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22.05.2026

Vom Alarmserver zur Zielgruppensteuerung: Philipp Ghirardini über präzise Kommunikation im IT-Monitoring

Wie Alarmierung, Eskalationsmanagement und Dashboards aus technischen Meldungen klare Handlungen machen

Philipp Ghirardini (links), Geschäftsführer von WOTAN Monitoring | GH-Informatik GmbH, und Markus Reitshammer (rechts), Geschäftsführer von Re – Systems, sprechen im Podcast „Digitalisierung ist für Dich“ über Alarmserver, Eskalationsmanagement und die Frage, wie Monitoring-Informationen zuverlässig bei den richtigen Personen ankommen. Die Folge ist Teil 2 der dreiteiligen Podcastreihe „Wie IT zur Stärke wird“.
Philipp Ghirardini (links), Geschäftsführer von WOTAN Monitoring | GH-Informatik GmbH, und Markus Reitshammer (rechts), Geschäftsführer von Re – Systems, sprechen im Podcast „Digitalisierung ist für Dich“ über Alarmserver, Eskalationsmanagement und die Frage, wie Monitoring-Informationen zuverlässig bei den richtigen Personen ankommen. Die Folge ist Teil 2 der dreiteiligen Podcastreihe „Wie IT zur Stärke wird“.

Graz/Innsbruck, 22.05.2026 (PresseBox) - Wie kommen Informationen aus dem IT-Monitoring zuverlässig bei den richtigen Personen an? Diese Frage steht im Mittelpunkt von Teil 2 der dreiteiligen Gesprächsreihe „Wie IT zur Stärke wird“, die im Podcast „Digitalisierung ist für Dich“ von Markus Reitshammer, Geschäftsführer von Re – Systems, erscheint.

In der aktuellen Podcastfolge „Vom Alarmserver zur Zielgruppensteuerung: Philipp Ghirardini über präzise Kommunikation im IT-Monitoring (Teil 2)“ spricht Markus Reitshammer erneut mit Philipp Ghirardini, Geschäftsführer von WOTAN Monitoring | GH-Informatik GmbH. Die Folge zeigt, warum Monitoring nicht bei der technischen Meldung endet, sondern erst durch klare Alarmierung, Eskalationsmanagement und zielgruppengerechte Dashboards echten Nutzen für resiliente digitale Geschäftsprozesse schafft.

Philipp Ghirardini beschäftigt sich seit vielen Jahren mit IT-Monitoring, IT-Qualität und der Resilienz von Geschäftsprozessen. Im Podcast macht er deutlich, dass Monitoring nicht bei der Erkennung eines Problems endet. Entscheidend ist, was danach passiert: Wer wird informiert? Über welchen Kanal? In welcher Dringlichkeit? Und wie wird sichergestellt, dass eine Alarmierung nicht im Arbeitsalltag untergeht?

„IT-Monitoring schafft erst dann echten Nutzen, wenn aus einer technischen Meldung eine klare Handlung wird. Entscheidend ist, dass die richtige Information zur richtigen Zeit bei der richtigen Person ankommt.“

Philipp Ghirardini, Geschäftsführer WOTAN Monitoring | GH-Informatik GmbH

IT-Alarmierung muss auch dann funktionieren, wenn Systeme gestört sind

Ein zentrales Thema der Podcast-Folge ist der WOTAN-Alarmserver. Klassische E-Mail-Benachrichtigungen können bei kritischen Störungen an Grenzen stoßen, etwa wenn der Mailserver selbst betroffen ist. Der WOTAN-Alarmserver ist deshalb so ausgelegt, dass kritische Meldungen auch über alternative Wege wie SMS oder Telefonanruf zugestellt werden können. Markus Reitshammer bezeichnet ihn im Gespräch als eine „Perle des Monitorings“, weil er gerade in schwierigen Situationen zusätzliche Sicherheit schafft.

