Mittelstandspresse
09.03.2026
Nächster Karriereschritt geschafft: 232 neue Meisterinnen und Meister halten ihren Meisterbrief in den Händen
Potsdam, 09.03.2026 (PresseBox) - Feierliche Stimmung im Hans Otto Theater Potsdam: Am 7. März 2026 erhielten 232 Absolventinnen und Absolventen im Rahmen eines Festaktes ihre Meisterbriefe.
Der Präsident der Handwerkskammer Potsdam, Robert Wüst und Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller überreichten die Urkunden an die Absolventinnen und Absolventen.
Kammerpräsident Robert Wüst gratulierte den neuen Meisterinnen und Meister: „Sie haben Großartiges geleistet. Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Meisterprüfung. Wir sind stolz auf Sie, auf unsere neuen Meisterinnen und Meister. Der Meisterbrief ist das wichtigste Gütesiegel im Handwerk. Er steht für Qualität, Fachkompetenz und Vertrauen. Mit dem Abschluss Ihrer Meisterausbildung haben Sie einen wichtigen Meilenstein in Ihrer beruflichen Karriere erreicht und zugleich einen anspruchsvollen beruflichen Abschluss erworben. Als Meisterinnen und Meister sind Sie unsere künftigen Führungskräfte im Handwerk. Sorgen Sie dafür, dass Tradition und Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft gelebt werden. Sie halten unser Land am Laufen. Ich bitte Sie, seien Sie Botschafterinnen und Botschafter für unsere Branche, und tragen Sie Ihren Meistertitel zu Recht mit Stolz und Selbstbewusstsein. “
Wirtschaftsminister Daniel Keller richtete den Blick auf die Rolle der neuen Meisterinnen und Meister für Brandenburg und das Handwerk: „Für die Zukunft unseres Landes braucht es Menschen wie Sie: mutige Gründerinnen und Gründer, kreative Nachfolgerinnen und Nachfolger und engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder. Das Land Brandenburg will Sie als neue Meisterinnen und Meister auf Ihrem weiteren Weg bestmöglich unterstützen. Für Existenzgründungen bietet das Land Brandenburg eine Vielzahl an Förder- und Beratungsangeboten, darunter die Meistergründungsprämie, die den Schritt in die Selbstständigkeit erleichtert. Liebe Jungmeisterinnen und Jungmeister, mit Ihrem Wissen und Geschick gestalten Sie das Brandenburg von morgen. Dafür wünsche ich Ihnen viel Erfolg, Zuversicht und Freude an Ihrer verantwortungsvollen Aufgabe.“
Ein besonderer Höhepunkt der Meisterbriefübergabe war die Festrede der Olympiasiegerin und Eisschnelllauf-Legende Claudia Pechstein. In ihrer Festrede sprach sie über Leistung, Disziplin und Zielstrebigkeit. Sie machte Eigenschaften erlebbar, die auch den Weg der Meisterabsolventinnen und Meisterabsolventen auf Ihrem Weg zum Meisterbrief prägten.
Die 232 frischgebackenen Meisterinnen und Meister vertraten in diesem Jahr 14 Gewerke: Augenoptiker, Bäcker, Dachdecker, Elektrotechniker, Friseure, Installateure und Heizungsbauer, Konditoren, Kraftfahrzeugtechniker, Land- und Baumaschinenmechatroniker, Maler und Lackierer, Maurer und Betonbauer, Metallbauer, Schornsteinfeger sowie Tischler. Die meisten neuen Meister verzeichnet in diesem Jahr mit 37 erfolgreichen Absolventen das Installateur-und Heizungsbauerhandwerk, gefolgt vom Elektrotechniker-Handwerk (30), dem Metallbauer-Handwerk (25), dem Land- und Baumaschinenmechatroniker-Handwerk (23) sowie dem Friseurhandwerk (18). Ihre Meisterausbildung absolvierten sie am Bildungs- und Innovationscampus Handwerk (BIH) der Handwerkskammer Potsdam, der größten Bildungsstätte für das Handwerk im Land Brandenburg.
130 Meisterinnen und Meister stammen aus Westbrandenburg. Sie verteilen sich auf die
Landkreise wie folgt:
Landkreis Prignitz: 5
Landkreis Ostprignitz-Ruppin: 10
Landkreis Oberhavel: 25
Landkreis Havelland: 20
Landkreis Potsdam-Mittelmark: 34
Landkreis Teltow-Fläming: 15
Stadt Brandenburg an der Havel: 7
Stadt Potsdam: 14.
Das Durchschnittsalter der Absolventinnen und Absolventen betrug in diesem Abschussjahrgang 30 Jahre. Dass der Meisterbrief nicht an ein bestimmtes Alter gebunden ist, zeigten zwei Absolventinnen besonders deutlich: Die jüngste Meisterin war am Tag ihrer letzten Prüfungsleistung 19 Jahre alt, die älteste 58.
Auch diesmal wurde der beste gewerkeübergreifende Meisterabsolvent mit dem Förderpreis der Berliner Volksbank und der Handwerkskammer Potsdam ausgezeichnet. Der 23-jährige Metallbauermeister Justus Brandt aus Zehdenick erhielt die mit 1.000 Euro dotierte Förderung für Fort- und Weiterbildungs-maßnahmen am Bildungs- und Innovationscampus Handwerk (BIH). Seinen unternehmerischen Gründergeist zeigt der Jungmeister schon jetzt: Mit Start 1. April will der 23-Jährige im Landkreis Ostprignitz-Ruppin einen eigenen Betrieb für Metallgestaltung und Restaurierung aufbauen. Künstlerische Metallarbeiten aus seiner Werkstatt verkauft er schon heute überregional und international.
Ansprechpartner
Ines Weitermann
+49 (331) 3703-120
+49 (331) 3703-134
Zuständigkeitsbereich: Pressesprecherin
Über Handwerkskammer Potsdam:
Die Handwerkskammer (HWK) Potsdam ist eine als Körperschaft des öffentlichen Rechts organisierte Selbstverwaltungseinrichtung für die Landkreise Havelland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Teltow-Fläming und die kreisfreien Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel. Sie ist die Interessenvertretung von rund 17.500 Mitgliedsbetrieben und ihren mehr als 70.800 Beschäftigten in über 150 Gewerken.
Die HWK Potsdam setzt sich für die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Handwerksbranche ein, bündelt die Kräfte und Gemeinsamkeiten des Handwerks und bietet ihren Mitgliedsbetrieben zahlreiche Unterstützungen bei wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören Handwerksbetriebe aller Branchen; vor allem aus dem Bau- und Ausbaugewerbe, Elektro und Metall, Holz, Bekleidung und Textil, Gesundheit, Reinigung sowie Nahrungsmittel.
Die HWK Potsdam bietet an ihrem Bildungs- und Innovationscampus Handwerk (BIH) Götz umfangreiche Angebote für die Weiterbildung im westbrandenburgischen Handwerk und führt in den dortigen Lehrwerkstätten auch die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung durch. Sie ist zuständig für Gesellen-, Meister- und Fortbildungsprüfungen im Handwerk.
www.hwk-potsdam.de
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