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19.05.2009 - Technologietipp
VoiP-Telefonanlagen: Die virtuellen Kommunikationsserver
Interessante Alternative für kleine und mittlere Unternehmen
(Initiative Mittelstand) Telefonanlagen sind aus größeren Unternehmen nicht mehr wegzudenken: Sie verbinden nicht nur interne Telefonanschlüsse zu einer Gruppe, sondern erfüllen häufig die Aufgabe eines komplexen Kommunikationsservers. Rufumleitung, Konferenzschaltung oder Makeln gehören zu den meist genutzten Funktionen.
Keine Kosten mehr für Hardware
Bisher waren mit der Implementierung einer Telefonanlage jedoch hohe Kosten für Anschaffung und Wartung verbunden. Mit der Einführung einer virtuellen VoIP-Telefonanlage entfallen diese Kosten – diese Variante macht die Telefonanlage auch für kleinere Firmen attraktiv. Die einzige Voraussetzung ist ein Breitbandanschluss.
Alternative zur Großanlage
VoIP-Telefonanlagen beinhalten je nach Anbieter die gleichen Services und Funktionen wie konventionelle Großanlagen: Sprachdialoge über Warteschlangen, CTI-Integration oder persönliche Voicemailboxen mit Outlook-Integration wären hier einige Beispiele. Bei manchen Anbietern kann der Kunde aus bis zu 100 verschiedenen Funktionen wählen, die die VoIP-Telefonanlage ausführen kann. Die Administration erfolgt ebenfalls online.
Immer auf dem neuesten Stand
Mit der VoIP-Lösung erwirbt der Kunde gegenüber einer herkömmlichen Anlage einen stetigen Innovationsvorsprung: Je nach Anbieter erfolgt das Upgrade mit den neuesten Features automatisch und kostenlos. Durch die virtuelle Lösung ist die Anpassung von Hardware nicht notwendig. Auch die nachträgliche Erweiterung oder Reduzierung der virtuellen Anlage ist dementsprechend unkompliziert – der Kunde zahlt nur die tatsächlich benötigten Anschlüsse, sei es Festnetz- oder Handy.
Jederzeit erreichbar – von überall
Mobilität ist eines der stärksten Argumente für eine virtuelle Telefonanlage. Der Zugriff ist weltweit über das Internet möglich – mit entsprechend ausgestatteten Endgeräten wie z.B. Smartphones kann der Nutzer auf die Anlage zugreifen und alle Funktionen nutzen, die er auch von seinem Festnetzanschluss aus hat. Wird das Mobiltelefon über WLAN genutzt (z.B. im Büro, Hotel oder öffentlichen Café), sind bei einigen Anbietern alle anlageninternen Gespräche kostenlos. Anlagenexterne Gespräche werden dann zu den regulären Kosten des Anbieters abgerechnet, unabhängig davon, wo sich der Nutzer befindet.
Fazit:
Gerade für mittlere und kleinere Unternehmen ist die virtuelle Telefonanlage wegen des geringen Installationsaufwandes und der überschaubaren Kosten eine sehr interessante Lösung. Ratsam ist allerdings, sich vorab Gedanken über die Sicherheitsstufe zu machen, die die Anlage haben soll. Manche Anbieter integrieren Schutz- und Verschlüsselungsfunktionen in alle Produkte, andere nur in ihre höherwertigen.
Anbieter für virtuelle Telefonanlagen (Auszug aus Aktiv-Verzeichnis unter www.aktiv-verzeichnis.de):
- nfon AG: http://www.aktiv-verzeichnis.de/...
- Inter.net Germany GmbH: http://www.aktiv-verzeichnis.de/...
- toplink GmbH: http://www.aktiv-verzeichnis.de/...
- Deutsche Telefon Standard AG: http://www.aktiv-verzeichnis.de/...
- FLINTEC InformationsTechnologien GmbH: http://www.aktiv-verzeichnis.de/...
- reventix GmbH: http://www.aktiv-verzeichnis.de/...