Eskalationsmanagement entlastet Teams und sichert Reaktion

Im Gespräch wird deutlich, dass Alarmierung nicht bedeutet, bei jeder Meldung das gesamte IT-Team zu informieren. Vielmehr braucht es klare Regeln, Bereitschaftspläne und definierte Eskalationsstufen. Wird ein Alarm nicht bestätigt, muss automatisch die nächste Stufe greifen. So wird verhindert, dass kritische Vorfälle unbeachtet bleiben.

Gleichzeitig schützt ein präzise aufgebautes Eskalationsmanagement die Mitarbeitenden. Nicht jede technische Auffälligkeit muss nachts einen Techniker wecken. Entscheidend ist, die Dringlichkeit richtig zu bewerten und Verantwortlichkeiten sauber zu hinterlegen. Damit werden sowohl Betriebssicherheit als auch Arbeitsbelastung im IT-Team besser steuerbar.

Praxisbeispiel: 400 Filialen ins IT-Monitoring eingebunden

Markus Reitshammer bringt in der Folge praktische Erfahrungen aus Kundenprojekten ein. Er schildert ein Beispiel, bei dem rund 400 Filialen in WOTAN Monitoring eingebunden wurden.

„Bei einem Kunden wurden rund 400 Filialen in WOTAN Monitoring eingebunden. Im Vordergrund standen die technische Umsetzung und die organisatorische Abwicklung, nicht zusätzliche Lizenzfragen.“

Markus Reitshammer, Geschäftsführer Re – Systems

Das Beispiel zeigt, welchen Stellenwert ein skalierbares Lizenzmodell im praktischen IT-Betrieb hat. Wenn viele Standorte, Systeme oder Services überwacht werden müssen, braucht es eine Monitoring-Lösung, die umfangreich genutzt und erweitert werden kann, ohne dass jede zusätzliche Einbindung sofort zur Lizenzfrage wird.

Das Beispiel zeigt, wie wichtig ein skalierbarer Monitoring-Ansatz in der Praxis ist. Wenn Unternehmen viele Standorte, Systeme und Services einbinden und zusätzliche Checks für kritische Prozesse einrichten, muss eine Monitoring-Lösung mit diesen Anforderungen mitwachsen können.

IT-Monitoring-Dashboards brauchen den richtigen Kontext

Neben der IT-Alarmierung geht es in der Podcast-Folge auch um die Frage, wie Monitoring-Informationen sichtbar gemacht und verständlich kommuniziert werden. IT-Monitoring-Dashboards können Transparenz schaffen und den Austausch zwischen operativer IT, Fachabteilungen und Management verbessern. Voraussetzung ist jedoch, dass die dargestellten Informationen zur jeweiligen Zielgruppe passen.

Im Gespräch wird dazu das Beispiel eines Monitors im Foyer genannt. Ein solcher Foyer-Monitor kann sichtbar machen, dass die IT ihre Systeme im Griff hat und kritische Geschäftsprozesse aktiv überwacht. Gleichzeitig zeigt sich daran, wie wichtig Kontext ist: Ein roter Statuspunkt kann für die IT eine unkritische Auffälligkeit an einem redundanten System bedeuten. Für Personen außerhalb der IT kann derselbe rote Punkt jedoch wie ein schwerwiegendes Problem wirken.

Deshalb ist es entscheidend, welche Informationen auf welchem Dashboard angezeigt werden. Für die IT braucht es technische Detailtiefe. Für Fachabteilungen ist relevant, ob jene Services, Systeme und Komponenten verfügbar sind, die ihre Geschäftsprozesse tragen. Für das Management zählt der Überblick über Stabilität, Verfügbarkeit und Handlungsfähigkeit.

Gute Monitoring-Dashboards übersetzen technische Informationen in verständliche Aussagen für die jeweilige Zielgruppe. Dadurch entsteht nicht nur Transparenz über den Zustand der IT, sondern auch ein besseres Verständnis dafür, welche digitalen Abhängigkeiten hinter einem funktionierenden Geschäftsprozess stehen.

