bereits seit über 10 Jahren.

Gemeinsam setzen sich die Baden-Württemberg Stiftung, der Arbeitgeberverband Südwestmetall und die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit auf diese Weise für den Fachkräftenachwuchs ein. Die mobile Ausstellung gibt angemeldeten Schulklassen ab er 8. Jahrgangsstufe Einblicken in MINT-Berufe – also Berufe rund um die Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – und hilft ihnen bei der Entscheidung, ob ein solcher Beruf zu ihnen passt. Kurz vor den Sommerferien die rollende Lern- und Mitmachausstellung die folgenden Schulen im Landkreis Ravensburg:

Montag bis Mittwoch, 29. Juni bis 1. Juli 2026: Baienfurt, Achtalschule (Stellplatz: Neue Sporthalle)

Donnerstag und Freitag, 2. und 3. Juli 2026: Ravensburg, Realschule Ravensburg (Stellplatz: Schulhof)

Als Start-up-Gründerinnen und -Gründer die Industrie entdecken

Im Truck schlüpfen die Jugendlichen begleitet von den Coaches, Chemielaborantin Kathrin Graw, Biotechnologin Jessica Wiepcke, Biochemiker Markus Döring und Chemielaborant Marco Umstätter, in die Rolle von Start-up-Gründerinnen und -Gründern, die ein neues Produkt entwickeln wollen. Mit einem Tablet visualisieren sie ihre Ergebnisse in einer Mindmap und erkunden an fünf Stationen die Meilensteine der Produktentstehung. Zuerst wandeln sie mit einem 3D-Scanner Objekte in digitale Modelle um. Danach prüfen sie verschiedene Materialien mit einem Digitalmikroskop auf Fehler oder erstellen Prototypen mit einem 3D-Drucker. Anschließend programmieren sie einen Industrieroboter mit Koordinaten. An der vierten Station erleben sie, wie die smarte Fabrik funktioniert, indem sie eine Anlage programmieren, die Dosen mittels RFID-Chips individuell befüllt. Zum Schluss montieren die Schülerinnen und Schüler mit einer VR-Brille Bauteile an einen Motor in einer virtuellen Lagerhalle. Bei der anschließenden freien Erkundungstour durch die Ausstellung im Truck können sie weitere Hightech-Anwendungen selbst ausprobieren und dabei etwa mit Augmented Reality (AR) eine Motorsäge warten oder mithilfe einer KI-gestützen Datenbrille einen PC zusammenbauen.

Konstruieren, Programmieren und Bionik: Mitmach-Programm im Truck

Bei Workshops im Obergeschoss des DISCOVER INDUSTRY-Trucks tauchen die Mädchen und Jungen noch tiefer in ausgewählte Themenfelder ein. Unter Anleitung der Coaches konstruieren sie mit einer professionellen CAD-Anwendung eigene Designs für einen Handkreisel, den sie anschließend mit einem 3D-Drucker fertigen können. In einem anderen Format entwickeln sie mithilfe einer einfachen Blockprogrammierung eine funktionierende Smartphone-App. Und wie die Natur dabei helfen kann, innovative Lösungen für technische Problemstellungen zu finden, wird im Bionik-Workshop deutlich. Mit Materialien wie Kabelbindern, elastischen Schaumstoffrollen und programmierbaren Mikrokontrollern entsteht ein Roboterarm nach dem Vorbild des Elefantenrüssels, der später sogar mit dem Smartphone gesteuert werden kann. Informationen zu Karrierechancen und den Wegen in einen technischen Beruf ergänzen das Programm.

Berufswahl: Von der Stärkenanalyse zum Ausbildungsplatz

Die Wahl eines Berufs stellt Jugendliche und ihre Eltern oft vor große Herausforderungen. Wo liegen die Talente, welcher Weg ist der richtige? Um diesen Prozess zu erleichtern, bündelt die Plattform www.coaching4future.de zahlreiche Hilfsmittel. Mit dem interaktiven „Karrierenavigator“ können junge Menschen ihre Interessen testen und mit passenden Bildungswegen in der dualen Ausbildung, an Berufskollegs oder an Hochschulen abgleichen. Praktische Tipps helfen Familien, überzeugende Bewerbungen zu verfassen. Das Portal schlägt außerdem eine Brücke zur Praxis, indem Netzwerkunternehmen dort ihre freien Ausbildungs- und dualen Studienplätze aus den MINT-Fächern präsentieren.

Ansprechpartner

Daniel Wintzheimer
+49 (9126) 275-237
+49 (126) 275-275
Zuständigkeitsbereich: Medienkontakt

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Auf zwei Ebenen präsentiert DISCOVER INDUSTRY verschiedene Meilensteine im Produktentstehungsprozess. Schülerinnen und Schüler erfahren so, vor welchen Aufgaben Ingenieurinnen und Informatiker in der Industrie stehen.


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An der ersten Arbeitsstation können die Jugendlichen mithilfe eines 3D-Scanners Objekte in ein digitales Modell umwandeln. Der Scanvorgang wird dabei live am Bildschirm verfolgt und überprüft.


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Im Erlebnis-Lern-Truck können Schülerinnen und Schüler einen kleinen Industrieroboter programmieren und ihn mit der Eingabe von Koordinaten zu vorgegebenen Markierungen lotsen. Dabei zeigt sich, wie viel Mathematik und Informatik in den Maschinen steckt.


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Am Modell der Smart Factory können die Schülerinnen und Schüler eine "smarte" Befüllungsanlage programmieren und farbige Perlen in individueller Zusammensetzung abfüllen lassen.


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Zu Beginn des Workshops gehen die Schülerinnen und Schüler auf Streifzug durch die Geschichte der industriellen Entwicklung. Sie erfahren, wie die industrielle Serienproduktion möglich wurde und welche Chancen und Herausforderungen die Industrie 4.0 heute bietet.


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Eine Arbeitsstation zeigt, wie komplex Lagerhaltung und Materialflusssysteme sind. Mithilfe einer VR-Brille holen die Schülerinnen und Schüler in einer virtuellen Umgebung Bauteile aus einer Lagerhalle und bauen sie an einen Motor an.


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An dieser Arbeitsstation prüfen die Jugendlichen Bauteile und Werkstoffe auf Verarbeitungsfehler. Dazu verwenden sie ein Digitalmikroskop aus der Industrie, um die Objekte zu überprüfen und die fehlerhaften Bauteile zu finden.