IT-Monitoring ist kein Einmalprojekt

Die Podcast-Folge macht auch deutlich, dass IT-Monitoring, ITSM und Business Continuity nicht einmal eingerichtet und danach abgeschlossen sind. Unternehmen verändern sich laufend. Neue Systeme kommen hinzu, Prozesse ändern sich, Standorte werden angebunden, Zuständigkeiten wechseln und technische Abhängigkeiten entwickeln sich weiter.

Genau hier setzt der Gedanke der kontinuierlichen Verbesserung an. Wenn ein Incident auftritt, geht es nicht nur darum, das konkrete Problem zu lösen. Entscheidend ist auch die Frage, was daraus gelernt werden kann: Hat der Eskalationsweg funktioniert? Wurde die richtige Person informiert? War das Dashboard verständlich? Muss ein Prozess angepasst werden?

Damit greift die Folge einen zentralen Gedanken des BizResilient-Cycle auf: Resilienz entsteht nicht durch ein einmaliges Projekt, sondern durch laufendes Lernen, Prüfen und Optimieren. Große Überraschungen sollen dadurch seltener werden, weil kritische Entwicklungen früher sichtbar werden und Organisationen gezielter reagieren können.

Der Podcast „Digitalisierung ist für Dich“ wird von Markus Reitshammer, Geschäftsführer von Re – Systems, moderiert und richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Entscheider, die Digitalisierung im beruflichen Umfeld wirksam nutzen möchten.

Die aktuelle Folge ist Teil der Podcast-Reihe „Wie IT zur Stärke wird“ mit Philipp Ghirardini und schließt an Teil 1 an, in dem es um IT-Monitoring, automatisierte IT-Dokumentation und resiliente Geschäftsprozesse ging.

Zur aktuellen Podcast-Folge:

„Vom Alarmserver zur Zielgruppensteuerung – IT-Monitoring präzise kommunizieren (Teil 2)“

Zu Teil 1 der Podcast-Reihe:

„Resilienz im Fokus – IT-Monitoring und automatisierte Dokumentation mit Philipp Ghirardini (Teil 1)“

Der Podcast „Digitalisierung ist für Dich“ ist über die Podcast-Kanäle von Re – Systems verfügbar:

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Ansprechpartner

Tanja Dirnberger
Zuständigkeitsbereich: Marketing & Kommunikation

Über WOTAN Monitoring | GH-Informatik GmbH:

WOTAN Monitoring steht für verlässliche IT-Qualität und die gezielte Sicherung digitaler Geschäftsprozesse. Als Lösung der GH-Informatik GmbH bietet WOTAN weit mehr als klassisches Monitoring: Es unterstützt Unternehmen dabei, ihre IT-Infrastrukturen stabil, sicher und nachvollziehbar zu überwachen – ein zentraler Beitrag zur nachhaltigen Betriebsfähigkeit und digitalen Resilienz. Die Lösung wurde praxisnah entwickelt und verbindet technologische Stärke mit persönlicher Betreuung, flexiblen Lizenzmodellen und kontinuierlicher Weiterentwicklung. WOTAN adressiert dabei zentrale Anforderungen wie Verfügbarkeit, Eskalationsmanagement und Prozessstabilität – und ermöglicht Unternehmen, interne wie externe Qualitätsanforderungen effektiv umzusetzen. So wird IT-Qualität nicht nur messbar, sondern auch steuerbar – mit einer Lösung, die auf Vertrauen, Transparenz und Praxisnähe setzt.

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Philipp Ghirardini (links), Geschäftsführer von WOTAN Monitoring | GH-Informatik GmbH, und Markus Reitshammer (rechts), Geschäftsführer von Re – Systems, sprechen im Podcast „Digitalisierung ist für Dich“ über Alarmserver, Eskalationsmanagement und die Frage, wie Monitoring-Informationen zuverlässig bei den richtigen Personen ankommen. Die Folge ist Teil 2 der dreiteiligen Podcastreihe „Wie IT zur Stärke wird“.